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Risiko-Rendite-Ranking 2018 für Ostdeutschland der Dr. Lübke & Kelber GmbH:

05.12.201818:29 UhrIndustrie, Bau & Immobilien
Bild: Risiko-Rendite-Ranking 2018 für Ostdeutschland der Dr. Lübke & Kelber GmbH:
DRLK Risiko-Rendite-Ranking Ostdeutschland 2018
DRLK Risiko-Rendite-Ranking Ostdeutschland 2018

(openPR) Dresden, Leipzig und Rostock sind „Hidden Champions“ für Wohninvestments in Ostdeutschland

• Dresden, Leipzig und Rostock mit bestem Risiko-Rendite-Wert bei Bestandsimmobilien
• Dresden und Leipzig besonders attraktiv für Neubauinvestments


• Geringstes Standortrisiko für Investitionen in Potsdam und Berlin

Laut dem aktuellen Risiko-Rendite-Ranking 2018 für Ostdeutschland der Dr. Lübke & Kelber GmbH weisen Dresden, Leipzig und Rostock für Investitionen in Bestandsimmobilien in guten Lagen aktuell als die attraktivsten Rahmenbedingungen in den neuen Bundesländern auf. In mittleren Lagen stellen Dresden, Potsdam und Leipzig die Top drei. Auch bei Neubauinvestments sind Dresden und Leipzig Spitzenreiter, sowohl in guten als auch in mittleren Lagen. Weimar belegt im Ranking den dritten Platz. Auch Jena und Erfurt weisen sowohl für Bestands- als auch für Neubauimmobilien überdurchschnittlich gute Werte auf. Insgesamt erweisen sich Investitionen in den mittleren Lagen als ähnlich attraktiv wie in den guten Lagen.

Die von Dr. Lübke & Kelber für lohnende Investitionen ermittelten Mindestrenditen, in denen das jeweilige Standortrisiko berücksichtigt wird, werden in diesen Städten klar übertroffen. Das ist ein Ergebnis des aktuellen Risiko-Rendite-Rankings 2018 der Dr. Lübke & Kelber GmbH, für das insgesamt 18 Städte in Ostdeutschland untersucht wurden. Für das Ranking wurden Daten zum Bevölkerungswachstum, zur sozioökonomischen Entwicklung, dem Wohnungsmarkt sowie zu den aktuellen Miet- und Kaufpreisen nach Wohnraum einbezogen. Daraus entwickelte das auf Immobilieninvestitionen spezialisierte Transaktionsberatungsunternehmen Risiko-Scores. Aus der Summe der daraus abgeleiteten, standortabhängigen Risikozuschläge und des risikolosen Zinses wurde die empfohlene Mindestrendite ermittelt. „In unserer jährlichen Studie analysieren wir für alle relevanten Städte das Verhältnis zwischen der für eine lohnende Investition von Dr. Lübke & Kelber empfohlenen Mindestrendite und dem Standortrisiko. So befähigen wir Investoren, Standorte mit möglichst hohen Rendite- und minimalen Risikopotenzialen zu erkennen und auf dieser Basis die besten Investment-Entscheidungen treffen zu können“, so Brigitta Mühlhans, Head of Transaction Berlin der Dr. Lübke & Kelber GmbH.

Für die dem Risiko-Rendite-Ranking zugrunde liegende Investitionsanalyse wurde eine Eigenkapitalquote von 55 Prozentpunkten bei einem auf zehn Jahre fixierten Zins von 1,25 Prozentpunkten für das Fremdkapital angenommen. Dabei zeigte sich, dass in nahezu allen der 18 untersuchten Städte Eigenkapitalrenditen von über vier Prozentpunkten erzielt werden konnten – sowohl im Bestands- als auch Neubausegment. In guten Lagen wird die von Dr. Lübke und Kelber empfohlene Mindestrendite jedoch in Berlin unterschritten – dennoch ist auch hier noch ein lohnendes Risiko-Rendite-Verhältnis in den mittleren Lagen gegeben.

Niedrigstes Risiko in Potsdam, Berlin und Leipzig

Potsdam und Berlin sind die risikoärmsten Städte im ostdeutschen Ranking, die Landeshauptstadt von Brandenburg belegt im bundesweiten Vergleich von 111 Städten sogar den zweiten Platz nach München. Dr. Lübke & Kelber ermittelte für Potsdam einen Risikozuschlag von lediglich 0,2 Prozentpunkten, in Berlin sind es 0,6, in Leipzig 0,9 Prozentpunkte.

Erwerb von Bestandswohnungen in 12 der 18 analysierten ostdeutschen Städte wirtschaftlicher als Anmietung

In 12 der 18 untersuchten ostdeutschen Städte führt der Erwerb, also die Finanzierung einer Eigentumswohnung im Bestand, zu einer niedrigeren durchschnittlichen Haushaltsbelastung als eine vergleichbare Bruttomietbelastung. Besonders lohnend ist der Eigentumserwerb im Vergleich zur Anmietung in Dessau-Roßlau, Greifswald und Gera. Anders sieht es in Berlin und Rostock aus, wo die Finanzierungskosten deutlich höher ausfallen als die Mietbelastung. Im Neubausegment hingegen lohnt sich der Wohneigentumserwerb im Vergleich zur Bruttomietbelastung in lediglich drei der 18 analysierten Städte: Cottbus, Frankfurt (Oder) und Greifswald. Speziell in Berlin und Potsdam ist die finanzielle Belastung bei Eigentumserwerb im Durchschnitt um jeweils 11 bzw. 10 Prozentpunkte höher als bei Anmietung. „Aus unserer Analyse können wir schließen, dass sich der Kauf einer Wohnung momentan aufgrund der stark gestiegenen Preise insbesondere in Berlin und Potsdam kaum rechnet“, erläutert Mühlhans.

Weiterhin attraktives Umfeld für Wohninvestments in Ostdeutschland

Mühlhans fasst abschließend zusammen: „Die von Dr. Lübke & Kelber empfohlene Mindestrendite wird vor dem Hintergrund einer langfristig gesicherten Zinsvereinbarung bei Investitionen in Bestandsobjekten in nahezu allen von uns analysierten ostdeutschen Städte überboten, die damit weiterhin wertstabile und attraktive Investmentstandorte darstellen, auch wenn bei einigen Städten erhebliche Risikozuschläge einkalkuliert werden müssen. Ähnlich sieht es für Neubauobjekte aus.“

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