(openPR) Am 19.03.2019 um 13.00 Uhr konnten 40 Schüler*innen des Leo-Statz-Berufskolleg Düsseldorf ihre 420 roten Hände zwei Landtagsabgeordneten übergeben.
Josefine Paul nahm als jugendpolitische Sprecherin ihrer Fraktion und Stefan Engstfeld als Düsseldorfer Abgeordneter die vielen Aktionsblätter entgegen und erhielten von den Jugendlichen mit großem Ernst vorgetragene Bitten, sich stärker für die Kinder in Kriegen einzusetzen.
Josefine Paul sagte: "Es ist wichtig für uns Abgeordnete im direkten Kontakt mit Jugendlichen immer wieder den Auftrag zum Handeln zu bekommen!"
Ein Schüler meinte: "Gerade haben wir in Neuseeland gesehe, was es bedeutet, dass so viele Schusswaffen in Umlauf sind. Wir müssten viel mehr dagegen tun!" Das fand Stefan Engstfeld auch und versprach es weiterzugeben und noch einmal mehr anzugehen.
Ein Schüler aus Syrien erzählte mit bewegenden Worten vom Krieg, den er noch erlebte und der in unseren Medien fast vergessen sei. Das nahmen mehrere Jugendliche auf und machten klar, dass sie nicht verstehen können, dass die Politik und die Medien so kalt über die Ungerechtigkeiten und Kriege hinweg gehen.
Die beiden Abgeordneten versprachen, die roten Blätter und die mahnenden Worte der Jugendlichen mit in ihre Fraktion zu nehmen und in der nächsten Woche an Bundestagsabgeordnete mit der Bitte zu übergeben, sie wiederum weiter in Umlauf zu bringen.
Die roten Hände waren von den Jugendlichen am 07.02.2019 während eines Aktionstages in beiden Dependancen des Leo-Statz-Berufskollegs gesammelt worden.
Zwei Klassen hatten sich in Workshops mit FRIEDENSBAND das Wissen geholt und dann engagiert die Aktion durchgeführt. Sie hatten ihren Mitschüler*innen die Situation der Kinder in Kriegen geklärt und die Hände rote gefärbt. Mit großer Ernsthaftigkeit haben die Jugendlichen dann ihre rote Hand auf ein Papier mit ihrer Botschaft an die Politik gesetzt.
Die Aktion Rote Hand war von FRIEDENSBAND 2003 entwickelt worden und ist inzwischen eine der größten Jugendaktionen der Welt.
Sie wird von vielen Organisationen wie UNICEF, terre des hommes, Kindernothilfe, World Vision, Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Jugendrotkreuz und THW-Jugend unterstützt.











