openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Waldbrände in Tschernobyl – Größte Katastrophe seit 1986

14.04.202012:11 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Waldbrände in Tschernobyl – Größte Katastrophe seit 1986
Waldbrände in Tschernobyl / Foto Sergiy Gashak, Aleksandr Sirota
Waldbrände in Tschernobyl / Foto Sergiy Gashak, Aleksandr Sirota

(openPR) Die größte Katastrophe seit dem Supergau 1986

Am 3. April erreichten uns schlechte Nachrichten aus der Tschernobyl-Sperrzone. In den Wäldern rund um das havarierte Atomkraftwerk https://urbexplorer.com/tschernobyl-und-seine-folgen/ sind in der Nacht zum 4. April schwerwiegende Feuer ausgebrochen, welche eine Fläche von knapp 20 Hektar betragen. Der Brandherd liegt ca. 58 Kilometer vom Kernkraftwerk entfernt und wird rund um die Uhr bewacht. Den etwa 20 Hektar großen Brand konnte die Feuerwehr vor Ort nach einiger Zeit unter Kontrolle bringen. Jedoch ereignete sich am darauffolgenden Tag ein weiteres Feuer in der Nähe der Sperrzone, etwa 5 Kilometer von den Grenzen er Sperrzone entfernt. Die Stadt Poliske, in der auch heute noch wenige Einsiedler wohnen, befindet sich nur 3 Kilometer des zweiten Brandherdes entfernt. Die Feuerwehr schaffte es glücklicherweise recht schnell das Feuer einzudämmen und zu löschen. Schnell stellte sich heraus, dass es sich beim zweiten Brand um Brandstiftung handle. Das Feuer wurde absichtlich mit Hilfe von Müll und Gras gelegt. Der Polizei aus der Region um Kiew gelang es schnell einen Täter ausfindig zu machen und diesen zu fassen. Bei dem Täter handelt es sich um einen 27-jährigen Bewohner der umliegenden Gebiete, welcher bei einer Vernehmung zugab, dass es die Feuer aus Spaß gelegt hat. Die Feuer breiteten sich nach eigener Aussage schnell aus, weshalb er nicht mehr in der Lage war, das Feuer unter Kontrolle zu halten.



Ein aussichtsloser Kampf gegen die Flammen

Die Feuerwehrleute in der Ukraine haben derzeit alle Hände voll zu tun. Bereits einen Tag nach dem zweiten Brandfall muss die Feuerwehr ein weiteres Mal ausrücken. Ein kontaminiertes Gebiet um das Dorf Czystogalowka steht in Flammen. Dieses Gebiet liegt nur 1,5km vom so genannten Roten Wald entfernt. Dieser gilt als einer der am stärksten radioaktiv verseuchten Orte, bei welchem der Strahlungspegel zwischen 2 und 10 uSv/h und punktuell sogar bei 150 uSv/h liegt. Aufgrund dessen besteht die Gefahr der Freisetzung von Radionukliden in die Atmosphäre. Zu diesem Zeitpunkt wurden allerdings keine erhöhten Strahlungswerte von den Dosimeterstationen erfasst.

Der unberechenbare Wind verlagert das Feuer

Das Feuer wurde aufgrund von starkem Wind nach Süden verlagert, was dazu führt, dass sich das Feuer vom Roten Wald entfernt und in Richtung der strahlungsfreien Gebiete wandert, was erst einmal eine gute Nachricht ist. Mittlerweile sind wohl um die 100 Hektar von dem Feuer in der Sperrzone von Tschernobyl betroffen. Leider änderte sich der Wind entgegen der Prognosen im Verlauf des Tages unerwartet in die Richtung der am stärksten verschmutzen Gebiete – einschließlich des havarierten Kraftwerkes. Auch für die mittlerweile knapp 326 Feuerwehrleute erschweren sich die Bedingungen. Aufgrund des Konzentrationsaufstieges der Radionukliden in der Luft, müssen die Feuerwehrleute ihre persönliche Schutzausrüstung tragen und können nur noch eine begrenzte Zeit bei der Feuerbekämpfung helfen.

