(openPR) Für die 13.Kalenderwoche 2007 kann folgende konkrete Bewertung für die einzelnen Bereiche vorgenommen werden:
1.Auf Basis aktueller Preisermittlungen des Heizölportals www.brennstoffhandel.de ist der Heizölpreis für eine 3.000 Liter-Partiegröße für Heizöl der Sorte "Standardqualität“ in der 13. Kalenderwoche 2007 gegenüber der Vorwoche um 3,40 €/100 Liter (+6,2%) auf 58,05 €/100 Liter gestiegen, auf den höchsten Stand in 2007.
Hauptursache für den Anstieg der Heizölpreise in dieser Woche war:
1. Anstieg des Rohölpreises auf Dollarbasis um 7,8%.
Damit lag der aktuelle Heizölpreis für Heizöl der Sorte „Standardqualität“ in dieser Woche um 7,58 €/100 Liter unter dem Höchststand in 2006, der in der 28.Kalenderwoche 2006 mit 65,63 €/100 Liter erreicht wurde.
2. Der Rohölpreis für die Nordseesorte Brent stieg gegenüber der Vorwoche um 4,92 USD/Barrel (+7,8%) auf 68,10 USD/Barrel, dem höchsten Stand in 2007.
Am Ende dieser Woche schloss der Rohölpreis über der Marke von 68,00 USD/Barrel. Folgende Fakten bewegten diese Woche die Rohölmärkte:
1. Im Zusammenhang mit der politischen Krise zwischen Großbritannien und dem Iran wächst die Angst im Markt, dass es bei einer Zuspitzung des politischen Konfliktes zu Produktionseinschränkungen beim Rohöl aus dem Iran kommen könnte. Der Iran ist in der Welt der viertgrößte Ölförderer.
2. Ein Streik im französischen Ölverladeterminal „Fos-Lavera“ geht in die dritte Woche. Bereits 13 französische Raffinerien mussten ihre Produktion drosseln. Falls der Streik auch diese Woche weiter anhält, könnte es zu ersten Raffineriestillständen kommen.
Damit lag der aktuelle Rohölpreis der Sorte Brent in dieser Woche mit 9,17 USD/Barrel unter dem Höchststand vom Jahr 2006, der in der 27.KW 2006 mit 77,27 USD/Barrel erreicht wurde.
3. Das Wechselkursverhältnis Euro zu US-Dollar stieg gegenüber der Vorwoche um 0,0070 €/USD (+0,5%) auf 1,3351 €/USD, auf den höchsten Stand seit Januar 2006.
Der Euro schloss zum Wochenausklang über der Marke von 1,33. Dabei bewegten folgende Themen diese Woche die Finanzmärkte:
1. Robuste US-Wirtschaftsdaten überraschten positiv diese Woche den Markt. So stieg der Chicago-Einkaufsmanagerindex überraschend von 49,0 auf 61,7 Punkte. Im Ergebnis der Bewertung der konjunkturellen Lage der US-Wirtschaft und der Inflation kann davon ausgegangen werden, dass die Wahrscheinlichkeit gestiegen ist, dass im 3.Quartal 2007 eine Zinssenkung vorgenommen werden könnte. Damit stehen mittelfristig die Chancen für den Euro gegenüber dem Dollar weiter bullisch.
2. Es droht ein Handelskonflikt zwischen China und den USA. Die US-Regierung will erstmals Sanktionen gegen die chinesische Papierindustrie verhängen, da diese unfaire Subventionen durch den chinesischen Staat erhält. Andere Branchen, wie die Stahlindustrie könnten folgen. Diese Situation könnte den Dollar weiter negativ belasten.
Damit lag das aktuelle Wechselkursverhältnis Euro zu US-Dollar in dieser Woche um 0,0025 €/USD über dem Höchststand in 2006, der in der 48.Kalenderwoche 2006 mit 1,3326 €/USD erreicht wurde.
4. Die US-Rohöllagerbestände sind gegenüber der Vorwoche um 0,9 Mio. Barrel (-0,3%) auf 328,4 Mio. Barrel gefallen.
Die Analysten hatten eine Bestandserhöhung um 1,1 Mio. Barrel prognostiziert.
Die US-Vorräte an Rohöl lagen damit in dieser Woche um 18,7 Mio. Barrel unter dem Höchststand in 2006, der in der 24.Kalenderwoche mit 347,1 Mio. Barrel erreicht wurde.
5. Die US-Bestände an Mitteldestillaten (Heizöl und DK) fielen gegenüber der Vorwoche um 0,7 Mio. Barrel (-0,6%) auf 118,0 Mio. Barrel.
Die Analysten hatten eine Bestandsreduzierung um 0,8 Mio. Barrel prognostiziert.
Damit lagen die aktuellen US-Vorräte an Mitteldestillaten in dieser Woche um 33,5 Mio. Barrel unter dem Höchststand in 2006, der in der 35.Kalenderwoche mit 151,5 Mio. Barrel erreicht wurde.
Markteinschätzung für die Entwicklung der Heizölpreise der Sorte „Standardqualität“ zu Beginn der 14. Kalenderwoche 2007:
Auf Grundlage der aktuellen Entwicklung in der 13.Kalenderwoche 2007 gehen wir für den Beginn der neuen Woche von steigenden Heizölpreisen aus.
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