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Bis(s) zum Kopfschmerz

03.03.201012:51 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Bei anhaltenden Schmerzen sollte man einen Zahnarztbesuch erwägen

Nidderau, 03. März 2010 - Anna T. aus Schöneck beißt in ihr Brötchen und freut sich. Sie kann wieder kauen! Was für die meisten Menschen eine Selbstverständlichkeit ist, war für Anna T. lange Zeit mit großen Schmerzen verbunden, die in den ganzen Körper ausstrahlten. Noch vor wenigen Wochen standen für sie Joghurt und Banane auf dem Speiseplan. Jetzt geht es ihr besser – dank einer speziellen, fachübergreifenden Therapie, die neben einem ganzheitlich orientierten Zahnarzt und einem Radiologen auch einen speziell ausgebildeten Physiotherapeuten mit ins Boot holt.



Rund 7 Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer Störung der Kiefergelenksfunktion und des Kausystems, der so genannten Craniomandibulären Dysfunktion, kurz CMD. Das klingt nicht unbedingt nach einem großen Problem, ist es aber. Denn im Körper hängt alles zusammen und so kann eine angespannte Kaumuskulatur Schmerzen in den verschiedensten Körperregionen und bleibende Folgeschäden verursachen. Wer nachts im Schlaf regelmäßig mit den Zähnen knirscht, kann davon ein Liedchen singen. Erschwerend kommt bei der CMD hinzu, dass die vielfältigen Symptome häufig nicht auf das Kausystem als Auslöser zurückgeführt werden. Wie bei Anna T. sind zunehmende Kopf- und Nackenschmerzen bei steigender Schmerzmitteleinnahme die Folge und meist erst der Anfang eines langen Leidensweges.

Anna T. hatte schon immer Probleme, beim Zahnarzt den Mund länger offen zu halten. Im April letzten Jahres konnte sie dann ihren Kiefer selbständig ein- und ausrenken. Das Gelenk sei nicht in Ordnung, hieß es nur. Trotz einer Aufbissschiene wurden die Schmerzen schlimmer, sie konnte nicht mehr beißen, nicht mehr kauen, litt unter einem Tinnitus und permanenten Nervenschmerzen. Doch Anna T. hatte Glück. Sie sollte sich einer kieferorthopädischen Behandlung unterziehen und kam so im vergangenen September „mehr durch Zufall“ ins Zahn-Zentrum-Nidderau zu Dr. Peter Kessler, der unter anderem auf die CMD-Therapie spezialisiert ist. Er verordnete umgehend eine speziell auf CMD-Probleme ausgerichtete Massage. Anna T. wurde zu einem entsprechend geschulten Physiotherapeuten überwiesen. „Von da an wurde alles besser,“ sagt sie heute.

Das dringendste Anliegen war zunächst, den Kiefermuskel zu lösen, um den Kiefer wieder öffnen zu können. Dies wird durch eine manuelle Therapie zur Entspannung der Kaumuskulatur erreicht. In den ersten Sitzungen werden Kiefer, Hals und Nacken von außen massiert, später wird auch von innen die Muskulatur im Mund bearbeitet. „Die Massage im Mund war schon etwas unangenehm und schmerzhaft. Ich habe aber sehr schnell gespürt, dass sie sehr viel bringt,“ schildert Anna T. ihre Erfahrungen. Bereits nach ca. drei Behandlungen war der Kiefer beweglicher, nach sechs Behandlungen konnte sie wieder kauen. Dr. Kessler konnte nun die geeignete Aufbissschiene für den Unterkiefer anfertigen, die den Kiefer nachts zusätzlich entlastet.

Für die Behandlung der CMD ist eine gründliche Diagnostik unverzichtbar. Das Zahn-Zentrum-Nidderau arbeitet hier eng mit dem Deutschen Zentrum für Dentaldiagnostik DZD in Frankfurt zusammen. Bei Anna T. offenbarte die dort erstellte Magnetresonanztomographie (MRT), auch als Kernspintomographie bezeichnet, den katastrophalen Zustand beider Kiefergelenke. Durch die jahrelangen unerkannten Probleme im Kiefer war kein Knorpel mehr erkennbar, die Knochen rieben aufeinander, die Gelenke waren ausgeleiert. Diese Fehlbeanspruchung hatte zur kompletten Verkrampfung des Kausystems geführt, diese wiederum hatte in die Ohren, den Kopf und den Nacken ausgestrahlt. Hier erfuhr Anna T. zum ersten Mal, in welchem Maße Signale vom Kiefer in den ganzen Körper gesendet werden und dass eine Fehlfunktion des Kiefers auf Dauer auch zu starken Rückenschmerzen, zur Schiefstellung des ganzen Körpers, zu Hüftschäden und vielem mehr führen kann.

Dr. Kessler plante und koordinierte die Behandlungsabfolge und leitete die kieferorthopädische Behandlung ein. Nach zwölf Behandlungen beim Physiotherapeuten war die Patientin in der Lage, den Mund so weit zu öffnen, dass ein Abdruck gemacht werden konnte. Anna T. trägt jetzt Brackets, um die Zahnstellung zu verschieben und den Kiefer dauerhaft zu entlasten.

Im Zahn-Zentrum-Nidderau kümmert sich das Team von Dr. Kessler sehr engagiert um die Patientin. „Für mich war die Behandlung eine Erlösung,“ strahlt Anna T. „Dr. Kessler und seine Mitarbeiter waren wirklich hilfsbereit und haben sich sehr dafür eingesetzt, meine Behandlung voranzubringen. Ich kann jetzt fast völlig schmerzfrei kauen und ich habe Übungen gelernt, die die Kiefermuskulatur entspannen und stärken. Das, was ich im letzten Jahr durchgemacht habe, wünsche ich niemandem. Und ich bin dankbar, dass diese Schmerzen hinter mir liegen. Es ist ein großer Gewinn an Lebensqualität.“

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