Neun Tage nach Ausbruch kein Ende in Sicht

Nun hat das Feuer den Kontrollpunkt Lelew erreicht. Dies ist der Haupteingang zu 10-km-Zone zwischen der Stadt Tschernobyl, Pripjat und dem Kernkraftwerk. Durch das schnelle Handeln gelang es den Feuerwehrleuten diesen Punkt rechtzeitig zu löschen. Das Kinderferienlage „Izumrudnyj“ wurde von den Feuern komplett zerstört. Informationen zu Folge brach das Feuer in insgesamt 7 Ortschaften aus. Die Tatsache, dass das Feuer in kleinen Zeitabständen an völlig unverbundenen Orten auftrat, lässt Zweifel aufkommen bezüglich der Brandursachen. Knapp eine Woche nach Ausbruch des ersten Feuers steht nun auch die Stadt Tschernobyl in Flammen. Die Trockenheit und der bestehende Wind sorgen dafür, dass sich das Feuer sowohl Richtung Süden als auch Richtung Norden weiter ausbreitet. Dem Roten Wald kommt das Feuer langsam bedrohlich nahe. Mittlerweile geht man davon aus, dass dies der größte Brand in der Geschichte der Sperrzone von Tschernobyl ist.

Ein großer Teil der brennenden Fläche ist aufgrund der Verwilderung der letzten 34 Jahre nicht mehr zugänglich, weshalb die Feuerwehrleute mit sämtlichen Fahrzeugen nicht in die Nähe des Brandherdes gelangen können. Die Behörden der Zone räumten ein, dass sie auf einen Brand dieses Ausmaßes nicht vorbereitet waren und die Vorkehrungen die getroffen wurden nicht ausreichend waren.

Die Einsiedler kämpfen um Existenz

Einige Einsiedler versuchen sich mittlerweile selbst in der Feuerbekämpfung. Leider gelang es vielen nicht, ihre Hütten zu retten. Ein Teil des Dorfes Lugowniki und Stara Markówka brannte bereits komplett ab. Diese Dörfer liegen in den Gebieten, die außerhalb der Sperrzone sind. Die meisten dieser Dörfer liegen in der Nähe der Stadt Poliskoye wenige Kilometer von der aktuellen Grenze zur Sperrzone entfernt, und sind oft von mehreren Personen bewohnt. Viele Einsiedler verlieren nun quasi ein zweites Mal ihre Existenz und sin den Flammen schutzlos ausgeliefert. Da die Einsiedler mehr oder weniger entgegen der Vorschriften der Behörden in der Sperrzone leben, werden diese kaum beachtet.

Zehnter Tag und das Feuer breitet sich weiter aus

Die gigantischen Brände in der Tschernobyl-Sperrzone sind noch immer nicht unter Kontrolle, und die Situation wird nicht besser. Es ist eine ökologische Katastrophe und eine Katastrophe für den historischen Wert der verbrannten Dörfer. Dies ist zweifellos der größte Brand in der Zone seit 1986, als diese nach dem Supergau eingerichtet wurde.

Das Feuer ist bereits mehrere hundert Meter vom Atomkraftwerk Tschernobyl entfernt. Das Gebiet ist streng eingezäunt und von Wäldern getrennt, so dass die Wahrscheinlichkeit, dass das Feuer durchkommt, gering ist. Die Feuerwehrleute tun jedoch, was sie können, um jede Eventualität zu verhindern. Langsam kommen jedoch Regenwolken auf – wir werden sehen, wie viel Wasser sie bringen.

Das Feuer erreichte das an das Kernkraftwerk von Tschernobyl https://urbexplorer.com/die-liquidatoren-einsame-helden-von-tschernobyl/ angrenzende Gebiet, so dass der Rauch den Sarkophag über dem havarierten Block 4 vollständig bedeckte. Die Behörden versichern jedoch, dass es keine Möglichkeit gibt, dass irgendetwas in dem Gebäude verbrennt. Er ist vom Wald getrennt, und um den Sarkophag selbst befindet sich ein riesiger Betonplatz.

Entwarnung oder nur eine Atempause im Kampf gegen das Feuer?

Dies ist noch nicht bestätigt, aber derzeit zeigen die Satellitenbilder keinen Brandherd, und die Feuerwehrleute melden lediglich einige lokale, kleine, schwelende Glutnester. Die Zonenverwaltung berichtete auch, dass seit heute Morgen kein offenes Feuer mehr beobachtet wurde. Die nächtlichen Regenfälle erwiesen sich ergiebiger als angekündigt – es gibt riesige Pfützen auf den Straßen und der Boden ist nass.

Natürlich ist die Situation noch weit davon entfernt, um Entwarnung zu geben – alles wird sich in den nächsten Stunden entscheiden, und jetzt hängt es von den Anstrengungen der Feuerwehrleute ab, ob die Brände eingedämmt werden können. Gestern war das Feuer bereits einige hundert Meter vom Atomkraftwerk Tschernobyl und der Stadt Pripjat entfernt. Noch schlimmer ist, dass gestern neue Feuerzellen aufgetaucht sind beispielsweise in der Nähe des Dorfes Rosocha im Süden der Sperrzone und im Osten in der Nähe des Dorfes Krzywa Góra. Würde sich das Feuer dort ausbreiten, wären die Chancen, es zügig zu löchen, aufgrund der Verwilderung und der Unzugänglichkeit dieser Gebiete sehr gering.

