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Corona-Krise rettet deutsche Luft- und Raumfahrtindustrie

Bild: Corona-Krise rettet deutsche Luft- und Raumfahrtindustrie
Die Grafik zeigt eindringlich, was passiert, wozu latenter Wettbewerbsfähigkeitsverlust führt!
Die Grafik zeigt eindringlich, was passiert, wozu latenter Wettbewerbsfähigkeitsverlust führt!

(openPR) Die Globalisierung und die Luft- und Raumfahrtbranche. Ein Essay.

Die Herausforderung der Globalisierung erweist sich schon länger als unbeachtete latent hohe Insolvenzgefahr für viele Unternehmen der deutschen Luft und Raumfahrtindustrie, notwendige Abwehr- und Gegenstrategien werden von vielen deutschen Unternehmen dieser Hightech Branche bisher nicht ergriffen. Trägheit, Unkenntnis der Gefahr, oder gar Überheblichkeit sind nur einige der möglichen Ursache dafür. Die Corona-Krise weckt die Branche auf und wird vielen Firmen durch signifikante Verbesserungen bei der Unternehmenssteuerung sehr zu­pass­kom­men. Die Warnung des anerkannten Controllingsspezialisten Prof. Dr. Marco Boehle, Hochschule Dortmund und CPM, https://cpm-center.de: „Für viele Unternehmen in der Luft- und Raumfahrtbranche wird die Zeit knapp“, kann durch unsere Umfrage bei vielen Unternehmen und Verbänden der Luft- und Raumfahrtindustrie nur bestätigt werden. Die vorhandene Globalisierung ist kein Fremdwort in der Branche. Allerdings zeigen viele Unternehmen (besonders auffällig in der Luft- und Raumfahrtindustrie) keinerlei notwendige aktive Reaktionen oder gar Gegenmaßnahmen. Globalisierung und Sicherung der Marke oder des Standortes erfordert stets das Erreichen der ‚Internationalen Wettbewerbsfähigkeit‘ des Unternehmens. Anfangs muss der Kosten- Leistungsabstand zum internationalen Wettbewerb erfasst werden. Die Unternehmen der Luft- und Raumfahrtindustrie kennen nach unseren Recherchen weder diesen Leistungsfaktor, noch arbeiten sie mit Hochdruck daran, die ‚Internationale Wettbewerbsfähigkeit‘ zu erlangen.
Die beigefügte Grafik zeigt, dass unentdeckte Wettbewerbsverluste in der Globalisierung zu einem stetigen Sterben von Unternehmen führen. Dieser schleichende Prozess vernichtet ohne entschiedenes Gegenlenken der Führungskräfte schlimmstenfalles ganze Wirtschaftsstandorte.

Es konnte sogar festgestellt werden, dass sich viele Entscheider von Unternehmen der Luft- und Raumfahrtindustrie rein aus einer Technikvergangenheit definieren. Sie haben sich bisher faktisch für eine langfristig abgesicherte Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit ihrer Unternehmen mit notwendigen Erfolgsfaktoren in der vorliegenden Globalisierung nicht ausreichend auseinandergesetzt. Dies ist symptomatisch für eine erfolgsverwöhnte Branche, könnte aber vielen deutschen Unternehmen und Produktionsstandorten schon bald zum Verhängnis werden. Warum?

Die Frage ist global einfach zu beantworten: Erfolg und Risikoreduzierung benötigt immer beides, die ‚Kosten- und Technikführerschaft‘. Nur dadurch werden notwendige Spitzenleistungen erzielt, die erst die Basis für maximal möglichen Erfolg in der Globalisierung liefern. Zwei grundsätzlich festgestellte Probleme schließen Spitzenleistungen in vielen Unternehmen der Luft- und Raumfahrtindustrie aus:

1. Es wurde eine grobe Schieflage im Unternehmenscontrolling und in der Funktion ‚Kalkulation‘ festgestellt. Unternehmen der Luft- und Raumfahrtindustrie kennen daher ihre Kosten nicht mit der benötigten Güte. Dazu sagt Prof. Dr. A. Hoffjan, Lehrstuhl für Unternehmensrechnung und Controlling der TU Dortmund: „Die bisherigen Kalkulationssystematiken kalkulieren über den Daumen“. In Heft 01/ 2017 macht die anerkannte Fachzeitschrift ‚CONTROLLING‘ mit dem Schwerpunktthema „Neue Wege der Kalkulation“ darauf aufmerksam, dass die alten Controllings- und Kalkulationslösungen selbst bis dato erfolgreiche Hidden Champions bis zur Insolvenz gefährden und unverzüglich eliminiert werden müssen.

