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Wissensbilanzen als Wettbewerbsfaktor für Unternehmen

(openPR) Traditionelle Betriebswirtschaftslehre unzureichend für neue Bewertungsmaßstäbe

Leonberg/Berlin. Bei Unternehmen stand als oberstes Sachziel lange Zeit die Produktion und Produktionsfaktoren im Mittelpunkt. Entsprechend sind auch die betrieblichen „Mess- und Bewertungssysteme“ des internen und externen Rechnungswesens konzipiert: Betriebsmittel und Werkstoffe, Aufwand und Ertrag der materiellen Produktion werden möglichst systematisch, umfassend und vollständig erfasst, in Zahlen transformiert und in die Zahlensysteme eingespeist. „Die Betriebswirtschaftslehre beschäftigt sich mit den ‚harten’ Fakten, mit quantitativen und möglichst monetären Größen. Doch in den vergangenen Jahren wurde zunehmend erkannt, dass die traditionellen Bewertungssysteme in ihrer bisherigen Form nicht ausreichen, das betriebliche Geschehen, die Ursachen und Ergebnisse betrieblicher Leistung, die Stärken und Schwächen von Unternehmen sowie die Chancen und Risiken angemessen und vollständig zu erfassen und systematisch in Beziehung zu setzen“, so Johann Schmidt vom Consulting-Fachportal ADAIS http://www.adais.de.



Neben den materiellen und finanziellen Ressourcen seien für Unternehmen vor allem die sogenannten „intangible assets“ von entscheidender Bedeutung, besonders das Humankapital, Strukturkapital, Wissenskapital und das soziale Kapital. Wichtige Impulse lieferte das vor drei Jahren initiierte Pilotprojekt der Bundesregierung unter dem Titel „Wissensbilanz – Made in Germany“. „Zwischenzeitlich sind die methodischen Grundlagen zur Erstellung einer Wissensbilanz erarbeitet, ein entsprechender Leitfaden veröffentlicht und Mitte dieses Jahres auch eine entsprechende Software bereitgestellt. Mit einer Wissensbilanz kann eine transparente Darstellung von im Unternehmen vorhandenen immateriellen Werten erreicht werden, die nicht in der Unternehmensbilanz als Vermögensposten abgebildet werden dürfen. Die Wissensbilanz ist somit die Antwort auf die qualitativen Lücken in der Bewertung der Kreditwürdigkeit eines Unternehmens“, sagt Schmidt. Der Arbeitskreis Wissensbilanz http://www.akwissensbilanz.org kommt in einer Studie zu dem Ergebnis, dass die meisten Anwender-Unternehmen die neue Bewertungsmethode als ein sehr wertvolles Instrument einstufen, um die interne Kommunikation und das Vertrauen der Mitarbeiter zu stärken.

„Außerdem unterstützt sie die Verantwortlichen darin, ein umfassendes Bild für die entscheidenden Abläufe innerhalb der Organisation zu erhalten und das Verständnis für die Organisation zu stärken“, weiß Schmidt. Die Hälfte der Befragten habe angegeben, dass sie schon bei der Erstellung der Wissensbilanz eine neue Perspektive auf die Organisation erhalten habe. Fast 80 Prozent der befragten Unternehmen nutzen die Wissensbilanz auch für die externe Kommunikation. „Mit diesem Instrument stellen sie den verschiedenen Interessengruppen die Entscheidungsprozesse transparent und nachvollziehbar dar. Dazu zählen Investoren, Lieferanten, Kunden oder potentielle Kunden“, so Schmidt.

Eine Neuorientierung bei den Bewertungsmaßstäben von Unternehmen hält der Dienstleistungsökonom Michael Müller für überfällig. „Wissen hat sich schon längst zur primären Größe in der Wirtschaft entwickelt. Das hat der Managementexperte Peter Drucker schon vor fast vierzig Jahren erkannt. Wissen liefert das wesentliche und zentrale Potential für die Wertschöpfung eines Unternehmens und der gesamten Volkswirtschaft. Nicht-durchgesetztes Wissen ist ökonomisch tot und wertlos. Die althergebrachten Theorien und Instrumente der Betriebswirtschaftslehre helfen da nicht weiter“, kritisiert Müller, Geschäftsführer der auf IT-Dienstleistungen spezialisierten a&o-Gruppe http://www.ao-services.de.

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