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Christoph M. Schmidt wird Leibniz-Präsident

05.12.202513:02 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Christoph M. Schmidt wird Leibniz-Präsident

(openPR) Christoph M. Schmidt wird ab Mitte 2026 neuer Präsident der Leibniz-Gemeinschaft. Die Mitgliederversammlung der Wissenschaftsorganisation wählte den derzeitigen Präsidenten des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Essen heute ohne Gegenstimmen bei einer Enthaltung zu ihrem achten Präsidenten. Christoph M. Schmidt tritt zum 1. Juli 2026 die Nachfolge von Martina Brockmeier an.

„Die Wahl zum Präsidenten der Leibniz-Gemeinschaft ist für mich eine große Ehre“, sagte Christoph M. Schmidt nach seiner Wahl. „Die Stärke der Leibniz-Institute, Exzellenz in der Forschung mit direkter Relevanz für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zu verbinden, will ich in meiner neuen Rolle noch deutlicher zur Geltung bringen. Gemeinsam mit meinem hoch engagierten Führungsteam soll es darum gehen, unser Netzwerk als verlässlichen Partner für einen Aufbruch in Schlüsseltechnologien und Innovationen zu etablieren. Ebenso wichtig wird sein, den Prozess wissenschaftlicher Erkenntnis einer breiten Öffentlichkeit näherzubringen – als entscheidende Voraussetzung für gesellschaftlichen Fortschritt und die Fähigkeit, Wandel aktiv zu gestalten. Denn Wissenschaft soll nicht nur Wissen schaffen, sondern kann und soll auch Orientierung sowie Impulse für die Zukunft geben.“

Christoph M. Schmidt ist seit 2002 Präsident des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Essen und zugleich Lehrstuhlinhaber an der Ruhr-Universität Bochum. Er studierte Volkswirtschaftslehre an der Universität Mannheim, wurde an der Princeton University (USA) promoviert und an der Universität München habilitiert. Christoph M. Schmidt ist seit 2024 Mitglied der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI). Von 2009 bis 2020 war er Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, von 2013 bis 2020 als dessen Vorsitzender. Christoph M. Schmidt ist zudem Vizepräsident von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur sowie der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste. Eine achtköpfige Findungskommission unter dem Vorsitz von Katja Becker, Präsidentin der Deutschen Forschungsgemeinschaft, und des Präsidenten des ifo Instituts – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München, Clemens Fuest, hatte Schmidt für das Amt des Leibniz-Präsidenten vorgeschlagen.
(weitere Informationen zu Christoph M. Schmidt unter )

Gemeinsam mit Christoph M. Schmidt werden fünf Vizepräsidentinnen und Vizepräsidenten den Vorstand der Leibniz-Gemeinschaft bilden. Drei dieser Positionen wurden jetzt ebenfalls durch die Mitgliederversammlung gewählt.

Neu im Leibniz-Vorstand ist Alexandra W. Busch, Generaldirektorin des LEIZA Leibniz-Zentrum für Archäologie in Mainz und Universitätsprofessorin für Klassische Archäologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Seit 2021 ist sie Sprecherin der Leibniz-Forschungsmuseen und Sprecherin des Leibniz-Kompetenzzentrums Bildung im Museum.
(weitere Informationen zu Alexandra W. Busch unter )

Ebenfalls neuer Vizepräsident der Leibniz-Gemeinschaft wird Albert Sickmann, Vorstandsvorsitzender des Leibniz-Instituts für Analytische Wissenschaften - ISAS in Dortmund und Leiter der dortigen Abteilung Bioanalytik sowie Professor für Bioanalytik und Angewandte Proteomforschung an der Ruhr-Universität Bochum. Albert Sickmann ist seit 2017 Sprecher der Sektion D Mathematik, Natur- und Ingenieurwissenschaften der Leibniz-Gemeinschaft sowie seit 2021 Mitglied des Senatsausschusses für Strategie der Leibniz-Gemeinschaft.
(weitere Informationen zu Albert Sickmann unter )

Erneut in den Leibniz-Vorstand gewählt wurde Barbara Sturm, wissenschaftliche Direktorin des Leibniz-Instituts für Agrartechnik und Bioökonomie in Potsdam und Professorin für Agrartechnik in bioökonomischen Systemen an der Humboldt-Universität zu Berlin. Barbara Sturm ist seit 2021 Vizepräsidentin der Leibniz-Gemeinschaft sowie Beauftragte des Präsidiums und Vorsitzende der Steuerungsgruppe für Nachhaltigkeit.
(weitere Informationen zu Barbara Sturm unter )

Gemeinsam mit den neu gewählten Mitgliedern bilden Sebastian Lentz vom Leibniz-Institut für Länderkunde in Leipzig und Martin Mittelbach von der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung in Frankfurt am Main den künftig sechsköpfigen Vorstand der Leibniz-Gemeinschaft.

Die Amtszeit des Präsidenten der Leibniz-Gemeinschaft beträgt vier Jahre, die der Vizepräsidentinnen und Vizepräsidenten zwei Jahre; Wiederwahlen sind möglich.

Pressekontakt für die Leibniz-Gemeinschaft:
Christoph Herbort-von Loeper
Tel.: 030 / 20 60 49 - 471
Mobil: 0174 / 310 81 74

Die Leibniz-Gemeinschaft
Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 96 eigenständige Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute widmen sich gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Forschung, auch in den übergreifenden Leibniz-Forschungsverbünden, sind oder unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer, vor allem mit den Leibniz-Forschungsmuseen. Sie berät und informiert Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-Einrichtungen pflegen enge Kooperationen mit den Hochschulen u.a. in Form der Leibniz-WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 21.400 Personen, darunter 12.200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Das Finanzvolumen liegt bei gut 2,3 Milliarden Euro.

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