(openPR) Ein hochwirksames Verfahren zur Entfernung von Uran aus Trinkwasser bietet das Wasseraufbereitungsunternehmen Berkefeld, eine Tochter von Veolia Water Solutions & Technologies. Das Schwesterunternehmen Krüger WABAG hatte mit dem Forschungszentrum Karlsruhe und der ATC Dr. Mann e. K. Obrigheim ein Verfahren entwickelt, das hochselektiv das Schwermetall aus dem Trinkwasser entfernt. Kernkomponente des Systems, das unter dem Namen URANEX® angeboten wird, ist ein Filter mit einem hochwirksamen, synthetischen Adsorptionsmaterial, das von dem Wasser durchströmt wird. Dieses Verfahren wurde an die speziellen Bedürfnisse der Getränkeherstellung angepasst.
„Das System hat sich als höchst effizient erwiesen“, so Bernd Hackmann, Ge-schäftsbereichsleiter Getränke bei Berkefeld. „Dabei bleibt die Wasserzusammensetzung ansonsten völlig unverändert.“ Erfolgreich eingesetzt wurde das System, das als erstes Verfahren zur Uranentfernung im Trinkwasser vom Deutschen Umweltbundesamt zugelassen wurde, in verschiedenen Anwendungen der Trink- und Getränkewasseraufbereitung. Es ist kombinierbar mit allen gängigen Wasseraufbereitungsverfahren und eignet sich bei Verwendung anderer Adsorptionsmaterialien auch zur Entfernung anderer Schwermetalle wie Arsen oder Nickel.
In Medienberichten wurde auf Spuren von Uran in Mineral- und Tafelwässern hingewiesen. Diese Substanz kommt in verschiedenen chemischen Verbindungen meist geologisch bedingt in Brunnen- und Oberflächenwässern vor. Bisher hat das Umweltbundesamt einen „Leitwert“ von 10 ug/l vorgegeben, der je nach Höhe der Uranbelastung nur durch geeignete Wasseraufbereitung zu erreichen ist. Die Einführung eines verbindlichen Grenzwerts in voraussichtlich derselben Höhe ist in Vorbereitung. Was Getränkewasser angeht, soll in Deutschland natürliches Mineralwasser und Tafelwasser, das für die Babynahrung verwendet wird, einen Wert von 2 ug/l nicht überschreiten.













