(openPR) GÖPEL electronic, weltweit führender Hersteller von JTAG/Boundary Scan Lösungen gemäß IEEE1149.x, gibt unter der Bezeichnung PXI-5350 die erfolgreiche Markteinführung eines differentiellen I/O-Moduls auf Basis des PXI-Bus bekannt. Das PXI-5350 bietet 50 konfigurierbare I/O Kanäle und ermöglicht die Einbeziehung von differentiellen Interfaces in einen Boundary Scan Test.
„Durch das neue Modul sind unsere PXI orientierten Kunden jetzt in der Lage die Testabdeckung von Boundary Scan auch auf den Bereich der differentiellen I/O auszudehnen“ freut sich Thomas Wenzel, Geschäftsführender Gesellschafter der Boundary Scan Division. „Die Kombination aus strukturellem Boundary Scan Test und Funktionstest im Rahmen der offenen PXI-Plattform erzielt dadurch eine noch höhere Effektivität“.
Das PXI-5350 ist ein 1Slot Modul mit 3U und bietet 50 bidirektionale differentielle Kanäle, welche als Input und Output programmierbar sind und auch gleichzeitiges Treiben und Messen erlauben. Dadurch können beispielsweise differentielle Steckverbinder oder Backplanes getestet werden. Im Gegensatz zu konventionellen Boundary Scan I/O Modulen wird das PXI-5350 nicht seriell von einem TAP angesteuert, sondern durch das native PXI Interface, sodass die Vektorfolgefrequenz und damit der Datendurchsatz deutlich höher liegen. Features wie die flexiblen I/O Terminierung, die Möglichkeit unterschiedliche differentielle Busstandards zu programmieren und die Unterstützung des PXI-Triggerbus erhöhen die Leistungsfähigkeit des PXI-5350 zusätzlich.
Softwareseitig wird das PXI-5350 durch die Integrierte Boundary Scan Entwicklungsumgebung SYSTEM CASCON™ ab Version 4.31 vollständig unterstützt, wodurch der Anwender von zeitintensiven manuellen Aufbereitungen der Projektdaten befreit wird. Dazu gehören die automatische Analyse der Datenbasis zur Identifikation differentieller Netze, die automatische Erstellung von Verdrahtungslisten, die automatische Testprogrammgenerierung (ATPG), sowie der Einsatz des graphischen Multi-Mode Debuggers. Die Ansteuerung des Moduls selbst wird über das standardisierte Vektorinterface HYSCAN™ realisiert, welches das simultane Handling von seriellen und parallelen Vektoren ermöglicht. Nach der Testausführung erfolgt im Fehlerfall eine entsprechende Fehlerdiagnose auf Pin- und Netzlevel, wobei der Fehlerort auch graphisch im Layout und Schematic visualisiert werden kann.
Zur Systemintegration sind die Plattformen LabView, LabWindows, und TestStand nutzbar.
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