(openPR) Die Koalitionsfraktionen legen ihr Konzept zur Aufstockung und Ausweitung von Massnahmen zur Reduzierung des CO2- Ausstosses im Baubereich vor. Dazu erklaeren die baupolitischen Sprecher, Wolfgang Spanier (SPD) und Franziska Eichstaedt-Bohlig (Buendnis 90/Die Gruenen): Die Koalitionsfraktionen haben beschlossen, fuer ein Programm zur Gebaeudesanierung im Altbaubereich und zur Heizungsmodernisierung jaehrlich 160 Millionen Euro bereitzustellen. Gefoerdert werden energetische Sanierungsmassnahmen an Altbauten der Baujahre bis 1978, der Austausch von Gas-, Oel- und Kohleeinzeloefen, Koh leheizungen und Nachtspeicherheizungen zugunsten von hoch effizienten Heizungssystemen sowie der Einbau von Gas- und Oelbrennwertkesseln in Kombination mit Solaranlagen. Darueber hinaus werden Neubau und Sanierung von Energiesparhaeusern und Passivhaeusern, die die Anforderungen der Energieeinsparverordnung deutlich unterschreiten, gefoerdert.
Mit der Umsetzung wird die Kreditanstalt fuer Wiederaufbau beauftragt. Das 160 Millionenprogramm wird integraler Bestandteil des bestehenden KfW-CO2- Gebaeudesanierungsprogramms. Die Foerderung wird in Form von zinsguenstigen Krediten in Verbindung mit einem Teilschulderlass gewaehrt. Die Kredite werden ueber einen Zeitraum von zehn Jahren um drei Prozent jaehrlich verbilligt. Zusaetzlich ist ein Teilschulderlass von maximal 20 Prozent des urspruenglichen Darlehensbetrages moeglich. Angestrebt ist der Programmstart bereits zum 1. April 2003.
Zusammen mit dem bestehenden CO2-Gebaeudesanierungsprogrammes werden so pro Jahr 364 Millionen Euro Foerderung fuer Sanierungsmassnahmen an Altbauten vergeben mit dem Ziel einer weiteren Reduzierung des CO2-Ausstosses im Gebaeudebestand. Ein Darlehensvolumen von rund zwei Milliarden Euro pro Jahr fuer die oekologische Altbaumodernisierung sichert in grossem Umfang Ar beitsplaetze in der Bauwirtschaft, foerdert den Klimaschutz und leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Modernisierung der Wohnungsbestaende.




