(openPR) Bei der Göttinger Gruppe häufen sich Pfändungsbeschlüsse, gleich drei Banken haben die Geschäftskonten aufgelöst, und die hauseigene Lebensversicherung Gutingia musste versilbert werden. Anlegerschützer befürchten das finanzielle Aus für den angeschlagenen Finanzdienstleister.
Die Göttinger Gruppe kämpft offensichtlich ums Überleben. Anwälte ehemaliger Anleger haben festgestellt, dass sogar fällige Ratenzahlungen ausbleiben. Die Branche spekuliert bereits offen über eine drohende Zahlungsunfähigkeit. Die neueste Finanzspritze aus dem Gutingia-Verkauf – laut Insiderkreisen ein zweistelliger Millionenbetrag – scheint die Göttinger Gruppe dringend zu brauchen.
„Genauso wie die Veräußerung von Immobilien dient der Verkauf der Gutingia offensichtlich allein der Geldbeschaffung“, sagt Anlegeranwalt Torsten Geißler aus Jena. Für den Partneranwalt des Deutschen Verbraucherschutzrings (DVS e.V.) deutet alles darauf hin, dass die Göttinger Gruppe finanziell vor dem Aus steht.
Nach mehreren Schadensersatzurteilen und Vergleichen steht der Finanzdienstleister stark unter Druck. In den 90-er Jahren hatte er etwa eine Milliarde Euro von mehr als 100.000 Sparern entgegengenommen. Die meisten hatten sich mit dem Hauptprodukt „Securenta“ eine sichere Altersversorgung aufbauen wollen. Wie sich jedoch bald herausstellte, verwendete die Göttinger Gruppe das Geld für ganz andere Zwecke. Ein wesentlicher Teil floss in hohe Vertriebsprovisionen, in den Kauf der Pleite gegangenen Bank Partin und in Millionen-Investitionen beim Tennisclub Borussia Berlin.
Trotz dieser vergleichsweise langen Zeitspanne sehen Partneranwälte des DVS noch immer reelle Chancen für eine Klage. Laut Urteil des zuständigen Oberlandesgerichtes Braunschweig beginnt die Verjährungsfrist von drei Jahren erst dann, wenn der Anleger Kenntnis von den anspruchsbegründenden Umständen hatte. Geißler: „Gute Aussichten auf Schadensersatz bestehen vor allem für jene Anleger, die falsch beraten wurden und denen ‚atypische stille Beteiligungen’ – faktisch eine unternehmerische Beteiligung – als geeignete Altersvorsorge angepriesen wurden.“
Betroffene Anleger können sich ab sofort der „Interessengemeinschaft Securenta AG / Göttinger Gruppe" im Deutschen Verbraucherschutzring DVS e.V. anschließen. Der Deutsche Verbraucherschutzring DVS e.V. lässt durch die Vertragsanwälte des Vereins die Ansprüche der Anleger prüfen. Die Aufnahme in die Interessengemeinschaft kostet einmalig 70 Euro (zzgl. MwSt). Dieser Betrag deckt die Verwaltungsgebühren des DVS e.V. ab. Die weitere Mitgliedschaft in der Interessengemeinschaft ist beitragsfrei.
Die 70 Euro werden bei einer späteren Beauftragung der Rechtsanwälte in voller Höhe mit den Anwaltskosten verrechnet. Die Anspruchsprüfung des Falles durch die Rechtsanwälte löst jedoch keine gesonderten Kosten aus. Für Fragen in dieser Angelegenheit steht den Anlegern die Telefonnummer 03641/353504 der DVS-Geschäftsstelle Jena zur Verfügung.
Weitere Auskünfte unter www.dvs-ev.net
DVS Deutscher Verbraucherschutzring e.V.
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Peter Speier
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