(openPR) Auf der Wasser Berlin präsentierte Krüger WABAG sein Uranex®-System, das sich bereits in mehreren großtechnischen Anlagen in Deutschland und Österreich erfolgreich bewährt hat. Ende 2010 hatte der Bundesrat nach langer Diskussion die Veränderung zur Trinkwasserverordnung beschlossen. Danach wird es in Deutschland voraussichtlich in den kommenden Monaten erstmals einen verbindlichen Grenzwert für Uran im Trinkwasser geben. Dieser Grenzwert wird 10 ug/l. betragen. Die Verordnung wird noch im Bundesanzeiger veröffentlicht werden und danach offiziell verbindlich in Kraft treten.
Ein Thema, dass die deutschen Kommunen, die über Brunnen mit geologisch bedingt erhöhten Uranwerten verfügen, beschäftigt, ist der Umgang mit dem beladenen Filtermaterial. Horst Seyfferth, Leiter Kommunale Wasseraufbereitung bei Krüger WABAG, erklärte während der Messe: „Wir verfügen mit der Firma Wisutec Umwelttechnik GmbH über einen kompetenten Partner, der das Filtermaterial zur Wiederverwendung in der Trinkwasseraufbereitung aufbereitet. Das Material wird behördlichen Auflagen gemäß regeneriert, somit ist eine Behandlung gemäß Abfallkreislauf-gesetz sichergestellt. Der umweltverträgliche Betrieb ist für die Kommune auf Dauer gewährleistet“, so Seyfferth. Gezeigt wurde auf der Wasser Berlin ein kleineres Uranex-System, das mindestens circa 400 Liter uranfreies Trinkwasser pro Stunde liefert. Im Rahmen eines neueren Auftrags für diese Technologie baut Krüger WABAG für den Zweckverband Wasserversorgung Trollmühle in Windesheim die bis dahin größte Uranex-Anlage Deutschlands. Sie produziert circa 400 m3 Trinkwasser pro Stunde und versorgt rund 43.000 Einwohner. Die Anlage wird im Sommer dieses Jahres den Betrieb aufnehmen. Das Uranex-System wird hier kombiniert mit dem Carix-Ionenaustauscherverfahren zur Teilenthärtung sowie zur Reduzierung von Nitrat und Sulfat.












