(openPR) FDP-Ortschef zieht mit hochmotiviertem und vielseitigem Team in den Wahlkampf
Haar – Lkr. München / Volles Haus an der öffentlichen Aufstellungsversammlung der FDP Haar am 20.11.2019: Bereits vor Versammlungsbeginn waren alle Sitzplätze der Gaststube im Gasthof zur Post besetzt, verspätet eintreffende Gäste mussten mit einem Stehplatz vorliebnehmen. Die Ankündigung, dass die Haarer Liberalen zur Kommunalwahl 2020 neben einer Gemeinderatsliste auch einen Bürgermeisterkandidaten aufstellen wollen, hatte innerhalb und außerhalb der eigenen Partei für großes Aufsehen gesorgt. Dementsprechend befanden sich unter den Teilnehmern neben kommunalpolitisch bekannten Gesichtern der Landkreis-FDP wie dem stellvertretenden Landrat Jörg Scholler, Kreis- und Gemeinderat Dr. Axel Keller (Ottobrunn), Stadtrat Dr. Manfred Riederle (Unterschleißheim) und dem Kreisvorsitzenden und Landratskandidaten Michal Ritz (Grünwald) auch Kandidatinnen und Kandidaten anderer Haarer Parteien.
Als Ehrengast war der vier Tage zuvor in Amberg wiedergewählte FDP-Landesvorsitzende Daniel Föst erschienen. In seinem Grußwort betonte er die Bedeutung der kommunalen Ebene für seine Partei und lobte ausdrücklich den Entschluss von Dr. Peter Siemsen, sich für das höchste Amt in der Gemeinde zur Wahl zu stellen. „Mit den richtigen Themen und den richtigen Personen, die diese transportieren, haben wir alle Chancen weitere Bürgermeisterämter in Bayern zu erobern“, bewertete Föst die Kandidatur mit Verweis auf die 8 amtierenden bayerischen FDP-Bürgermeister als durchaus aussichtsreich. Thematisch zeigte sich der FDP-Ortschef bei seiner Nominierungsrede als überaus sattelfest. Ob Wohnraum, Verkehr, Schule, Kinder- und Altenbetreuung oder die Förderung von Gewerbe und Kultur: Siemsen sieht vor dem Hintergrund des prognostizierten Bevölkerungswachstums deutlichen Handlungsbedarf, um die Attraktivität der Gemeinde auch zukünftig sicherzustellen. Die Digitalisierung bezeichnete er dabei als wichtigen Chancengeber. Durch Ansiedlung von IT-Start-ups und Digitalagenturen könnte aus seiner Sicht das von Leerstand bedrohte Gewerbegebiet Eglfing zu neuer Blüte gebracht werden. „Unsere Gemeinde darf sich bei der Gewerbeförderung nicht allein auf Großkonzerne fokussieren, sondern muss auch für kleine und mittlere Unternehmen attraktiv sein“, forderte Siemsen einen Richtungswechsel bei der Gewerbeförderung. Leibstraße und Bahnhofsbereich will er zu einem attraktiven Einkaufs- und Aufenthaltsort für Jung und Alt weiterentwickeln.
In allen Handlungsfeldern nehmen für ihn die Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz einen wichtigen Stellenwert ein. Siemsen ist deshalb nicht nur ein absoluter Befürworter einer Realschule in Haar, sondern spricht sich aufgrund des S-Bahnanschlusses auch für den Standort Gronsdorf aus. „Wer Schulen und Gewerbe außerhalb der Reichweite des ÖPNV errichtet, fördert die Verkehrs- und Umweltbelastung durch Pendlerströme“, erteilte er unstrukturierten Bauprojekten in der Peripherie eine Absage. Vielmehr müsse die Vernetzung der Hauptgemeinde mit den Gemeindeteilen vorangetrieben werden. Die zeit- und kostenaufwendige Erstellung von Konzeptstudien über externe Planungsbüros will Siemsen mittelfristig ablösen und die Gemeindeverwaltung befähigen, Konzepte zeitnah in Eigenleistung zu erstellen. „Bei konsequenter Erfassung geografischer und kommunaler Daten könnte mit heute marktverfügbaren Technologien ein digitaler Zwilling der Gemeinde generiert werden, der unserer Verwaltung ermöglicht, im Zusammenspiel mit Unternehmen, Dienstleistern und Bürgern Lösungen zur Nutzung und Weiterentwicklung der lokalen Infrastruktur zu entwickeln“, skizzierte der FDP-Ortschef den zukünftigen Planungsprozess. In diesem Zusammenhang warb Siemsen für die Einbindung der Bürgernetze. 1995 von der bayerischen Staatsregierung ins Leben gerufen, um die Menschen ins Internet zu bringen, hätten sich die ehemaligen Einwahlknoten zu wahren Dienstleistungschampions rund um IT und Internet gemausert, berichtete er den aufmerksamen Zuhörern.
Als promovierter Naturwissenschaftler und Planungsleiter bei einem Münchner DAX-Unternehmen setzt Siemsen bei der Bewältigung von Herausforderungen auf Innovationen. Von 3D-Zebrastreifen über ressourcenschonende, sichere Niedrigenergienetze bis hin zu Smart City zeichnete er ein optimistisches und inspirierendes Zukunftsbild für Haar. „Zur Umsetzung der Ziele benötigen wir das Zusammenwirken aller demokratischen, politischen Kräfte in unserer Gemeinde“, appellierte Siemsen, Mehrheitsentscheidungen nicht zugunsten parteiinterner Interessen aufs Spiel zu setzen. Das Kollegialitätsprinzip hat für den ehemaligen Freisinger Kreisrat einen hohen Stellenwert. „Ich will zusammenführen, statt spalten. Gemeinsam werden wir Haar bewegen“, schloss Siemsen seine engagierte Rede ab. Das anschließende Votum der Stimmberechtigten war eindeutig: Ohne Gegenstimme nominierten sie den Ortsvorsitzenden der FDP als Bürgermeisterkandidaten.
Bei der anschließenden Wahl der Kandidaten für die Gemeinderatsliste präsentierte sich den Anwesenden ein vielseitiges und hochmotiviertes Kandidatenspektrum. Neben einem Frauenanteil von 40% deckt die Kandidatenliste der FDP Haar ein breites Kompetenz- und Altersspektrum ab:
1. Dr. Peter Siemsen, Planungsleiter
2. Christian Franz, Rechtsanwalt
3. Ulrica Grifftiths, Unternehmerin
4. Anne Marx, Studentin (Informatik)
5. Martin Aschoff, Gründer und Unternehmensvorstand
6. Alexander Schröder, Managementberater
7. Svetlana Franz, Ärztin
8. Dr. Beatrice Siemsen, Patentprüferin
9. Jürgen Ungerechts, IT-Architekt
10. Horst Gottwald, Bauleiter


















