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Mobilität neu denken im Bürgerdialog

11.02.202016:51 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Das CeRRI des Fraunhofer IAO entwickelt integriertes Mobilitätskonzept für den Bayerischen Wald

Am 20. Januar 2020 fiel der Startschuss für das Projekt »Mobilität neu denken«. Mit dem Ansatz, vielfältige Gruppen frühzeitig in die Erstellung eines integrierten Mobilitätskonzepts für den Bayerischen Wald einzubinden, bringt das Fraunhofer IAO in dem Projekt seine Expertise mit ein. Gefördert wird das Forschungsvorhaben vom Freistaat Bayern.


Wenn Veränderungen anstehen, die wesentlichen Einfluss auf das tägliche Leben und die Gewohnheiten von vielen Bürgerinnen und Bürgern haben, ist deren Akzeptanz für die Veränderung ein unverzichtbarer Erfolgsfaktor. Vor diesem Hintergrund erforschen die Expertinnen und Experten des Centers for Responsible Research am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO mit wissenschaftlichen Methoden, wie man bei der Entwicklung von Projekten, Produkten oder Dienstleistungen frühzeitig und möglichst vielseitig die verschiedenen Nutzer*innengruppen mit einbindet.

Mobilitätskonzept für den Bayerischen Wald

In dem jetzt neu gestarteten Projekt »Mobilität neu denken« spielt genau diese Expertise eine wichtige Rolle. Zusammen mit der Akademie für Technikwissenschaften acatech, den Landkreisen Freyung-Grafenau, Regen und Passau sowie der Stadt Passau entwickelt ein Forschungsteam aus den zwei Fraunhofer-Instituten IAO und IML einen neuartigen Prozess zur Erstellung eines ganzheitlichen, zukunftsorientierten Mobilitätskonzepts für die Region Bayerischer Wald. Im Mittelpunkt steht die Frage: Was brauchen die Menschen und welche Wünschen haben sie für die Zukunft der Mobilität in ihrer Heimat? Die Region wurde u.a. deshalb für die Studie ausgewählt, weil dort in der Regel weitere Distanzen zurückgelegt werden und oftmals auf das Auto zurückgegriffen wird. Außerdem besteht bereits ein grundsätzliches Mobilitätsangebot, zusammengesetzt aus Linienverkehr, Rufbussen und Zügen. Der Freistaat Bayern fördert das Projekt als Pilotprojekt für ländliche Räume.

Aktive Mitgestaltung durch Bürgerinnen und Bürger

Bis Oktober 2020 werden in innovativen Dialogformaten 80 Bürgerinnen und Bürger der Region Bayerischer Wald sowie weitere ca. 200 Teilnehmende im Rahmen eines Online-Dialogs die Möglichkeit haben, die Zukunft der Mobilität der Region selbst mit zu gestalten. Die Bedarfe, Ziele und Anforderungen der Menschen werden fortlaufend auf ihre Machbarkeit geprüft und weiterentwickelt. Dabei berücksichtigt das Projektteam bestehende Mobilitätsangebote, baut auf Untersuchungen zur Mobilität in der Region auf und vernetzt Verwaltung, Unternehmen, Forschung und gesellschaftliche Organisationen miteinander. Doch die Region profitiert nicht nur von den Erkenntnissen, die aus dem Projekt gewonnen werden. Besonders die neu entstandenen Schnittstellen, die das Netzwerken und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Kommunen ermöglichen, sind von einer elementaren Bedeutung für die zukünftige Umsetzung von Mobilitätskonzepten im Bayerischen Wald.
»Der Einbezug der Zivilgesellschaft ermöglicht Innovationen, die sich an gesellschaftlichen Herausforderungen orientieren« so Projektleiter Fabian Schroth vom Fraunhofer IAO. »Wir haben in vielen vorhergehenden Projekten die Erfahrung gemacht, dass im Dialog mit den von der Entwicklung betroffenen Menschen, diese häufig ganz neue Aspekte einbringen, die wesentlich für den späteren Erfolg waren« ergänzt Schroth. Das neu entwickelte Konzept umfasst die verschiedenen Mobilitätsbereiche aus der Region: den öffentlichen Nahverkehr, den Schienenbezogenen Nahverkehr, das Auto, sowie das Fahrrad. Ein elementarer Teil des Konzepts sind verschiedene Zukunftsszenarien. Es werden unter anderem Ideen für den öffentlichen Personennahverkehr gesucht, welche auf digitale und kommunenübergreifende Lösungen abzielen.

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