(openPR) Adsorptionsverfahren von Krüger WABAG
Bayreuth, 16. Februar 2007 – Ein neues Verfahren zur Entfernung von Uran aus dem Trinkwasser bietet jetzt das Wassertechnikunternehmen Krüger WABAG an. Das Tochterunternehmen von Veolia Water Solutions & Technologies hatte gemeinsam mit dem Forschungszentrum Karlsruhe und der ATC Dr. Mann e. K., Obrigheim, ein Verfahren entwickelt, das hochselektiv Uran aus dem Trinkwasser entfernt. Das System, das unter dem Namen URANEX® auf den Markt kommt, umfasst einen Filter mit einem hochwirksamen, synthetischen Adsorptionsmaterial, das von dem Wasser durchströmt wird.
„Das Verfahren hat sich in unseren Feldtests als höchst effizient erwiesen“, so Horst Seyfferth, Leiter Geschäftsbereich Kommunen. „Dabei bleibt die Wasserzusammensetzung ansonsten völlig unverändert.“ Erfolgreich erprobt wurde das System, das als einziges Verfahren zur Uranentfernung bislang vom Bundesumweltamt zugelassen ist, in einem Trinkwasserwerk und einer Hotelanlage. Es ist anwendbar auch in der Prozesswasseraufbereitung zum Beispiel in der Getränkeindustrie und kombinierbar mit allen gängigen Wasseraufbereitungsverfahren.
Im vergangenen Jahr wurde in Medienberichten auf vergleichsweise hohe Urankonzentrationen im Trinkwasser oder auch Mineralwässern hingewiesen. Diese Substanz kommt in verschiedenen chemischen Verbindungen sowohl geogen als auch anthropogen bedingt in Grund- und Oberflächenwässern vor. Die WHO empfiehlt einen Richtwert von kleiner 15 ug/l. Bisher hat das Bundesumweltamt einen gesundheitlichen Leitwert von 10 ug/l vorgegeben, ein Wert, der je nach Höhe der Uranbelastung nur durch geeignete Wasseraufbereitung zu erreichen ist. „Wir rechnen damit, dass die Diskussion zum Thema Uran sehr bald zu einem verbindlichen Grenzwert führen wird“, so Seyfferth.










