(openPR) 22.08.03
BERLIN. Zur Mitteilung des Statistischen Bundesamts, die Zahl der Insolvenzen sei im Mai 2003 im Vergleich zum Vorjahresmonat wieder gestiegen, erklärt der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion und des Finanzausschusses, Carl-Ludwig :
Die Zahl der Pleiten in Deutschland ist im Mai abermals gestiegen - und das sogar um über 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Wenn das so weiter geht, gibt es in diesem Jahr einen neuen Pleiterekord deutscher Unternehmen. Laut der Nachrichtenagentur Reuters und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform sind in diesem Jahr 40 000 bis 42 000 Insolvenzen zu erwarten.
Von Januar bis Mai dieses Jahres sind bereits 16 720 Unternehmen und 9 135 selbstständig Tätige insolvent geworden. Geht man davon aus, dass bei einer Insolvenz eines Unternehmens oder eines Selbstständigen im Schnitt mehr als zehn Arbeitsplätze verloren gehen, sind alleine hierdurch über 250 000 Bürger arbeitslos geworden. Die Arbeitslosigkeit frisst sich immer tiefer in die Gesellschaft und zerstört deren Grundfesten.
Dafür ist im wesentlichen die hektische und richtungslose Politik der rot-grünen Bundesregierung verantwortlich. Investitionen bleiben aus, da die Wirtschaft jegliches Vertrauen in Rot-Grün verloren hat. Zu wirklichen Reformen, die den Unternehmen helfen und Arbeitsplätze schaffen würden, ist die Regierung unfähig. Eines zeigen die Pleitenzahlen ganz genau: Der Wirtschaftsaufschwung, den Rot-Grün in ihren Planungen längst verbucht, ist in weiter Ferne.




