(openPR) Die Anforderungen im Bereich der Geldwäscheprävention (AML), der Sanktionen sowie des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG) stellen Banken und ihre Compliance-Funktionen vor immense Herausforderungen. Um diese komplexen Anforderungen effizient zu erfüllen und gleichzeitig Reputationsrisiken und mögliche Strafzahlungen zu minimieren, sind gezielte und risikoorientierte Prüfungsansätze unerlässlich. Ein neues Online-Seminar bietet hierzu wertvolle Einblicke und praxisorientierte Ansätze.
Seminarziel und Inhalt
Das Online-Seminar „Prüfungsansätze AML, Sanktionen und LkSG“ am 13. November 2024 richtet sich an Fach- und Führungskräfte im Bankensektor, die für die Überwachung und Prüfung von Compliance-Anforderungen verantwortlich sind. Es bietet eine umfassende Einführung in die wesentlichen Schritte der Überwachung und Überprüfung der AML- und Sanktionsanforderungen sowie der Anforderungen des LkSG. Durch praktische Beispiele und den Austausch bewährter Methoden erhalten die Teilnehmer*innen das Rüstzeug, um ihre internen und externen Prüfungsprozesse zu optimieren.
Zentrale Themen des Seminars umfassen:
Compliance-Risikomanagement und Kultur: Wie lassen sich Risikostrategien und der individuelle Risikoappetit definieren und prüfen? Welche Prüfungshandlungen sind notwendig, um die Angemessenheit und Wirksamkeit des Risikomanagements gemäß LkSG sicherzustellen?
Neue regulatorische Anforderungen und ihre Umsetzung: Welche aktuellen regulatorischen Anforderungen existieren, und wie unterscheiden sie sich von etablierten Praktiken? Das Seminar beleuchtet präzise Begriffsbestimmungen und effektive Analysetätigkeiten als Grundlage für eine effiziente Umsetzung.
Governance und Schriftlich Fixierte Ordnung (SFO): Die Bedeutung einer klaren Richtlinienhierarchie und die Verzahnung von „First Line of Defense“ (1LoD) und „Second Line of Defense“ (2LoD) stehen im Fokus. Zudem wird die Aktualität der SFO und die Feststellung von Inkonsistenzen diskutiert.
Überprüfung des Internen Kontrollsystems: Anhand aktueller Beispiele werden die Relevanz von AML-, Sanktions- und LkSG-Anforderungen für das Interne Kontrollsystem sowie die Identifikation von prozessinhärenten Risiken thematisiert. Im Spannungsfeld der Risikoorientierung wird die Effizienz der Überprüfungen beleuchtet.
Weitere Sorgfaltspflichten und präventive Maßnahmen gemäß LkSG: Welche Sorgfaltspflichten sind für mittelbare Zulieferer relevant? Wie lassen sich Präventionsmaßnahmen gestalten, die Auswirkungen auf Beschaffungsstrategien haben, und welche Abhilfemaßnahmen sind bei Nichtkonformität erforderlich?
Regulatorische Anforderungen und Beschwerdemanagement: Der Seminarteil zeigt aktuelle Entwicklungen und kritische Punkte bei der Umsetzung ausgewählter AML- und Sanktionsanforderungen auf. Zudem werden Lösungen im Beschwerdemanagement und deren betriebsübergreifende Auswirkungen analysiert.
Abstimmung und regulatorisches Berichtswesen: Der abschließende Schwerpunkt liegt auf der Abstimmung zwischen den verschiedenen Verteidigungslinien (1LoD, 2LoD), der Aufsicht und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften sowie auf den Anforderungen an das regulatorische Berichtswesen.
Detaillierte Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier auf unserer Webseite.













