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Spiegel: „Zu Hause im Dienst“ – Telearbeit setzt sich immer stärker durch

21.12.200610:32 UhrMedien & Telekommunikation

(openPR) Hamburg/Düsseldorf. Dank moderner Kommunikationsmittel arbeiten nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins Spiegel immer mehr Menschen vom heimischen Schreibtisch aus. Firmen bekommen so motivierte Mitarbeiter und senken nebenbei ihre Kosten. „Rund 22 000 Menschen beschäftigt IBM in Deutschland, etwa 14 000 davon haben einen Telearbeitsplatz. Der ermöglicht es ihnen, mindestens einen Tag von zu Hause aus zu arbeiten. Um die sogenannte alternierende Telearbeit - also die Kombination aus Büro- und Heimarbeitsplatz - umzusetzen, richtet der IT- und Unternehmensberatungskonzern daheim die Infrastruktur ein, stellt Telefon- und Internet-Anschlüsse sowie Drucker und Laptop“, schreibt der Spiegel. Nach Ansicht des zuständigen IBM-Telearbeitsleiter Dietmar Hammer verschaffen sich die Mitarbeitern mehr Zeitsouveränität, sie sind motivierter und arbeiten effizienter.



Bei Ericsson wurde das Thema Mobilität in die normale Arbeitsplatzausstattung integriert. Die mehr als 20.000 Ericsson-Mitarbeiter in Schweden arbeiten mit Notebooks, haben Remote-Zugriff auf das Unternehmensnetz mit höchstem Sicherheitsstandard, benutzen das Handy als Nebenstelle der Telefonanlage und sind darüber hinaus mit Push-E-Mail und mobiler Kalender-Synchronisation ausgestattet. „Als Ergebnis kann jeder Mitarbeiter von jedem Arbeitsplatz, von jedem Office und von jedem Ort in der gleichen Art und Weise arbeiten. Das, was wir schon länger als One Phone Konzept bezeichnen, entwickelt sich nun zum Multimedia-Office, und entsprechend der Ericsson-Philosophie bedeutet das auch immer Mobilität. Mit dem erweiterten Konzept werden auch die Anwendungen erfasst: Presence Informations, Document-Sharing, Whiteboarding und Applikationen, die direkt Arbeitsprozesse unterstützen. Gerade in der Mobilität und in den mobilen Anwendungen drückt sich die ITK-Konvergenz für die Anwender am deutlichsten aus und bringt die greifbarsten Vorteile"; erläutert Mehdi Schröder, Vice President Enterprise Sales von Ericsson Deutschland http://www.ericsson.com/de.

In der Vergangenheit zierten sich noch deutsche Unternehmen beim Einsatz von Telearbeit: „Allein das Wort schürte Ressentiments. Es klang nach Heimarbeit, nach Häkeln und Haushalt. Doch in Zeiten, in denen die Republik über Fachkräftemangel diskutiert und über bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, erfährt das Thema Telearbeit eine Renaissance. Bereits Anfang der neunziger Jahre galt sie als die ‚Arbeitsform der Zukunft’. Wirklich durchsetzen konnte sie sich nicht. Das scheint sich nun zu ändern, zumindest wenn Telearbeit auf Freiwilligkeit beruht“, führt der Spiegel aus. So wünschen sich inzwischen 80 Prozent aller Angestellten, ab und an von zu Hause arbeiten zu können. Das SIBIS-Projekt der Europäischen Union rechnete hoch, dass bereits im Jahr 2002 rund 25 Millionen EU-Bürger einen zweiten Arbeitsplatz zu Hause haben - immerhin 13 Prozent aller Erwerbstätigen.

„Deutschland ist bei dieser Entwicklung vorn dabei. Seit Beginn des Jahrtausends schickt sich Europas größte Volkswirtschaft an, das Thema zu entdecken. Das Statistische Bundesamt zählte im Jahr 2004 bereits 5,1 Millionen Beschäftigte, die entweder ganz oder teilweise ihre Arbeitszeit im häuslichen Büro verbringen. Nach der SIBIS-Untersuchung sind 17 Prozent aller 39,6 Millionen Erwerbstätigen in Deutschland Telearbeiter, das ist deutlich über dem europäischen Durchschnitt“, so der Spiegel.

Nach Erfahrungen des Düsseldorfer Internetexperten Bernhard Steimel, Geschäftsführer des Beratungshauses Mind Business Consultants http://www.mind-consult.net und Sprecher der Brancheninitiative Voice Business http://www.voicedays.de, werde der Trend zur Telearbeit vor allen Dingen durch die verbesserten technologischen Möglichkeiten befördert: „Vor 10 Jahren hatte man noch Probleme, Dateien zwischen zwei Computern über Eurofile-Transfer auszutauschen. Dank Internet und Breitband sind Kosten und Technik nicht mehr die limitierenden Faktoren. Auch hat sich unsere Kommunikation in den vergangenen Jahren massiv verändert. Geschäftsprozesse laufen vor allen Dingen über E-Mail und Telefon. Der Ort der Leistungserbringung wird irrelevant. Abstrakte Begriffe der 90er Jahre wie Teleservice oder Telekooperation haben heute ihre praktische Entsprechung in standortübergreifenden Call Centern und webbasierten Unternehmensportalen als leistungsstarke Arbeitsumgebung für ‚Knowledge Worker’ auch von unterwegs gefunden“, erklärt Steimel.

Der Teufel stecke allerdings im Detail. Aus Unternehmenssicht gehe es zunächst darum, die IT-Infrastrukturen auf die sich ändernde Organisation und Prozesse einzustellen. „Waren früher Telearbeiter abgesetzte Einheiten, die sich mühsam einwählen mussten, sind diese Arbeitsplätze heute Teil einer IP-basierten VPN Architektur. Schlagworte wie One-Number-Konzepte, Presence Management oder Enterprise Interaction Management werden in Zukunft an Bedeutung gewinnen. So geht es darum, die Erreichbarkeit von Mobile Workers für Kunden und Mitarbeiter zu optimieren und auch die Kosten für die wachende Mobilität in den Griff zu bekommen. Eine weitere Herausforderung für das IT-Management: Es müssen die vielfältigen Interaktionen und Kommunikationsprozesse über verschiedene Medien hinweg in eine durchgängige Vorgangsbearbeitung überführt werden, ohne dass der Arbeitsort des jeweiligen Mitarbeiters eine Rolle spielt“, betont Steimel. US-Studien prognostizieren bereits, dass bis zum Jahr 2010 nur noch 40 Prozent aller anfallenden Computerjobs in klassischen Firmenbüros erledigt werden.

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