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Emden: VW-Entscheidung für Elektromobilität stärkt Region

05.08.201916:13 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Gemeinsames Zukunftsprojekt: Vertreter der regionalen Wirtschaft, Forschung und der Schulen legen Acht-Punkte-Plan vor


Einen Acht-Punkte-Plan zur Unterstützung des Strukturwandels mit Blick auf die Entscheidung von VW für Elektromobilität hat der Runde Tisch Emden 2030 vorgelegt. „Führende Vertreter der regionalen Wirtschaft, der Schulen und der Hochschule ziehen gemeinsam an einem Strang, und das klappt hervorragend. Wir sind gut gerüstet“, sagte Emdens Oberbürgermeister Bernd Bornemann nach der dritten gemeinsamen Sitzung im Rathaus. Ziel ist, bestehende Arbeitsplätze zu erhalten und weitere zu schaffen, vorrangig in der Automobil- und Hafenwirtschaft und in neuen Branchen und Zukunftstechnologien. Dazu sollen attraktive Rahmenbedingungen für Investoren und Unternehmen geschaffen werden. Eine flankierende Maßnahme soll die Ansiedlung von Start-up-Unternehmen sein. Einig sind sich die Experten darin, dass die VW-Entscheidung große Chancen für die ganze Region biete.



Einstimmig sprachen sich die Experten dafür aus, Emden zur Modellregion für Elektromobilität auszubauen und sich für die Ansiedlung einer Batteriefertigung einzusetzen. Dazu habe es bereits Gespräche mit potenziellen Investoren und der Politik gegeben. Grüne Energie, die Fläche und der Seehafen böten gute Voraussetzungen als Standort für die Produktion von Batteriezellen. Die hohe Wettbewerbsfähigkeit habe eine Analyse von sechs bereits bestehenden europäischen Standorten für Zellenfertigung bestätigt. „Im Vergleich hat Emden mit dem Rysumer Nacken und Wybelsumer Polder große zusammenhängende Flächen und darüber hinaus qualifizierte Arbeitskräfte. Der Wissenschafts- und Forschungsstandort Emden kann zudem mit der gut ausgebauten Verkehrsinfrastruktur punkten“, so Bornemann.


Neue Qualifikationsprofile
Die VW-Entscheidung für Elektromobilität hat große Auswirkungen auf die Anforderungen an die Kompetenzen der Mitarbeiter im Werk und bei den Zulieferern. Vor allem in den Bereichen Produktion, Digitalisierung und Nachhaltigkeit wird ein anderes Know how erforderlich sein. Vor diesem Hintergrund entwickeln die Hochschule Emden-Leer und die Berufsbildenden Schulen in Emden in enger Zusammenarbeit mit dem VW Werk und der VW Akademie neue Qualifikationsprofile für Berufsausbildungen und Studiengänge. Hierzu liegt bereits ein Maßnahmenkatalog vor, erste konkrete Schritte zur Umsetzung wurden beschlossen. Weiterbildung wird ebenso eine große Rolle spielen. So werden aktuell zum Beispiel Zertifikatskurse für Berufsschüler, Studierende sowie für mittelständische Unternehmen und Arbeitnehmer entwickelt. Schwerpunkte sind neue Mobilitätsformen, Digitalisierung, Industrie 4.0 und CO2-neutrale Fertigung. Die bestehenden Studiengänge werden nach den neuen Anforderungen ausgerichtet.

Mit dem Ziel einer besseren Verkehrsführung im Hinblick auf die Umstellung auf E-Mobilität hat die Expertengruppe „Transformation im Emder Hafen“ eine Verkehrsuntersuchung erarbeitet.

Das grüne Profil Emdens sehen die führenden Vertreter von Wirtschaft, Hochschule und Schule zugleich als gute Voraussetzung dafür, in Emden eine lebendige Startup-Szene zu etablieren. „Wir sind mit einer Reihe von interessierten Investoren bereits im Gespräch. Mit dem guten Angebot an Netzwerkmöglichkeiten und gleichzeitig attraktiven Wohn- und Arbeitsbedingungen sind wir optimistisch, Young Professionals nach Emden zu holen“, sagt der Oberbürgermeister. Dazu sei bereits eine zentrale Koordinierungsstelle für Startups eingerichtet worden.

Fortschritte gebe es auch bei der Entwicklung des Smarten Industrieparks. Die „Zukunft Emden“, Tochtergesellschaft der Stadt Emden, wird aktiv den Transformationsprozess mit dem Zuliefererpark begleiten. „Der Industriepark soll die wirtschaftliche Unabhängigkeit Emdens stärken und dabei Akteure auch außerhalb des Bereichs Automotive einbinden und ansiedeln“, so der Oberbürgermeister. Derzeit liege der Schwerpunkt der Aktivitäten darin, bereits vorhandene Hallen zu vermieten.

Ein weiteres zentrales Projekt zur Stärkung des Standortes ist die Entwicklung eines modellhaften Industrie- und Gewerbecampus unter der Regie von Zukunft Emden: Unter anderem entsteht in „THE HUB Emden“ ein ganzheitliches Arbeitsquartier unter dem kommunal geprägten Motto „grün.wirtschaftlich gesund.sicher.für alle“ .

Um die Voraussetzungen für die Umsetzung sicherzustellen, hat eine weitere Expertengruppe den Entwurf für ein Standort-Exposé vorgelegt: Interessierte Investoren erhalten auf einen Blick umfassende Informationen über die Angebote der Stadt, angefangen beim Stichwort Smart City Emden bis zu Details zur Digitalisierung, Elektromobilität, Logistik, New Mobility und Automotive (D.E.L.M.A). Weitere Aufgabe ist der Ausbau der Wirtschaftsförderung mit einer umfassenden Fördermittelberatung.

„Bei den Veränderungen im VW-Werk handelt es sich nicht nur um eine Produktinnovation, sondern VW revolutioniert sein gesamtes Geschäftsmodell. Es entsteht ein völlig neues wirtschaftliches Ecosystem in unserer Region, und darauf müssen wir vorbereitet sein“, so Oberbürgermeister Bornemann.

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