(openPR) Zur aktuellen Situation in der Pflege nehmen Landesvorstandsmitglied Christian Zillgen und Rebecca Ruppert vom Aktiventreff Pflege der LINKEN Mainz / Mainz-Bingen Stellung:
„Die berufliche Situation der Pfleger*innen hat sich auch im Jahr 2021 nicht verbessert. Die Unterfinanzierung der Pflege wird durch die Pandemie massiv verstärkt“, so Christian Zillgen. „Wir wollen daher die Menschen unterstützen, die diese Situation nicht mehr hinnehmen wollen. Daher rufen wir dazu auf, das Bündnis PflegeAufStand Rheinland-Pfalz sowie die geplante Pflegedemo im September zu unterstützen.“
Schon seit Jahren herrsche ein massiver Personalmangel in der Pflege, sodass es oft zu Unterbesetzungen komme. Daher sei es essenziell, mehr Personal einzustellen und verbindliche Personalvorgaben für alle Bereiche der professionellen Pflege durchzusetzen. „Um dem Pflegeberuf den Wert entgegenzubringen, den er verdient, bedarf es einer deutlich besseren Bezahlung von Pflegekräften und Tarifverträgen für die Beschäftigten in Krankenhäusern und anderen Pflegeeinrichtungen. Des Weiteren ist das DRG-System abzuschaffen, damit eine bedarfsgerechte Finanzierung gewährleistet werden kann“, so Zillgen weiter.
„Gerade in der Corona-Pandemie hat sich einmal stärker gezeigt, dass Gesundheit nicht zur Ware werden darf. Ein profitorientiertes Gesundheitssystem ist nicht darauf ausgerichtet die bestmögliche Versorgung für die Bevölkerung zu gewährleisten. Daher fordern wir, dass die öffentliche Gesundheitsvorsorge wieder in staatliche Hand überführt wird und unter demokratische Kontrolle von Beschäftigten und Patient*innen gestellt wird“, führt Rebecca Ruppert aus. „Pflege geht uns alle etwas an, daher unterstützen wir die Pflegekräfte in ihrem Kampf für bessere Arbeitsbedingungen.“
10. März 2021
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