(openPR) München – Die Europäische Metropolregion München unterstützt den Bürgerdialog „Energietechnologien für die Zukunft“. Der Bürgerdialog ist ein Forum für den offenen Austausch zwischen Bürgerinnen und Bürgern sowie Wissenschaft, Wirtschaft und Politik über Zukunftstechnologien. „Metropolregionen sind von der Energiewende besonders betroffen: Hier leben und arbeiten viele Menschen, die auf eine sichere und bezahlbare Energieversorgung angewiesen sind. Es ist daher wichtig, Wege zur Energiewende aufzuzeigen und in Kooperation zwischen Ballungsgebieten und dem ländlichen Raum umsetzen. Deshalb unterstützen wir gerne das Bundesforschungsministerium bei seinem Vorhaben“, sagt Anja Wilde, Geschäftsführerin des Vereins Europäische Metropolregion München (EMM e.V.).
Bereits jetzt können Bürger sich auf dem Onlineportal www.buergerdialog-bmbf.de über das Zukunftsthema Energieversorgung informieren, sich eine Meinung bilden und mit anderen diskutieren. Zudem finden in der Metropolregion München am 10. September eine Bürgerkonferenz im Deutschen Museum in München sowie drei Bürgerwerkstätten statt: Am 13. September bei den Stadtwerken München (Fokusthema Ausbau der Erneuerbaren Energien und Brückentechnologien), am 14. September mit der Stadt München im Bauzentrum München (Fokusthema Energieeffizienz) sowie am 20. September in den Stadtsälen Bernlochner in Landshut (Fokusthema Speicher und Netze und TBC). „Wir freuen uns, mit der Europäischen Metropolregion München einen Partner an der Seite zu haben, der uns bei der Durchführung der Bürgerkonferenzen unterstützt und seine fachliche Expertise in den Bürgerdialog „Energietechnologien für die Zukunft“ einbringt“, sagt die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Professor Dr. Annette Schavan.
Ergebnis dieses Prozesses sind Handlungsempfehlungen für die technologische Gestaltung des Umbaus der Energieversorgung, die die beteiligten Bürgerinnen und Bürger an Verantwortliche aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft übergeben.
Die Europäische Metropolregion München (EMM) hat das Ziel, sich zur Vorbildregion im Klimaschutz zu entwickeln. Die Arbeitsgruppe Umwelt erfasst derzeit wegweisende Klimaschutzaktivitäten und stellt diese auf einer Karte unter www.metropolregion-muenchen.eu/klimaschutz transparent dar. Mit dem Ausstieg aus der Kernenergienutzung und der damit verbundenen Energiewende sind Kommunen und Wirtschaft gleichermaßen noch stärker aufgefordert, sich aktiv mit der Energiethematik zu befassen. Ein Symposium am Donnerstag, 22. September, soll Bürgermeistern und kommunalen Vertretern Wege zu einer energienachhaltigen Entwicklung vorstellen. Die Veranstaltung findet im Rahmen der internationalen Energiefachmesse Renexpo in Augsburg statt (Programm und Anmeldung unter: www.metropolregion-muenchen.eu/symposium).
Auch für die vor kurzem gegründete Arbeitsgruppe „Ländlicher Raum“ steht das Thema Energiewende weit oben auf der Agenda. Landrat Stefan Rößle, Landkreis Donau-Ries, betonte bei der Auftaktsitzung, dass es wichtig sei, künftigen Herausforderungen gemeinsam zu begegnen. „Wir profitieren von der Strahlkraft Münchens, gleichzeitig haben wir die Möglichkeit, unsere Stärken einzubringen. Eine große Chance für den ländlichen Raum wird zum Beispiel die Energiewende sein, die insbesondere im ländlichen Raum stattfinden wird“.









