(openPR) Sanktionen und Embargos sind spätestens seit den jüngsten geopolitischen Entwicklungen ein zentrales Thema für Finanzinstitute und Unternehmen der Realwirtschaft. Mit dem europäischen AML-Paket und neuen aufsichtsrechtlichen Leitlinien rücken Finanzsanktionen noch stärker in den Fokus der Geldwäscheprävention. Die regulatorischen Anforderungen an Aufbauorganisation, Prozesse und Dokumentation haben sich deutlich verschärft. Eine eigenständige, fundierte Risikoanalyse zu Sanktionen und Embargos wird zunehmend als unverzichtbares Element eines wirksamen Compliance-Systems angesehen.
Das Online-Intensivseminar am 12. März 2026 greift diese Entwicklungen auf und vermittelt praxisnah, wie eine Risikoanalyse zu Sanktionen und Embargos methodisch sauber, effizient und aufsichtsfest erstellt werden kann. Im Mittelpunkt stehen die aktuellen regulatorischen Vorgaben sowie die Frage, wie Sanktionen systematisch in bestehende Risikoanalysen integriert oder als eigenständiges Dokument ausgestaltet werden sollten.
Behandelt werden unter anderem Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten bei der Erstellung der Risikoanalyse sowie die Einbindung der Leitungsebene. Teilnehmende erhalten einen strukturierten Überblick über die methodische Vorgehensweise, angefangen bei der Identifikation relevanter Risiken über die Bewertung von Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenspotenzial bis hin zur Ableitung konkreter Handlungsempfehlungen. Dabei wird auch thematisiert, wie Redundanzen vermieden und Effizienzpotenziale genutzt werden können.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der praktischen Nutzung der Risikoanalyse als Steuerungsinstrument. Gezeigt wird, wie aus den Ergebnissen geeignete Kontrollen, Sicherungsmaßnahmen und Kontrollpläne abgeleitet werden können und welche Rolle dabei die Kontrolltätigkeit des Geldwäsche- beziehungsweise Sanktionsbeauftragten spielt. Auch die Anforderungen an die schriftlich fixierte Ordnung und die laufende Aktualisierung der Risikoanalyse werden praxisnah erläutert.
Abgerundet wird das Seminar durch einen Ausblick auf kommende europäische Entwicklungen, insbesondere im Zusammenhang mit der AML-Verordnung und den einschlägigen Leitlinien der europäischen Aufsichtsbehörden. Ziel ist es, den Teilnehmenden Handlungssicherheit zu vermitteln und sie in die Lage zu versetzen, Sanktions- und Embargorisiken strukturiert zu identifizieren, angemessen zu bewerten und wirksam zu steuern.
Das Online-Seminar richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Geldwäscheprävention, Compliance, Recht, Revision und Risikomanagement, die für die Umsetzung regulatorischer Anforderungen im Bereich Sanktionen und Embargos verantwortlich sind oder diese beratend begleiten.
Weitere Informationen und Anmeldung unter:
https://www.akademie-heidelberg.de/seminar/risikoanalyse-sanktionen-und-embargos
















