(openPR) Der französische Arzneimittelhersteller Sanofi-Aventis wird auch in diesem Jahr wieder rund 200 Millionen Euro in seinen Standort Frankfurt-Höchst investieren. Dies sagte der Konzernpersonalvorstand Heinz-Werner Meier der Frankfurter Allgemeinen Zeitung/Rhein-Main-Zeitung. Meier trat gleichzeitig dem Gerücht entgegen, Sanofi-Aventis wolle Stellen in Frankfurt streichen. Der Konzern plane zwar, im Industriepark Höchst in der Produktion bis 2009 Kosten von insgesamt 20 Millionen Euro zu sparen. "Dabei handelt es sich aber nicht um ,downsizing´, sondern um interne Umstrukturierungen", erläuterte Meier. Das Sparvorhaben hänge mit sinkenden Umsätzen bei Medikamenten zusammen, bei denen der Patentschutz abgelaufen sei. Da Sanofi-Aventis aber an anderen Stellen aufbaue, müssten deswegen keine Arbeitsplätze gestrichen werden.
Zu Jahresbeginn hatte Sanofi-Aventis in Frankfurt geplante Investitionen in Höhe eines zweistelligen Millionenbetrags eingefroren. Mehreren Arzneimitteln des Konzerns war zuvor die Erstattungsfähigkeit in Deutschland ganz oder teilweise abgesprochen worden. Aufgrund neuer Regelungen im Zuge der Gesundheitsreform sieht Sanofi-Aventis aber eine Wende zum Besseren. Der Konzern beschäftigt in Frankfurt rund 8000 Mitarbeiter.
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