(openPR) „Wenige Tage vor der ersten Bundestagsdebatte über ein Gesetz zu Patientenverfügungen kommt neue Bewegung in die seit Langem kontroverse Diskussion. Die stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Sabine Leutheusser-Schnarrenberger kündigte heute einen eigenen Gesetzentwurf an, über den ihre Fraktion derzeit verhandle. Danach sollen Therapiebeschränkungen für jede Krankheitsphase zulässig sein, Entscheidungen des Vormundschaftsgerichts sollen auf Konfliktfälle beschränkt bleiben.“ >>>
Quelle: Ärzteblatt.de >>> mehr dazu >>> http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27933
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Der „Diskurs“ (?) über das frei verantwortliche Sterben eines schwersterkrankten und sterbenden Menschen ist nach wie vor nicht nur soziologisch unterbelichtet, sondern zeichnet sich insbesondere durch Glaubensbotschaften der selbsternannten „Oberethiker“ und deren „Geschwätzigkeit“ aus.
„Lebensschützer“ meinen zu wissen, was die Schwersterkrankten und Sterbenden wünschen und welcher Hilfe diese am Ende ihres sich neigenden Lebens bedürfen.
Mit Verlaub: Es reicht nicht zu, stets die Meinungsumfragen zu kritisieren, in denen die Mehrheit der…
Es scheint an der Zeit, in einer hoch emotionalisierten Debatte „Ross und Reiter“ zu benennen, die sich fortwährend um den „Lebensschutz“ scheinbar verdienstbar gemacht haben und unbeirrt auf ihrer selbst auferlegten Mission fortschreiten.
Einige politisch Verantwortlichen sind gewillt, die „Sterbehilfe“ gesetzlich zu regeln und wie es scheint, besteht das Ziel in einer strikten Verbotsregelung.
Auffällig ist, dass es sich um eine handverlesene Schar von Ethiker, Ärztefunktionären, freilich auch Theologen und Mediziner handelt, bei denen ber…
… Engagement gegen gesetzliche Neuregelung
Der Präsident der Bundesärztekammer Professor Jörg-Dietrich Hoppe hat Ärzten empfohlen, sich intensiver mit den Themen Sterbebegleitung und Patientenverfügungen zu beschäftigen. Hoppe hofft, dass der Druck der Ärzte auf die politischen Verantwortlichen bei der aktuellen Debatte um Patientenverfügungen verstärkt …
Die Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) hat sich ganz aktuell zur aktuellen Diskussion im Deutschen Bundestag um die gesetzliche Regelung von Patientenverfügungen zu Wort gemeldet.
Die Stellungnahme der DGGG offenbart leider keine substantiellen neuen Erkenntnisse in der allgemeinen Debatte über die Frage, ob es rechtlich geboten …
… h. c. Dieter Birnbacher betont die Wichtigkeit einer rechtzeitigen Vorsorge für das eigene Lebensende. Im Vordergrund stehen dabei Patientenverfügungen.
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Die DGHS begrüßt das im deutschen Bundestag verabschiedete Gesetz zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende (BT-Drucksache 19/01187).
Der Bundestag …
Pro Patientenverfügung und Selbstbestimmungsrecht
In der aktuellen Debatte um die Reichweite von Patientenverfügungen werden allerlei „Nebenkriegsschauplätze“ eröffnet, um im Zweifel von den grundlegenden Fragen mehr oder weniger bewusst ablenken zu können. Der künftige Patient wird in die „Pflicht genommen“; ihm wird ein egozentrischer Individualismus …
… forderte der Münchener Palliativmediziner Prof. Dr. med. Gian Domenico Borasio Rechtssicherheit und er plädierte für die Einführung des Fürsorgeaspektes bei Patientenverfügungen.
„Die Einschränkung der Reichweite von Patientenverfügungen auf den sogenannten „irreversibel tödlichen Verlauf“, die von paternalistisch orientierten Kreisen gefordert wird, ist …
… der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe, führt an, dass der Gesetzentwurf von Bosbach, Röspel, Fricke, Winkler, u.a., die derzeitige Rechtslage einschränken will. Millionen Patientenverfügungen würden ungültig werden. Andererseits ist aber nicht zu übersehen, dass viele Ärzte als „Halbgötter in Wei? auftreten und Patientenverfügungen einfach ignorieren. …
… engagierte Verein BioSkop haben aktuell an die Mitglieder des Deutschen Bundestages geschrieben und diese darum gebeten, sich gegen eine gesetzliche Absicherung von Patientenverfügungen auszusprechen.
Dieser Brief wird von Persönlichkeiten aus Medizin und Wissenschaft unterstützt und es nimmt nicht wunder, dass ausweislich der Pressemitteilung v. 06.10.08 …
In einem Beitrag von Johannes Seibel in Die Tagespost v. 25.01.07 wird darauf hingewiesen, dass die Debatte um Patientenverfügungen rhetorisch schärfer geführt wird. Der Münchener Palliativmediziner G.D. Borasio erhebt in der aktuellen Diskussion um die Verbindlichkeit von Patientenverfügungen gegen die Kritiker Vorwürfe und verwendet dabei Begriffe, …
… Lehmann seien die verbliebenen Gemeinsamkeiten ein „kostbarer Schatz, der gehütet und weiter entfaltet werden muss“. Das gelte gerade bei den wichtigen Fragen wie Patientenverfügungen oder Spätabtreibungen.
Nun – ob die Vorstellungen von der Heiligkeit des Lebens mit den sich daraus ergebenden Folgen für die Patientenverfügung des autonomen Patienten …
… stellt in seiner Streitschrift dagegen konsequent das individuelle Sterben in das Zentrum der Diskussion. Er plädiert für eine verantwortete Selbstbestimmung bei Patientenverfügungen und Suizid-Assistenz für Schwerstkranke.
Ebenfalls anwesend ist Svenja Flaßpöhler („Mein Wille geschehe. Sterben in Zeiten der Freitodhilfe“), die einen ganz konkreten Fall …
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