Das Kinderferienlager ist komplett niedergebrannt

Kein einziges Holzhaus in der Ferienanlage “Izumrudnoye” https://urbexplorer.com/das-kinderferienlager-in-tschernobyl/ überlebte die Feuer in den Wäldern zwischen Pripjat und Tschernobyl. Dort standen sehr charakteristische Hütten mit Gemälden sowjetischer Märchenfiguren, wie Wolf und Hase oder Tscheburaszka, geschmückt.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 1083723
 1036

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Waldbrände in Tschernobyl – Größte Katastrophe seit 1986“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Urbexplorer.com

Bild: Neuerungen für Unternehmen im Jahr 2024: Was Steuerpflichtige wissen müssenBild: Neuerungen für Unternehmen im Jahr 2024: Was Steuerpflichtige wissen müssen
Neuerungen für Unternehmen im Jahr 2024: Was Steuerpflichtige wissen müssen
Das Jahr 2024 hält zahlreiche Veränderungen für Unternehmen und Bürger in Deutschland bereit. Von steuerlichen Anpassungen bis zu Reformen im Personengesellschaftsrecht - eine Vielzahl von Neuerungen erfordert die Aufmerksamkeit und Vorbereitung von Unternehmern und Steuerzahlern. _1. Umsatzsteuersatz für Unternehmen in der Gastronomie:_ Seit dem 1. Januar 2024 unterliegen Restaurant- und Verpflegungsdienstleistungen beim Verzehr vor Ort, Catering und Partyservice wieder dem Regelsteuersatz von 19 Prozent Umsatzsteuer. Gastronomiebetriebe mü…
Gastronomie im Wandel: Herausforderungen und Lösungen für die Zukunft
Gastronomie im Wandel: Herausforderungen und Lösungen für die Zukunft
Die Gastronomiebranche steht vor vielfältigen wirtschaftlichen Herausforderungen, insbesondere steigende Kosten für Lebensmittel, Mieten und Arbeitskräfte belasten die Margen erheblich. Um in diesem wettbewerbsintensiven Umfeld erfolgreich zu bleiben, sind kreative Ansätze und strategisches Management von essenzieller Bedeutung. Kreative Preisgestaltung als Schlüssel zur Bewältigung Eine zentrale Strategie zur Bewältigung der wirtschaftlichen Herausforderungen besteht in der Entwicklung einer kreativen Preisgestaltung. Dabei ist es entschei…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Neue Schutzhülle in Chernobyl offiziell in Betrieb genommenBild: Neue Schutzhülle in Chernobyl offiziell in Betrieb genommen
Neue Schutzhülle in Chernobyl offiziell in Betrieb genommen
Katastrophe in Tschernobyl – Sarkophag für die Ewigkeit? Die neue Schutzhülle über dem 1986 explodierten Reaktorblock 4 des Kernkraftwerks Chernobyl ist heute, am 10.07.2019 offiziell in Betrieb genommen worden. Mehr als 40 Länder beteiligten sich an der Finanzierung des 2 Milliarden Euro-Projektes, um “den Planeten und die Menschheit vor radioaktiver …
Für AKW-Unfälle haftet die Gesellschaft
Für AKW-Unfälle haftet die Gesellschaft
Frankfurt am Main – Aufgrund der aktuellen Ereignisse im Atomkraftwerk Fukushima und des 25. Jahrestags der Tschernobyl-Katastrophe fordert der Verein Leben nach Tschernobyl e.V. die Regierung und die internationalen Energiekonzerne auf, im Interesse der Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt Verantwortung für Atomkraftwerke und deren Folgen zu übernehmen. …
Bild: Bis dass der Tod uns scheidet – Das Leben der Einsiedler von TschernobylBild: Bis dass der Tod uns scheidet – Das Leben der Einsiedler von Tschernobyl
Bis dass der Tod uns scheidet – Das Leben der Einsiedler von Tschernobyl
Tschernobyl – dieser Name löst bis heute bei einer ganzen Generation Beklemmung aus. Und das nicht ohne Grund: Wir verbinden die kleine Ortschaft im Norden der Ukraine sofort mit einer der größten Nuklearkatastrophen der Welt. Laut Experten kann die radioaktive Strahlung auch heute noch onkologische Erkrankungen, sprich verschiedenste Krebserkrankungen, …
