(openPR) Der Prozesskostenfinanzierer Juragent AG verteidigt sein Geschäftsmodell gegenüber verschiedenen Angriffen aus der jüngsten Vergangenheit. Festgemacht wurden diese kritischen Äußerungen vor allem an den Prognosen zur Laufzeit und zu den Erfolgsaussichten der vom Unternehmen aufgelegten Prozesskostenfonds. So wird der erste Prozesskostenfonds um drei Jahre gegenüber seiner ursprünglich vorgesehenen Laufzeit verlängert. Ignoriert wird bei der Kritik an diesem Vorgehen jedoch, dass der Fonds erst zwei Jahre später als geplant platziert wurde. Die von diesem Prozesskostenfonds finanzierten Verfahren konnten daher bis heute nicht abgeschlossen werden, was sich auch mit der von der Juragent AG angenommen dreijährigen Verfahrensdauer deckt. Das Unternehmen betont außerdem, dass die meisten Anleger gerade drei Jahre und nicht wie oft unterstellt fünf Jahre im Fonds investiert sind.
Bei kritischen Anfragen zu den Erfolgsaussichten der Prozesskostenfonds verweist die Juragent AG ebenfalls auf die bisherige Fondslaufzeit und noch nicht abgeschlossene Verfahren. Das Unternehmen unterstellt, dass 70 Prozent der finanzierten Prozesse gewonnen werden. Diese Annahme gründet sich auf die strenge Prüfung der Finanzierungsanfragen und die entsprechende Auswahl der Verfahren. Allerdings kann die Juragent AG diese Quote und entsprechende Erlöse erst nach Prozessabschluss dokumentieren, da gesetzliche Vorschriften zur Bilanzierung nur die Erfassung bereits realisierter Gewinne zulassen. Den Versuch von Kritikern, aus der ebenfalls vorgeschriebenen Bilanzierung der möglichen Risiken eine geringere Erfolgsquote herzuleiten, weist das Unternehmen
entschieden zurück.
Die Juragent AG ist überzeugt, dass die bisher aufgelegten Prozesskostenfonds erfolgreich zum Abschluss gebracht werden und den Anlegern ein erfreuliches Ergebnis bescheren. Basis dafür ist nicht nur die strenge Auswahl der Prozesse im Haus. Auch die wachsende Nachfrage nach Prozessfinanzierung stellt sicher, dass genügend aussichtsreiche Verfahren akquiriert werden können. Dies gilt umso mehr, da die Vorschriften zur Rechnungslegung nach IFRS/IAS Unternehmen dazu auffordern, die möglichen Risiken eines Prozesses nach außen zu verlagern.
www.juragent.de
Kontakt
Presse/ Investor Relations
Juragent AG
Martina Schäfer
Presse / Investor Relations
Joachimsthaler Straße 10 – 12
10719 Berlin
Tel. +49 (0) 30 88 92 38 0
Fax +49 (0) 30 88 92 38 88
www.juragent.de
Unternehmensprofil
Ein Prozess kann teuer werden und lange dauern. Neben den Erfolgsaussichten sind dies Fragen, die einen Anspruchsinhaber beschäftigen. Eine Möglichkeit, die finanziellen Risiken für einen potenziellen Kläger auszuschließen, stellt die externe Prozesskostenfinanzierung dar.
Juragent übernimmt das finanzielle Risiko des Klägers und wird als Gegenleistung an einem möglichen Prozesserfolg wirtschaftlich beteiligt. Vor Vertragsabschluss mit dem Anspruchsinhaber prüft Juragent deshalb sowohl die Erfolgsaussichten einer Klage als auch die Bonität der Gegenseite. Die Prognose über den Prozessausgang übernehmen unternehmenseigene Juristen, pensionierte Richter und Fachkanzleien, die unabhängig von einander ein Gutachten erstellen.
Wenn die rechtliche und wirtschaftliche Prüfung positiv endet, tritt Juragent in Vorleistung für alle notwendigen Auslagen. Die Vorleistungen umfassen dabei sowohl Anwalts- und Gerichtskosten als auch Auslagen für Zeugen und Gutachter. Erst nach erfolgreichem Abschluss des Prozesses erhält Juragent seinen Erlös in Höhe der vereinbarten Quote. Geht der Prozess wider Erwarten verloren, entstehen für den Anspruchsinhaber keine Kosten. Juragent erfüllt dann auch etwaige Ansprüche der Gegenseite.
Juragent finanziert geldwerte Forderungen ab einem Mindeststreitwert von 500.000 Euro. Zur langfristigen Finanzierung von Prozessen mit hohen Streitwerten hat Juragent ein Beteiligungsmodell geschaffen, das in einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft realisiert wird. Seit 2002 legt Juragent bereits vier Prozesskostenfonds auf und setzt darüber Beteiligungskapital zur Finanzierung von Gerichtsprozessen ein.









