(openPR) ... Führungskraft zu sein, dagegen sehr“ lesen wir unter vielem anderen in der Aphorismen-CD von Prof. Querulix.
Zwar gibt es durchaus geborene Führungskräfte und wir finden sie nicht nur in der Heldenliteratur. Im beruflichen Alltag begegnen sie uns aber nicht gerade oft. Die meisten Menschen, die Führungsaufgaben wahrnehmen wollen, müssen das Führen erst (mehr oder weniger mühsam) lernen.
Nur eine Vorgesetztenposition zu „bekleiden“, genügt dazu nicht. „Vorgesetzter zu sein, ist nicht mehr als die Chance, Führungskraft zu werden“ lesen wir bei Prof. Querulix. Diese Chance auch im Interesse der Geführten und der Institution oder des Unternehmens wahrzunehmen, in der eine/r tätig ist, erfordert mehr als den guten Willen dazu.
Die gute Fachkraft, der Führungsaufgaben anvertraut werden sollen und die deshalb eine Vorgesetztenposition erhält, steht deshalb regelmäßig vor einer großen Herausforderung. Sie muß sich nämlich vom Fachmenschen zu Führungsmenschen, zur Führungskraft entwickeln. Das ist oft gerade für exzellente Fachkräfte nicht leicht. „Allzu viele Vorgesetzten behandeln ihre Mitarbeiter als verlängerten Arm und nicht als erweiterten Kopf. Dadurch überlasten sie sich und unterfordern zugleich ihre Mitarbeiter. “ (Prof. Querulix) Und sie frustrieren dadurch gerade ihre besten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
In den meisten größeren Unternehmen erhalten die Mitarbeiter glücklicherweise Unterstützung für diesen Rollenwechsel durch entsprechende Schulungen. In allzu vielen Fällen genügt das aber nicht. Denn der Wechsel vom Mitarbeiter zur Führungskraft ist ein Perspektivenwechsel und gleicht einem Umzug in eine andere Welt mit ganz neuen Herausforderungen. Der ist auch den für den Rollenwechsel gut geeigneten Mitarbeitern nicht im Handumdrehen möglich.
Denn nicht allein die Aufgaben werden durch eine Beförderung auf eine Vorgesetztenposition vollkommen andere; es findet auch ein Rollenwechsel statt, der eine ganz andere Sicht- und Wahrnehmungsweise erfordert als sie Ausführungskräften abverlangt werden. „Führung heißt durch persönlichen Einfluß auf Menschen (Mitarbeiter) Leistungen zu bewirken, die für das Überleben und das Wachstum eines Betriebes von Bedeutung sind.“ (Rüdenauer, Exzellent führen)
Mit einem Kurzlehrgang ist es nicht getan. Zu Führungskräften müssen sich die meisten Menschen erst entwickeln. Seminare und Coaching können dabei wichtige Hilfen sein. Führungskraft zu werden, funktioniert aber nicht auf Knopfdruck. Führungskräfte wachsen allmählich in ihre Aufgabe hinein. Vor allem „diejenigen, die bestimmte Dinge besonders gut tun können, tun sich oft sehr schwer damit, andere dazu zu bringen, diese Dinge genauso gut zu tun, ohne sich dabei ständig einzumischen“, gibt Prof. Querulix zu bedenken.
Führen bedeutet Ziele setzen, deren Bedeutung für das Unternehmen und für die Mitarbeiter anschaulich und motivierend zu erklären, den Mitarbeitern ggf. benötigte Hilfsmittel zugänglich zu machen und dafür zu sorgen, daß alle zum Erreichen der Ziele benötigten Ressourcen verfügbar sind. Dazu gehört unter anderem auch die Qualifizierung und ständige Weiterqualifizierung für die wahrzunehmenden Aufgaben. Führen bedeutet auch, Mitarbeiter bei ihrer Aufgabenerfüllung zu begleiten, erforderlichenfalls bei der Beschaffung von sachlichen und persönlichen Ressourcen für die Aufgabenerfüllung zu helfen, und Hindernisse aus dem Weg zu räumen, die mehr Kompetenzen erfordern als die Mitarbeiter sie haben. Führungskräfte sollen sich aber nicht in die fachlichen Details der Aufgabenerfüllung ihrer Mitarbeiter/innen einmischen. Dafür sind diese nämlich als Fachkräfte selbst zuständig und sollten entsprechend qualifiziert werden.
Der praxisnahe Assistent und Soforthelfer „Exzellent führen. Durch Führungsqualität vom Vorgesetzten zur Führungskraft.“ vermittelt das grundlegende Wissen über Führung, Führungsverhalten und den Führungsprozeß in kurzer, prägnanter und anwendungsreifer Form. Er gibt Hinweise, Anregungen und Anleitungen für die zweckmäßige und effiziente Gestaltung von Führungsstrukturen und Führungsprozessen, sowie konkrete Handlungsempfehlungen für den Führungsalltag. Hilfreich sind auch zahlreiche praktische Arbeitshilfen.
Die fünf Führungsfunktionen – Aufgabenkomplexe, die von einer Führungskraft wahrgenommen werden müssen, damit ihre Mitarbeiter/innen so selbständig wie möglich genau das tun, was im Interesse der betrieblichen Leistung getan werden muß – werden detailliert und anwendungsreif beschreiben, nämlich: 1. Initiieren (Ziele setzen), 2. Informieren, 3. Qualifizieren (Mittel und Fähigkeiten bereitstellen), 4. Koordinieren/Kooperieren, 5. Kontrollieren (Rückmelden, Lernen lassen). Das Buch eignet sich sowohl als Augenöffner, Erkenntnishilfe und Begleiter von (eigenen) Weiterbildungsmaßnahmen wie als jederzeit bereiter Ratgeber und Soforthelfer im Führungsalltag und als Coach für die Selbstweiterbildung.
„Exzellent führen - Durch Führungsqualität vom Vorgesetzten zur Führungskraft“, eBook (PDF), ISBN 978-3-943788-01-3, 215 S., 24,95 Euro. Erhältlich in jeder gut sortierten Internet-Buchhandlung. Diesem Ratgeber liegen die Erfahrungen des Verfassers aus mehr als 35 Jahren Führungsberatung und Führungskräftecoaching zugrunde.
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