Bild: 25 Jahre nach TschernobylBild: 25 Jahre nach Tschernobyl
25 Jahre nach Tschernobyl
Ein Vierteljahrhundert ist vergangen, seit am 26. April 1986 der vierte Reaktorblock des Atomkraftwerks Tschernobyl völlig zerstört und damit die bis heute schwerste Katastrophe in der zivilen Nutzung der Kernenergie ausgelöst wurde. Aber die verheerenden Auswirkungen des Unfalls und insbesondere die Risiken der atomaren Großtechnologie und deren Folgen …
Der 20. Jahrestag der Tschernobylkatastrophe: von der Tragödie zum Wiederaufbau
Der 20. Jahrestag der Tschernobylkatastrophe: von der Tragödie zum Wiederaufbau
Der 20. Jahrestag der Tschernobylkatastrophe wird am 26. April 2006 begangen. Viele Länder wurden von den Folgen dieser größten technogenen Katastrophe betroffen, den größten Schaden haben dabei aber Belarus, die Ukraine und Russland erlitten. Fast ein Viertel des belarussischen Territoriums, auf dem ein Fünftel der Bevölkerung des Landes lebt, ist zur …
Tschernobyl - Vergessene Tragödie?
Tschernobyl - Vergessene Tragödie?
sozioland präsentiert die Ergebnisse der „Tschernobyl“-Umfrage Am 26. April 1986 ereignete sich in der Ukraine die bislang größte Atomkatastrophe in der Geschichte der Menschheit. Heute, 20 Jahre nach dem Unglück, sind in Deutschland trotz des vereinbarten Atomausstiegs noch 17 Kernkraftwerke in Betrieb. Doch was hat sich seit dem Reaktorunglück in …
Bild: Liqidatoren von Tschernobyl – Wettlauf gegen den unsichtbaren FeindBild: Liqidatoren von Tschernobyl – Wettlauf gegen den unsichtbaren Feind
Liqidatoren von Tschernobyl – Wettlauf gegen den unsichtbaren Feind
… zerstört. An diesem schicksalsträchtigen Tag ereignete sich in einer kleinen Ortschaft im Norden der Ukraine eine der größten Nuklearkatastrophen der Welt – der Reaktorunfall von Tschernobyl. Wir gedenken mit zwei Beiträgen den mutigen Menschen, die es sich nach der Katastrophe zur Aufgabe gemacht haben, das verseuchte Sperrgebiet zu säubern. Viele haben …
Bild: Ministerin Löhrmann eröffnet Wanderausstellung „25 Jahre nach Tschernobyl“ in DortmundBild: Ministerin Löhrmann eröffnet Wanderausstellung „25 Jahre nach Tschernobyl“ in Dortmund
Ministerin Löhrmann eröffnet Wanderausstellung „25 Jahre nach Tschernobyl“ in Dortmund
… Peter Junge-Wentrup, Geschäftsführer des IBB Dortmund und Rüdiger Frohn, Staatssekretär a. D. und Vorsitzender des Beirats der Stiftung Mercator die Wanderausstellung „25 Jahre nach Tschernobyl – Menschen – Orte – Solidarität“ in der Dortmunder Stadtkirche St. Petri eröffnet. Die Ausstellung dokumentiert in den kommenden sechs Monaten an rund 40 Orten …
Bild: Bis dass der Tod uns scheidet - Das Leben der Einsiedler von TschernobylBild: Bis dass der Tod uns scheidet - Das Leben der Einsiedler von Tschernobyl
Bis dass der Tod uns scheidet - Das Leben der Einsiedler von Tschernobyl
Tschernobyl - auch heute noch ein Synonym für Nuklearkatastrophe. Dabei ist dieser Ort mehr als das: Er ist Heimat. Und das bis heute, denn einige Einsiedler blieben in der Sperrzone. ------------------------------ Tschernobyl - dieser Name löst bis heute bei einer ganzen Generation Beklemmung aus. Und das nicht ohne Grund: Wir verbinden die kleine …
Zum 22. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe
Zum 22. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe
Am 26. April d. J. sind es 22 Jahre seit dem Super-GAU im Atomkraftwerk von Tschernobyl. Ungeachtet dessen, dass die Katastrophe mehr als zwei Jahrzehnte zurückliegt, sind ihre Folgen besonders in Belarus, welches über 70% der in Tschernobyl freigesetzten Menge von Radionukliden abbekommen hat, nach wie vor spürbar. Davon zeugen folgende Tatsachen. Die …
Sie lesen gerade: Waldbrände in Tschernobyl – Größte Katastrophe seit 1986