(openPR) Hewitt-Studie: „1st European HR-Barometer 2005/06“
Wiesbaden, den 14. November 2006 Die Personalbereiche in Unter-nehmen müssen derzeit steigenden Erwartungen gerecht werden und dabei weiterhin die Kosten fest im Griff halten. Mehr als die Hälfte der im Rahmen einer Hewitt-Studie befragten Personaler erklären es zum höchsten Ziel ihrer HR-Arbeit, einen Wertschöpfungsbeitrag im Unter-nehmen zu leisten. Von gleicher Bedeutung für die Personaler ist es, die besten Talente auf dem Arbeitsmarkt einzustellen und langfristig an das Unternehmen zu binden. Dies sind Ergebnisse der Studie „1st European HR-Barometer 2005/06“, die die Managementberatung Hewitt Associates in Kooperation mit dem European Club for human resources (EChr) erstellt hat.
Verbesserungspotenziale sind vorhanden
27 Prozent der Befragten glauben, dass sie ihre Personalarbeit künftig effektiver gestalten müssen. Fast 20 Prozent sind der Meinung, dass in den kommenden Jahren die Personalstrategie stärker aus der Unter-nehmensstrategie abgeleitet werden sollte und knapp 15 Prozent sehen in der Kundenorientierung und dem Management hohes Verbesse-rungspotenzial. „Der Personalarbeit kommt immer stärkere Bedeutung zu. Wollen die Unternehmen hierzulande ihre globale Wettbewerbsfä-higkeit langfristig sichern, muss der HR-Bereich auf allen Ebenen erstklassig sein“, sagt Piotr Bednarczuk, Geschäftsführer der Manage-mentberatung Hewitt Associates.
Mit Talentmanagement zum Erfolg
Mehr als 60 Prozent der Unternehmen erachten Talentmanagement als die Aufgabe der Personalarbeit, die den höchsten positiven Einfluss auf die Gesamtorganisation hat. 45 Prozent schreiben dies dem Nachfolge-management und 44 Prozent der Weiterbildungs- und Entwicklungs-planung zu. Jedoch gaben 39 Prozent aller befragten Unternehmen an, dass die Ziele der HR-Arbeit nicht mit den Zielen der Geschäftsführung übereinstimmen. 36 Prozent sagten, dass es diese Unterschiede in der Vergangenheit gab. Lediglich 25 Prozent der Unternehmen sehen die Ziele der HR-Arbeit in den Zielen der Unternehmensleitung gespiegelt.
IT-Systeme vor HR-Wissen
Für 48 Prozent der befragten Unternehmen ist für eine erfolgreiche HR-Arbeit ein HR-bezogenes IT-System genauso wichtig wie geschäfts-orientiertes Know-How. 34 Prozent werten die Bereitstellung finanzieller Mittel als den Erfolgsfaktor ihrer Arbeit. HR-spezifische Kenntnisse erachten nur noch 16 Prozent der befragten Unternehmen als Schlüssel-faktor für den Erfolg in der Personalarbeit. Im Rahmen dieser Studie befragte Hewitt 45 Unternehmen in Europa, die zusammen mehr als eine Million Mitarbeiter beschäftigen. 75 Prozent der Unternehmen sind in den Wachstumsmärkten tätig. Die Hälfte aller befragten Unternehmen plant für das Jahr 2006 Neueinstellungen.
Für Rückfragen zur Studie „1st European HR-Barometer 2005/06“ steht Ihnen Herr Dr. Piotr Bednarczuk gerne zur Verfügung. Tel.: 0611 92883-115; E-Mail:
Gerne können Sie den kompletten Ergebnisbericht bei Jasmin Bischoff unter
Kontakt:
Hewitt Associates GmbH
Dantestraße 4 – 6
65189 Wiesbaden
Jasmin Bischoff
Tel.: 0611 92883-115
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