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Israel im Jahr 2018

25.04.201916:02 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Israel im Jahr 2018
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(openPR) Für Israel war das Jahr 2018 wichtiger, als die meisten Deutschen wohl verstanden haben. Da waren zum Beispiel die Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem, die Verabschiedung eines Gesetzes, das Kritiker auch innerhalb Israels das „Apartheid-Gesetz“ nennen, hunderte von tote Demonstranten an der Grenze zu Gaza, ungezählte furchtbare Verwundungen, die oft zu Amputationen führten, und einem ersten europäischen Land, das die BDS Bewegung nicht als „Antisemitismus“ ansieht, sondern als legitime Graswurzelbewegung gegen einen Apartheidstaat, eine Bewegung, die sich für Achtung der Menschenrechte und des Völkerrechts einsetzt.



Wer in erster Linie Informationen aus den deutschen Medien bezieht, findet in diesem Medienspiegel viele alternative Quellen, die Israel aus einem vollkommen anderen Blickwinkel zeigen. Um diesen Blickwinkel im Jahr 2018 auf Israel darzustellen dient dieses E-Book, mit 285 Quellenhinweisen direkt zum anklicken.

Vorwort:

"Israels Bevölkerung lebt in Angst vor Anschlägen, während Palästinenser vertrieben, erschossen, verfolgt werden. Seit 70 Jahren ist dies die Realität im „Heiligen Land“. Langsam sollte sich das Bewusstsein breit machen, dass eine friedliche und prosperierende Zukunft, ohne Abhängigkeit von Militärhilfe aus den USA, nur in einem Land möglich ist, in dem Israelis jedweder Religion, gemeinsam mit den ursprünglichen Einwohnern, den Palästinensern, friedlich und ausgestattet mit gleichen Rechten, zusammen leben.

Das Jahr 2018 hatte für Israel gewaltige Veränderung gebracht, ohne dass diese in vollem Umfang in Deutschland bewusst wurden. Die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch die USA entgegen dem geltenden Völkerrecht und UNO-Beschlüssen wird noch in unserer Erinnerung sein. Aber viel wichtiger war der Beschluss eines Grundgesetzes, das die Praktiken der Diskriminierung nichtjüdischer Bürger kodifizierte. Israel ist nun auch nach seinen eigenen Gesetzen ein Apartheidstaat.

70 Jahre Besatzung, rigide Zensurpolitik, drastische Geheimdienstaktionen und Kriege haben die Bevölkerung indoktriniert und empfänglich für rassistische Parolen gemacht.

Wie Südafrika zur Zeit der Apartheid wird Israel durch die USA und ehemalige Kolonialstaaten unterstützt. Aber schon bald wird sich in den Unterstützer-Ländern der Widerstand gegen ihre Regierungen manifestieren, besonders wenn die politische Führung Israels weiter den Weg der ethnischen Säuberungen geht. Die Zeichen an der Wand können in Irland besichtigt werden. Dublin wurde zur ersten europäischen Hauptstadt, welche die BDS-Bewegung unterstützt und alle Verträge mit Hewlett Packard wegen deren „Komplizenschaft mit Israels Apartheid“, insbesondere der „unmenschlichen Blockade und Belagerung von Gaza“ kündigte .

Israel ist ein durch keine Organisation in irgendeiner Weise kontrollierter oder überwachter Atomstaat mit 200 bis 400 Kernwaffen, die durch von Deutschland gelieferten U-Booten überall in der Welt eingesetzt werden können, und durch die Samson-Option droht das Land, die Welt mit sich zu reißen, sollte das System in Gefahr sein. Daher wird weder eine schnelle noch eine gewaltsame Veränderung der Situation möglich sein.

Die Zweistaatenlösung, die von der UNO beschlossen worden war, wurde durch die Politik der Zionisten in Israel unterminiert, und ist nunmehr nicht mehr realisierbar. Zu viele koloniale Siedlungen wurden errichtet. Und niemand kann verlangen, dass nun diese Menschen vertrieben und zum Opfer des kolonialen Zionismus werden. Aber andererseits muss auch eine Lösung gefunden werden, damit die aus Israel vertriebenen Palästinenser wieder in ihre Heimat zurückkommen können, und natürlich müssen die nicht-jüdischen Bürger Israels die gleichen Rechte erhalten wie die jüdischen Bürger. Ansonsten wird das gesamte Narrativ der liberalen Demokratie, die der Westen verbreitet, in sich zusammen fallen.