2. Wettbewerbsanalysen und internationale Leistungsvergleiche sind mit den bisherigen Systematiken unmöglich. Unternehmen der Luft- und Raumfahrtindustrie kennen daher ihren ‚Internationalen Leistungsabstand‘ nicht.

Der anerkannte Controllingexperte Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Weber (IMC/WHU) bestätigt, dass die bisherigen Controllings- und Kalkulationssystematiken das (gerade in der heute vorhandenen Globalisierung) notwendige Anforderungsprofil nicht erfüllen: „Für eine Wettbewerbsanalyse ist die laufende Kostenrechnung allerdings überhaupt nicht gedacht. Sie ist alleine auf die operative Regelsteuerung gerichtet.“ Schon Im Jahre 2012 veröffentlichte der Rechnungswesensspezialist, Prof. Thomas Obermeier in Fachartikeln der SAP-nahen Fachzeitschrift E3, dass die alten Controllings- und Kostenrechnungsmethoden nicht länger unterstützt werden dürfen und dringend gegen heute benötigte und seit einiger Zeit verfügbare IT- Lösungen ausgetauscht werden müssen. Man muss die Frage stellen dürfen, warum bisher in vielen Unternehmen der Luft- und Raumfahrtindustrie keine notwendige Reaktionen erkennbar sind. Dies, obwohl von der Untätigkeit eine hohe Insolvenzgefahr ausgeht und auch die Unternehmen der Luft- und Raumfahrtindustrie in der Globalisierung immer mehr von ihrer alten Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit verlieren. China als industrielle Großmacht, aber auch andere Länder und internationale Wettbewerber, nutzen die Trägheit und auch die Unkenntnis über diese versteckten Fehler der Unternehmenssteuerung ín der Luft- und Raumfahrtindustrie aus. So warnt auch Sven Gábor Jánszky vom '2b AHEAD ThinkTank', eines der größten europäischen Innovationsnetzwerke, neben anderen führenden Wirtschaftsexperten, dass China gerade jetzt auf dem Weg zum Technologieführer ist. Auch in der Luft- und Raumfahrtfahrtindustrie.

"Es ist ein gefährlicher Irrtum, China nur als verlängerte Werkbank zu betrachten, wie es viele deutsche Unternehmen auch in der Luft- und Raumfahrtbranche zurzeit noch tun.“ Sven Gábor Jánszky warnt eindringlich davor, China zu unterschätzen. Der Zukunftsforscher weiter: „So kurz davor sind chinesische Unternehmen, die Technologieherrschaft zu übernehmen. Neben den drei Schlüsselelementen Ressourcen, Daten und Geld für den Aufstieg zum weltweiten Technologieführer, gefährdet zusätzlich der hohe Leistungsdruck der chinesischen Zentralregierung die deutsche Luft- und Raumfahrtindustrie im besonderen Maße.

