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625 Experten diskutierten aktuelle Luft- und Raumfahrtthemen beim ersten Online-DLRK

04.09.202008:28 UhrVereine & Verbände
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Bild: DGLR
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(openPR) Digitalisierung, Weltraummüll, unbemannte Flugsysteme – in 242 Vorträgen und 90 Sitzungen wurden die Themen des Deutschen Luft- und Raumfahrtkongresses (DLRK) wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr erstmals online diskutiert. Am 3. September 2020 geht die große Online-Videokonferenz der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt (DGLR) nach drei Tagen zu Ende.



„Die Coronakrise stellt die Luft- und Raumfahrtbranche vor große Herausforderungen“, sagte DGLR-Präsident Prof. Rolf Henke in einer Videobotschaft an die Teilnehmer des Online-Kongresses. Doch die DGLR werde sich dem diesjährigen Kongressmotto „Luft- und Raumfahrt – Verantwortung in allen Dimensionen“ in dieser Krise und auf dem Weg aus der Krise hinaus stellen. Während die Raumfahrt vergleichsweise wenig beschädigt durch die Krise komme und ihre Kommunikationsdienste dringender denn je gebraucht würden, zeige sich die Luftfahrtbranche massiv getroffen.

Von einer Ära des Wachstums in eine Ära der Transformation

„Nach einer rund 30-jährigen Ära des Wachstums werden wir in eine Ära der Transformation eintreten und spätestens 2050 eine neue Luftfahrt haben müssen“, sagte Henke. „Das deutete sich schon vor Corona an, nun werden wir massiv dazu gezwungen. Vielleicht ist das auch gut so: In einer neuen Luftfahrt liegen erheblich mehr Chancen.“ Die Vorträge beim DLRK widmeten sich vor allem Zukunftsthemen wie dem emissionsfreien Fliegen, der digitalen Revolution in Strukturtechnologie und Materialforschung oder neuen Lösungen für den regionalen Lufttransport. „Diese Ergebnisse werden wir für die Transformation brauchen“, so Henke.

Auch Thomas Jarzombek, Koordinator der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt, richtete sich in einer Videobotschaft an die Kongressteilnehmer. Die Wettbewerbsfähigkeit nach der Krise entscheide sich demnach auch am Einsatz von Zukunftstechnologien. „Diejenigen, die ihre Technologien weiterentwickelt haben, werden gestärkt aus der Krise hervorgehen“, sagte Jarzombek. Das Konferenzmotto verstehe er sowohl als Hinweis auf die Verantwortung gegenüber unserem Planeten und unserer Umwelt als auch gegenüber dem Luft- und Raumfahrtstandort Deutschland, seinen Unternehmen und seinen Beschäftigten. „Verantwortung zu übernehmen heißt mitunter auch, mutige Schritte zu gehen, trotz oder auch gerade in schwierigen Zeiten“, so Jarzombek.

Auszeichnungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs

Ein mutiger Schritt war auch die kurzfristige Ausrichtung des ersten Online-DLRK. Dabei gab es anfangs noch technische Probleme, die zeigten, dass beim Thema Digitalisierung noch immer viele Hürden zu überwinden sind. Insgesamt zieht die DGLR jedoch ein positives Fazit des Kongresses, bei dem auch der wissenschaftliche Nachwuchs seine Ideen und Projekte präsentieren konnte. Zwölf junge Wissenschaftler wurden mit den Nachwuchspreisen für hervorragende Bachelor-, Master- und Diplomarbeiten sowie Dissertationen auf den Gebieten Luftfahrt und Raumfahrt ausgezeichnet und stellten ihre Forschungen beim Online-DLRK vor.

Der nächste DLRK soll wenn möglich wieder als Präsenzveranstaltung stattfinden. „2021 in Bremen werden wir sicher auch über die Lehren aus diesem außergewöhnlichen Luft- und Raumfahrtjahr diskutieren“, sagte Rolf Henke.

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