Israel, mit dem jetzigen Gesetz und der heutigen Regierung, will den Weg des Apartheidstaates weiter gehen. Nur jüdische Bürger sollen die vollen und gleichen Bürgerrechte genießen und der Bevölkerung in den besetzten Gebieten wird jedes Recht abgesprochen. Den Vertriebenen und Flüchtlingen soll jedes Rückkehrrecht abgesprochen, ja sogar ihr Flüchtlingsstatus soll für die Mehrheit gestrichen werden.

Die Welt muss sich nun entscheiden: Will sie akzeptieren, dass Israel weiter versucht Palästina physisch und psychisch zu vernichten, und wird sie das Apartheidsystem akzeptieren, oder werden sich die Regierungen der ehemaligen Kolonialländer und die USA dazu durchringen, den Zionismus nicht weiter zu unterstützen, sondern eine Politik zu fördern, die in einem säkularen Staat allen Bürgern und allen Religionen die gleichen Rechte einräumt.

Frieden wird es nur geben, wenn Palästinenser und Israelis in einem gemeinsamen Staat mit gleichen Rechten leben dürfen. Dass der jüdische Teil Israels zum Teil Angst vor der „demografischen Bombe“ hat, die dazu führen könnte, dass die Regierung eines Tages durch einen Palästinenser angeführt wird, ist verständlich. Aber es ist das Prinzip einer fairen und gerechten Gesellschaftsordnung, dass Mehrheiten regieren, und es ist ein Grundprinzip der Demokratie, dass Minderheiten nicht diskriminiert werden dürfen, weder Palästinenser jetzt noch jüdische Bürger später.

Wenn nur ein Teil der Rüstungsausgaben des heutigen zionistischen Projektes in die Entwicklung eines gemeinsamen Israel-Palästinas gesteckt werden könnte, würden die Menschen schon bald nicht nur in Frieden mit seinen Nachbarn leben, sondern eine technologische und anerkannte politische und wirtschaftliche Führungsrolle in der Region übernehmen. Wenn wir die folgenden Notizen zum Jahr 2018 lesen, werden wir verstehen, dass dies nicht in ein paar Jahren möglich sein wird, sondern eher Generationen dauern wird. Aber die Entwicklung muss jetzt begonnen werden, bevor die Konflikte und die Leiden immer größer und vielleicht eines Tages unkontrollierbar werden.

Große Angst vor einer solchen Entwicklung eines demokratischen säkularen Staates in ihrer Region haben zweifelsohne Diktaturen, die ihre Macht auf mittelalterlichen Prinzipien und religiösen Differenzen aufgebaut haben. Deshalb wird nicht nur in Israel, sondern auch in einigen Nachbarländern ein erheblicher Widerstand zu überwinden sein.

Aber durch einen solchen Staat Israel - Palästina werden nicht nur die Feindschaften zwischen Arabern und Juden überbrückt werden, sondern wird Israel auch Frieden mit orthodoxen Juden schließen können, die den „jüdischen Staat“ als größte Sünde am Judentum ansehen .

Der Medienspiegel konzentriert sich auf die Meldungen, die in deutschen Medien weitgehend unbeachtet blieben, oder mit einseitig zugunsten Israels interpretierenden Kommentaren veröffentlicht wurden. Natürlich gab es Anschläge, Steinwürfe, palästinensische Drachen aus dem Gaza-Streifen, mit Brandbeschleunigern, die Felder in Brand setzten, und auch Raketen. Aber diese Vorfälle wurden ausreichend in deutschen Medien gewürdigt, weshalb ich nur am Rande darauf eingehe."

https://www.nibe-versand.de/Ebooks/Politicum-Illustrati-Israel-2018::104.html

Titeldaten

ISBN: Ohne
Autor: Jochen Mitschka
Umfang: 199 Seiten
Auflage: 1
Format: epub, pdf, mobi, azw3
Größe: 2,946 MB, 1,726 MB, 0,768 MB, 3,280 MB
Einband: Entfällt

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