Derzeit z.B. führt die chinesische Regierung landesweit das „Corporate Social Credit System“ ein, das Unternehmen unter immer strengere Kontrollen durch die Kommunistische Partei stellt und die Umsetzung der strengen Zielvorgabe ’Technikführerschaft‘ noch mal beschleunigen wird. Die deutsche Luft- und Raumfahrtindustrie muss nun unverzüglich realisieren, dass sie sich in einem global geführten und immer härter werdenden Wettbewerb behaupten müssen und eine Technikführerschaft nicht lange in der heutigen Informationsgesellschaft geschützt werden kann. Wie genannt, geht die Gefahr für die Unternehmen der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie nicht alleine von anderen Wettbewerbsunternehmen aus, sondern es braucht effiziente Schutzmaßnahmen gegen zentralstaatlich koordinierte Förderprogramme, die sehr intensiv daran arbeiten, so schnell wie möglich technologische Wettbewerbsnachteile der Vergangenheit nicht nur aufzuholen, sondern zu übertreffen. Strategisch hat nicht nur China die Trägheit deutscher Unternehmen eingeplant, um dann plötzlich und unerwartet mit Kosten- und Technikführerschaft den Markt zu beherrschen. Dafür gibt es zahlreiche Beispiele verschiedener Technologien, wie der ICE, der Transrapid oder TFT-Displays. Deutsche Unternehmen der Luft- und Raumfahrtindustrie müssen unverzüglich ihren Kostennachteil auf Basis verlässlicher Analyse- und Informationsdaten aufholen. Target muss die ‚internationale Wettbewerbsfähigkeit‘ werden und zwar unverzüglich. Neben der bisher fehlenden Möglichkeit zur immens wichtigen Durchführung von Wettbewerbsanalysen und internationalen Leistungsvergleichen, war auch die Kostenerfassung von Umsatz- und Auslastungsreduzierungen (Hauptkostentreiber!) mit den bisherigen Controllingsmethoden ausgeschlossen. Die aktuelle Corona Krise zeigt allerdings hier den Unternehmen der Luft- und Raumfahrtindustrie die zwingende Notwendigkeit für zeitnahe Reaktionen und das Ergreifen von wirksamen Maßnahmen.
Nur ein rasches IT- Update auf die neuen und endlich verfügbaren digitalen Lösungen, sowie eine Rückbesinnung auf ein wirkliches Controlling, sichert die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie. So wird auch der Wirtschaftsstandort Deutschland abgesichert. Neben der Technikführerschaft muss dringend nun die Kostenführerschaft (auf Basis sicherer Zielparameter) aufgebaut werden. Entscheider müssen permanent weltweit und auf Knopfdruck erfahren können, wo sie im internationalen Wettbewerb stehen. Die Firmen müssen daher schnellstens ihre ‚internationale Leistungsfähigkeit‘ überprüfen, die Schieflage im Controlling und in der Funktion ‚Kalkulation‘ eliminieren und notwendige IT-Updates im ‚Enterprise Kostenmanagement‘ umsetzen. Wer heute z.B. den internationalen Leistungsabstand zu seinem vorhandenen oder möglichen Wettbewerber nicht sicher analysieren kann, agiert fahrlässig und riskiert sein anvertrautes Unternehmen mit einem latent nachweisbaren Insolvenzrisiko. Was hier am Rande und quasi beiläufig erwähnt wird, ist brisant und auch ein Thema im Bereich der privaten Haftung von Entscheidern (D&OVersicherung). Nun meldet sich Dipl.-Wirt.-Ing, Dipl. Ing. Frank Bürger vom Beratungsnetzwerk www.benchcontrols.de zu Wort. Herr Bürger gilt als führender Experte rund um Fragen zur volatilen Globalisierung für den Mittelstand. Sein Netzwerk hat die benötigte Methoden- und Werkzeugkompetenz im Kostenmanagement, Erfolgscontrolling und in der Funktion ‚Kalkulation‘ entwickelt. Der erfahrene Senior Consultant hat einen zentralen Rat an die Entscheider und Verbände der deutsche Luft- und Raumfahrtindustrie: "Um in einer immer wettbewerbsintensiveren Globalisierung gegen immer aggressivere Wettbewerber langfristig abgesichert zu sein, müssen Entscheider zeitnah reagieren. Das eigene Unternehmen muss mit einem IT-Update und maximaler Controllingskompetenz und einem Controller als Businessmanager global wettbewerbsfähig aufgestellt werden. Nur mit dem Erreichen der internationalen Wettbewerbsfähigkeit kann die Zukunft von Hochtechnologien 'Made in Germany' sichergestellt werden."

Die Corona- Krise hat den dazu dringend benötigten Weckruf gegeben.

Die Konsequenzen des immer stärkeren internationalen Wettbewerbs hat einen noch nicht absehbaren Effekt auf die Vorzeigebranche Luftfahrtindustrie. Ein Ausblick auf spannende Möglichkeiten des neuen Controllings verhilft der Unternehmenssteuerung auch in dieser führenden Technologie zu einem Quantensprung der Effizienz und lässt deshalb auch für die Hightech Unternehmen und zehntausende Arbeitsplätze in Deutschland hoffen.

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