(openPR) Nürnberg/Celle, 21. November 2007 – Ein Verfahren zur Entfernung von Uran aus dem Trinkwasser präsentierte das Wasseraufbereitungsunternehmen ELGA Berkefeld, eine Tochter von Veolia Water Solutions & Technologies, auf der BRAU Beviale. Das Schwesterunternehmen Krüger WABAG hatte mit dem Forschungszentrum Karlsruhe und der ATC Dr. Mann e. K. Obrigheim ein Verfahren entwickelt, das hochselektiv das Schwermetall aus dem Trinkwasser entfernt. Kernkomponente des Systems, das unter dem Namen URANEX® angeboten wird, ist ein Filter mit einem hochwirksamen, synthetischen Adsorptionsmaterial, das von dem Wasser durchströmt wird. Dieses Verfahren wurde von ELGA Berkefeld an die speziellen Bedürfnisse der Getränkeherstellung angepasst.
„Das System hat sich in unseren Feldtests als höchst effizient erwiesen“, so Bernd Hackmann, Geschäftsbereichsleiter Getränke bei ELGA Berkefeld. „Dabei bleibt die Wasserzusammensetzung ansonsten völlig unverändert.“ Erfolgreich erprobt wurde das System, das als erstes Verfahren zur Uranentfernung im Trinkwasser vom Deutschen Umweltbundesamt zugelassen wurde, in verschiedenen Anwendungen der Trink- und Getränkewasseraufbereitung. Es ist kombinierbar mit allen gängigen Wasseraufbereitungsverfahren und eignet sich bei Verwendung anderer Adsorptionsmaterialien auch zur Entfernung anderer Schwermetalle wie Arsen oder Nickel.
Im vergangenen Jahr wurde in Medienberichten auf Spuren von Uran im Trinkwasser und auch Mineralwässern hingewiesen. Diese Substanz kommt in verschiedenen chemischen Verbindungen meist geologisch bedingt in Brunnen- und Oberflächenwässern vor. Die WHO empfiehlt einen Richtwert von 15 ug/l, der nicht überschritten werden sollte. Bisher hat das Umweltbundesamt einen „Leitwert“ von 10 ug/l vorgegeben sowie einen so genannten „Handlungswert“ von 20 ug/l, der je nach Höhe der Uranbelastung nur durch geeignete Wasseraufbereitung zu erreichen ist. Was Getränkewasser angeht, soll in Deutschland natürliches Mineralwasser und Tafelwasser, das für die Babynahrung verwendet wird, einen Wert von 2 ug/l nicht überschreiten.










