(openPR) Im Oktober 2006 ist in Berlin eine Rangliste des Internationalen Forschungsinstituts für Ernährungspolitik (IFPRI) und der Deutschen Welthungerhilfe (DWHH) präsentiert worden, die die Hunger-Situation in 97 Entwicklungs- und 22 Schwellenländern abbildet.
Die Rangliste basiert auf dem neuen Welthunger-Index, der vom IFPRI entwickelt wurde und drei Indikatoren – Unterernährung, Anteil der Kinder unter fünf Jahre mit Untergewicht und Sterblichkeitsrate von Kindern unter fünf Jahren – umfasst. Die Berechnungen wurden auf der Grundlage von den aktuellsten verfügbaren Daten aus dem Jahr 2003 durchgeführt.
Die Republik Belarus belegt den ersten Platz unter den 119 Staaten mit dem besten Wert von 1,59. Im Vergleich mit dem Jahr 1997 hat sich der Index für Belarus um mehr als das Zweifache verringert, was von den positiven Entwicklungen im wirtschaftlichen und sozialen Bereich eindeutig zeugt.
Andere GUS-Länder rangieren auf den Plätzen von 4 (die Ukraine) bis 108 (Tadschikistan). Russland steht an dreizehnter Stelle mit dem Index 2,93, Kasachstan auf dem Platz 45 mit dem Index 8,17. Das Schlusslicht von den EU-Mitgliedstaaten ist Estland (Platz 19), wobei auch Lettland, Litauen und die Slowakei in der Liste vorhanden sind.




