(openPR) Dieses E-Book wird als erstes vom Verlag unter einer Creative Commons Lizenz angeboten. Autor und Verlag verzichten auf Einnahmen, lassen das Kopieren und Verbreiten zu nichtkommerziellen Zwecken zu. Denn es geht um einen Entscheid des Deutschen Bundestages vom 17. Mai 2019, mit dem die Kampagne Boykott, Desinvestment, Sanktionen (BDS), diskriminiert wurde.
Die BDS Aktivisten setzen sich für Demokratie und Menschenrechte in Israel und den besetzten Gebieten Palästinas ein, wurden vom Deutschen Bundestag aber pauschal als "antisemitisch" bezeichnet. Was weltweit, auch unter israelischen Juden, auf Unverständnis stieß.
Wenn der Deutsche Bundestag, die Forderung nach Demokratie und Gleichbehandlung aller Bürger Israels mit Begriffen verbindet, Mit denen die "Vernichtung aller Juden" assoziiert werden, ist das nicht nur in die Irre führend, sondern schlicht und einfach falsch.
Das Buch beschreibt Teile der Kritik, erklärt die Geschichte aber auch die politische Situation in Israel, zeigt Parallelen zur deutschen Politik gegenüber dem Apartheid-Staat Südafrika auf, und enthält einen Medienspiegel, welche Nachrichten über Israel enthält, die in Deutschland im Jahr 2018 weitgehend unbeachtet blieben, und beschreibt schließlich die einzige verbliebene Möglichkeit für Israel, unter Respektierung von Völkerrecht und Menschenrechten, in Frieden mit seinen Nachbarn zu leben.
https://www.nibe-versand.de/Essays-Jochen-Mitschka/Politicum-Illustrati-Der-deutsche-Bundestag-und-Apartheid::170.html
In einer E-Mail an die deutschen Bundestagsabgeordneten, begründet der Autor seine Aktivität wie folgt:
"... meine jüdischen Freunde und ich sind sehr betroffen über die Entscheidung des deutschen Bundestages, die BDS-Bewegung zu diskriminieren. Durch die Entscheidung wird eine rechtsextreme Regierung gestärkt, die ganz klar für eine Apartheid-Politik eintritt. Wobei die kleinere Partei der Koalition, aber zweitgrößte Partei in der Knesset, sich offen für eine ethnische Säuberung der besetzten Gebiete Palästinas einsetzt.
Sicher ist Ihnen die weltweite Kritik an dem Beschluss des deutschen Bundestages vom 17. Mai bezüglich der Diskriminierung der BDS-Bewegung nicht entgangen. Hunderttausende von Mitgliedern der jüdischen Gemeinde fühlen sich nun von den Mitgliedern des deutschen Bundestages gleich behandelt mit Holocaustlügnern, Hakenkreuzschmierern und Nazi-Glatzen. Dabei sind sie diejenigen, die eine ethische, moralische Verantwortung empfinden, und echte Demokratie für Israel wünschen.
Dass in der BDS-Bewegung auch einzelne Antisemiten unter geschlüpft sind, lässt sich bei der Größe und der Organisationsform als Graswurzelbewegung ohne echte zentrale Führung, ohne „Vereinsmitgliedschaft“ oder Ähnlichem, nicht vermeiden. Deshalb aber alle anderen Aktivisten gemeinsam in den Korb der „Antisemiten“ geworfen zu haben, stößt auf Unverständnis.
Falls Ihnen die Informationsbasis fehlt, um diese weltweite Kritik, außerhalb der zionistischen Bewegung, den meisten Massenmedien und den US-Regierungsstellen, zu verstehen, füge ich ein E-Book bei, das die Problematik erklärt. Wenn Sie das Buch ganz oder auch nur teilweise gelesen haben, werden Sie vermutlich, wie ich, eine tiefe Betroffenheit empfinden.
Es wäre toll, wenn diese Betroffenheit sich in eine Erklärung steigern würde, mit der die demokratischen Kräfte in Israel und der Welt gestärkt werden, die sich GEGEN eine Apartheid-Politik, gegen die völkerrechtswidrige Besatzung, gegen die ethnischen Säuberungen und gegen die Unterdrückung der Palästinenser durch die derzeitige Regierungspolitik Israels einsetzen.
Vielen Dank für Ihre Berücksichtigung. ..."













