(openPR) (Filderstadt, 21.03.2011) Die jüngsten, tragischen Ereignisse in Japan bringen auch in Deutschland die stagnierende Debatte um die baldige Abschaltung der Atomkraftwerke wieder in Gang. Die schlimmen Folgen des Tsunami - Unglücks in Japan bewegen die ganze Welt und veranlassen auch hierzulande Politik und Bürger zum Innehalten und Nachdenken über die Energiesituation in Deutschland und die möglichen Folgen der Inbetriebhaltung von Atomkraftwerken. Denn die Situation in Fukushima zeigt eines in aller Deutlichkeit: Es ist höchste Zeit für ein Umdenken. Uran und andere radioaktive Substanzen können in jedem Fall eine beträchtliche gesundheitliche Belastung für Mensch und Umwelt darstellen.
Atomstrom, der so lange als saubere Alternative zu fossilen Energien erschien, birgt nämlich selbst bei normalem Betrieb eine beträchtliche Menge an Risiken und Altlasten, die auf lange Sicht eine Umorientierung auf alternative Energien unumgänglich machen. Die Endlager für Atommüll, in denen die radioaktiven Uran Brennstäbe gelagert werden, müssen für den Zeitraum von 100 000 Jahren von der Umgebung abgeriegelt werden, eine Endlösung, deren Umsetzbarkeit Umweltschutzorganisationen seit langem anzweifeln. Langfristig gesehen können Endlager von radioaktiven Brennelementen ein beträchtliches Risiko für Umwelt und Trinkwasser darstellen. Je älter die Endlager werden, desto mehr steigt auch das Risiko für Uranbelastungen im Trinkwasser sowie austretende Strahlung.
Bis vor wenigen Jahren wurde auch in Deutschland das für die Produktion von radioaktiven Brennstäben nötige Uranerz abgebaut, wodurch ebenfalls noch heute Uran in den Grundwasserspiegel gelangen kann. Erhöhte Konzentration von Uran im Trinkwasser können verschiedene Krebserkrankungen auslösen und gerade bei anfälligen Menschen wie Kindern und Älteren schnell zu einem beträchtlichen Gesundheitsrisiko werden. Dazu kommt, dass in einigen Regionen die Uranwerte im Trinkwasser bereits von Natur aus erhöht sind, da das radioaktive Uranerz gerade in bergigen Gegenden in erhöhtem Maße im Boden vorkommen kann. Addieren sich diese Faktoren, kann die Menge an Uran im Trinkwasser schnell die gesundheitlich unbedenklichen Werte überschreiten. Dies ist in einer Vielzahl von deutschen Gemeinden der Fall, da die Uranwerte auch dann punktuell stark erhöht sein können, selbst wenn die Gegend als uranarm gilt.
Trotzdem gibt es in Deutschland immer noch keinen gesetzlich verbindlichen Grenzwert für Uran im Trinkwasser. Der als gesundheitlich unbedenkliche Richtwert für Uran im Wasser wird allerdings in vielen deutschen Gemeinden um ein vielfaches überschritten. Verbraucherschützer und Umweltorganisationen bemängeln diesen Zustand bereits seit Längerem. Verunsicherung der Verbraucher, was eine mögliche Uranbelastung in ihrem täglichen Trink- und Brauchwasser angeht, sind die Folge.
Wer sich Klarheit über eine mögliche Uranbelastung im eigenen Trinkwasser verschaffen möchte, kann dies nun durch eine Trinkwasseranalyse ganz einfach selbst heraus finden. Man kann selbst eine Probe von seinem Leitungswasser entnehmen und kann diese in ein akkreditiertes aber staatlich unabhängiges Labor einschicken lassen. Nach kurzer Zeit erhält man sein Analyseergebnis und kann sich so Klarheit über Uran im Trinkwasser verschaffen.
Mehr Informationen sind hier zu finden:
www.test-wasser.de












