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2026: Deutschlands letzte Chance oder droht ein endgültiger Wirtschaftscrash?

28.12.202502:26 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: 2026: Deutschlands letzte Chance oder droht ein endgültiger Wirtschaftscrash?
2026: Deutschlands letzte Chance oder endgültiger Wirtschaftscrash? Stagnation vs. Stagflation (© Ingo Wendelken)
2026: Deutschlands letzte Chance oder endgültiger Wirtschaftscrash? Stagnation vs. Stagflation (© Ingo Wendelken)

(openPR) Deutschlands letzte Chance oder bleibende Stagnation oder schlimmer?

Kernthese: Deutschlands Problem ist kein Erkenntnisdefizit, sondern ein Umsetzungsdefizit. Jedes Jahr der Verzögerung kostet dauerhaft Wohlstand, messbar in Milliarden Euro und Prozentpunkten Wachstum.​

Executive Summary

Deutschlands Wirtschaft stagniert 2025: Das Bruttoinlandsprodukt wuchs im dritten Quartal nicht (0,0%, Destatis ). Die Investitionstätigkeit liegt weiterhin deutlich unter dem Vor-Pandemie-Niveau (KfW ), während Industriestrompreise im Jahr 2025, modellbasiert und ohne Vergünstigungen, bei rund 18 Cent/kWh liegen (SMARD ). Die ifo-Konjunkturprognose Herbst 2025 erwartet lediglich 0,2% Wachstum 2025 und 1,3% im Jahr 2026, selbst unter der Annahme fiskalischer Impulse. Eine fokussierte Reformagenda aus Deregulierung, Kostenentlastung und Investitionsbeschleunigung kann, je nach Umsetzungstiefe, zusätzlich 1 bis 2 Prozentpunkte Wachstumspotenzial erschließen. Zentrale Gegenargumente zu Fiskalrisiken, EU-Recht und sozialen Effekten lassen sich datenbasiert einordnen. Execution ist der Schlüssel.

2025: Stagnation als strukturelles Warnsignal

2025 ist kein normales Konjunkturjahr. Während andere Volkswirtschaften expandieren, die USA wachsen annualisiert um 2,5–3%, Polen um etwa 3%, verharrt Deutschland nahe Nullwachstum. Diese Divergenz ist kein kurzfristiger Ausreißer, sondern Ausdruck struktureller Bremsen: schwache Investitionen, hohe Standortkosten und langsame Entscheidungsprozesse. Der wirtschaftliche Stillstand ist hausgemacht – und prinzipiell reversibel.​

Analytische Ursachenanalyse: Regulatorik und Kosten als Kernbremsen

Drei zentrale Faktoren erklären die anhaltende Stagnation:

Investitionsschwäche
Preisbereinigt liegen private Investitionen – insbesondere bei Unternehmen und im Wohnungsbau – deutlich unter dem Niveau von 2019. Die KfW identifiziert Unsicherheit, gestiegene Kosten und verzögerte Genehmigungen als Hauptursachen. Investitionen fehlen nicht am Kapital, sondern an Planungssicherheit.​

Energiepreisbelastung
Industriestrompreise von rund 18 Cent/kWh (SMARD-Modell 2025, ohne Vergünstigungen) belasten energieintensive Branchen. Die EEG-Umlage ist abgeschafft, doch Netzentgelte, Steuern und Systemkosten halten das Niveau hoch und dämpfen Lieferketten.​

Regulatorische Verzögerungen
Genehmigungsverfahren dauern bei Bau-, Infrastruktur- und Industrieprojekten oft mehrere Jahre – ein Investitionshemmnis im EU-Vergleich. Effizienzunterschiede zeigen: Beschleunigung ist möglich, ohne Standards zu opfern.​

„Nach der Stagnation im ersten Halbjahr 2025 erwarten wir nur moderate Erholung, ausschließlich bei entschlossener Finanz- und Strukturpolitik. Stillstand droht weitere Lähmung.“
Ingo Wendelken, Landesvorsitzender WerteUnion Bremen

Prognostische Risiken: Evidenzbasierte Pfade für 2026

ifo- und Bundesbank-Prognosen skizzieren drei Pfade:​

Prognosepfad: 1,3% Wachstum 2026, Arbeitslosenquote 5,5–6%.

Abwärtspfad: Unter 1% bei Handelskonflikten und Zurückhaltung.

Reformpfad: Bis 2% durch Deregulierung – vergleichbar mit Agenda-2010-Effekten.

Maastricht-Schuldenstand: 65% (2025), 69% (2026) – handhabbar bei Wachstum [BMF-Haushaltsplan 2026].

Aus dieser Analyse folgt konkret: Priorisierte, machbare Maßnahmen, die Umsetzungsschwächen adressieren.

Gegenargumente entkräftet: Fakten statt Furcht

Fiskalrisiken: Wachstum steigert Mehreinnahmen (Steuerquote ~40% BIP); ifo-Defizit 3% (2026) stabilisierbar.​

EU-Recht: Genehmigungen national regelbar; Entlastungen notifizierbar (Art. 107 Abs. 3 AEUV).​

Soziale Effekte: Jobs senken Quote auf 5,4% (ifo 2027); Übergangsfonds flankieren.​

Realistische Agenda 2026: EU-konform, phasenweise, messbar

MaßnahmeErwarteter EffektUmsetzungsrahmenQuelleGenehmigungen pilotweise auf 6–12 Monate verkürzenInvestitionsimpulse (zweistellig Mrd.)Länder-Piloten, 6–12 MonateKfWStromkosten senken (Netzentgelte, Steuer)Entlastung energieintensiver Industrie6 MonateSMARD/ifo​Körperschaftsteuer 20–25%, Abzug ausweitenHöhere Renditen3–6 Monateifo​Blaue Karte beschleunigen+100–200 Tsd. Fachkräfte6 MonateBMWK50–100 Mrd. € PPP-InfrastrukturEffizienzgewinne12–24 MonateifoEU-Handelsagenda USA/UK vorantreibenExportimpulseEU-Ebene, 12+ MonateGTAI​

Gesamtwirkung: 1–2 Prozentpunkte Wachstumspotenzial = realistisch bei Execution. Monitoring: ifo/DIW-Kommission.​

Schluss

Deutschland hat 2026 die Werkzeuge zur Wende. Datenbasierte Reformen überwinden Stagnation – Stillstand bleibt die teuerste Option. Politik und Wirtschaft: Fordern Sie Execution!

Wie Ingo Wendelken warnt: „Entschlossene Politik ist keine Option, sondern Notwendigkeit“.​

3 zentrale Quellen:

Destatis: BIP Q3 2025destatis

ifo-Konjunkturprognose Herbst 2025ifo

BMF: Haushaltsplan 2026 (Schuldenprojektion)

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