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CMD: Warum viele Rückenschmerzen oft im Mund beginnen, und kaum jemand es weiß

18.08.202507:46 UhrGesundheit & Medizin
Bild: CMD: Warum viele Rückenschmerzen oft im Mund beginnen, und kaum jemand es weiß
Vom Becken bis zur Halswirbelsäule: Wie CMD den Körper aus der Achse bringt (© TungArt7@pixabay)
Vom Becken bis zur Halswirbelsäule: Wie CMD den Körper aus der Achse bringt (© TungArt7@pixabay)

(openPR) Zahnarzt oder Orthopäde? Neues Buch zeigt: CMD kann Rückenschmerzen, Beckenschiefstand und sogar Leistenbrüche begünstigen.

Rückenschmerzen, Beckenschiefstand, hartnäckige Verspannungen – Millionen Menschen leiden darunter. Doch was, wenn die Ursache nicht im Rücken liegt? Was, wenn der Ursprung im Kiefer sitzt?

In seinem Buch „CMD – Das vergessene Problem der modernen Medizin“ zeigt Autor Markus Schall, wie eine Fehlfunktion im Kiefergelenk – die sogenannte Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) – zu Beschwerden führen kann, die auf den ersten Blick nichts mit dem Mundraum zu tun haben: von Wirbelsäulenproblemen über Beckenverdrehungen bis hin zu Leistenbrüchen, Hämorrhoiden oder chronischer Muskelüberlastung.

Ein Störfeld, das unterschätzt wird – und den ganzen Körper betrifft

CMD bezeichnet eine Fehlregulation im Zusammenspiel zwischen Kiefergelenken, Kaumuskulatur, Schädel, Halswirbelsäule und dem gesamten Halteapparat. Über sogenannte Muskel- und Faszienketten kann eine Fehlstellung des Kiefers sich nach unten fortsetzen – mit weitreichenden Folgen:

  • Beckenschiefstände und Beinlängendifferenzen
  • Blockaden der Lendenwirbelsäule und Iliosakralgelenke (ISG)
  • Verspannungen der tiefen Bauch- und Beckenbodenmuskulatur
  • Begünstigung von Leistenbrüchen oder Hämorrhoiden durch muskuläre Dysbalancen
  • Instabilitäten im gesamten Gangapparat

Dabei fällt auf: Die Beschwerden sind oft chronisch, hartnäckig – und therapieresistent, solange die zugrunde liegende Ursache nicht erkannt wird. Und genau hier liegt das Problem: Nur wenige Zahnärzte in Deutschland sind auf CMD spezialisiert, viele Orthopäden erkennen den Zusammenhang nicht. Die Folge: lange Leidenswege – und falsche Behandlungen.

„Wenn das Becken schief ist, kann die Ursache im Kiefer liegen“

Der Autor spricht aus eigener Erfahrung. Über Jahre hinweg litt Markus Schall unter diffusen Symptomen: immer wieder Probleme im unteren Rücken, wechselnde Muskelverspannungen, Verdauungsbeschwerden, Druckgefühle im Beckenbereich – und das Gefühl, aus der Balance zu sein.

Erst ein ganzheitlicher Zahnarzt, der seinen Kiefer exakt vermessen und eine Schienentherapie eingeleitet hat, brachte den Durchbruch. Unterstützt durch osteopathische Begleitung wurde nach und nach klar: Die Ursache saß weiter oben, als gedacht.

„Erst als ich verstand, wie eng alles miteinander verbunden ist – Kiefer, Rücken, Becken, Nervensystem –, ergab plötzlich alles Sinn“, so Schall. In seinem Buch beschreibt er diesen Weg detailliert und zeigt auf, wie man solche Symptome nicht länger als zufällige Einzelfälle betrachten sollte, sondern als Teil eines größeren Musters.

Woran erkennt man, dass CMD die Ursache sein könnte?

Typische Warnsignale für eine körperlich ausgeprägte CMD:

  • Häufige Rückenverspannungen – besonders im Bereich LWS, BWS oder ISG
  • Beinlängendifferenzen ohne klaren orthopädischen Befund
  • Einseitige Belastung beim Gehen oder Stehen
  • Chronische Hüftprobleme oder Leistendruck
  • Wiederkehrende Hämorrhoiden oder Leistenbrüche trotz sportlicher Lebensweise
  • Kieferknacken, Knirschen oder verspannte Kaumuskulatur als Begleitsymptom

Wer solche Beschwerden kennt, sollte nicht nur an Orthopädie oder Chirurgie denken – sondern den Kiefer mit in die Betrachtung einbeziehen. Besonders empfehlenswert ist der Besuch bei einem ganzheitlich arbeitenden Zahnarzt oder einem erfahrenen Osteopathen, der den Körper als Einheit betrachtet und nicht nur einzelne Symptome bekämpft.

Diagnose nach zwei Jahren – ein persönlicher Wendepunkt

Markus Schall kennt die typischen Leidenswege aus eigener Erfahrung. Rund zwei Jahre lang suchte er nach Antworten – von Hausarzt zu Orthopäde, von Heilpraktiker zu Facharzt, immer mit einer wachsenden Liste an Beschwerden: zwei Leistenbruch-Operationen, zwei Hämorrhoiden-OPs, chronische Verspannungen, zunehmende chemische Sensitivität, Haltungsschäden und das Gefühl, im eigenen Körper „nicht mehr richtig zu stehen“.

Erst Anfang 2022 erkannte ein ganzheitlich arbeitender Zahnarzt die eigentliche Ursache: eine ausgeprägte craniomandibuläre Dysfunktion. Seit Beginn der gezielten Schienentherapie hat sich die Statik seines gesamten Bewegungsapparats sichtbar verändert – und plötzlich wurde klar: Alle Begleitsymptome standen in direktem Zusammenhang mit der Kieferfehlstellung.

Diese Erfahrung prägt nicht nur sein Verständnis, sondern auch die Tiefe und Klarheit, mit der das Buch geschrieben ist. Es richtet sich an alle, die sich jahrelang nicht verstanden fühlen – und endlich die Ursache hinter ihren Beschwerden finden möchten.

CMD ist mehr als Tinnitus und Kopfschmerz – es ist ein Systemproblem

Während CMD oft mit Tinnitus, Migräne oder Schwindel in Verbindung gebracht wird – und diese Symptome auch im Buch ausführlich behandelt werden – zeigt Schall in diesem Kapitel eine andere Dimension: die körperstatikbezogene Wirkung von CMD.

Gerade Menschen mit jahrelangen Beschwerden im Bewegungsapparat, die von Arzt zu Arzt laufen, ohne dass je eine überzeugende Ursache gefunden wird, sollten dieses Buch lesen. Es hilft, Zusammenhänge zu erkennen – und vielleicht zum ersten Mal an den richtigen Stellen zu suchen.

Mehr Informationen zum Buch:
https://schall-verlag.de/buch-cmd.php

? Buchdaten im Überblick

Titel (Deutsch): CMD – Das vergessene Problem der modernen Medizin
Titel (Englisch): TMD – The Forgotten Problem of Modern Medicine
Autor: Markus Schall
Verlag: M. Schall Verlag
ISBN (Deutsch): 978-3819201578
ISBN (Englisch): 978-3819251009
Umfang: ca. 202 Seiten
Format: Softcover A5

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