(openPR) Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Wir nehmen es täglich zu uns. Der Genuss von Trinkwasser darf daher die menschliche Gesundheit nicht gefährden, heißt es in der Trinkwasserverordnung. In manchen Gegenden Deutschlands ist das Trinkwasser jedoch in bedenklichen Konzentrationen mit Uran verunreinigt. Das ist das Ergebnis der aktuellen foodwatch-Recherche in allen 16 Bundesländern«, wie auch in den Medien zu lesen und zu hören ist. Der Kieler Toxikologen Hermann Kruse wird in der Ausgabe der Schleswig-Holsteinischen Tageszeitung vom 6. August 2008 zitiert: »Schon sehr geringe Konzentrationen an Uran sind schädigend für die Nieren.«
Die Behörden haben es bisher versäumt, uns über bedenkliche Urankonzentrationen im Trinkwasser zu informieren. Der Schutz der Verbraucher zählt nicht. Ahnungslos trinken wir das Wasser, verwenden es zum Kochen oder sogar zur Zubereitung von Säuglingsnahrung, zumal Uran technisch leicht aus dem Trinkwasser herausgefiltert werden kann?, so foodwatch. Und sie versäumen es weiterhin, wenn der Städte- und Gemeindebund in dieser Frage vor einem »überzogenen Aktionismus« warnt.
Für Uran im Trinkwasser gibt bis heute keinen verbindlichen Grenzwert. foodwatch fordert, endlich eine Höchstgrenze von 10 Mikrogramm Uran pro Liter Wasser gesetzlich festzuschreiben. Außerdem müssen die Behörden verpflichtet werden, uns über Urankonzentration im Trinkwasser aktiv zu informieren. Und was für Mineralwässer gilt, muss entsprechend für Trinkwasser gelten: Bei Urangehalten von über 2 Mikrogramm Uran pro Liter müssen die Behörden im Hinblick auf die Zubereitung von Säuglingsnahrung warnen.« Foodwatch informiert, ob Ihr Trinkwasser mit Uran belastet ist: www.foodwatch.de/kampagnen_themen/mineralwasser/trinkwasser/













