(openPR) Grausame Gewißheit erfüllt die polnische Gemeinde in Schottland und die Familie in Polen. Die hübsche polnische Studentin, Angelika Kluk, welche vor einer Woche in Glasgow verschwand, wurde Freitag Nachmittag, bestialisch ermordet auf dem Fußboden einer katholischen Kirche gefunden. Die Schwester des Opfers, Aneta hatte bis zuletzt verzweifelt versucht mit Hilfe der Polizei und des Internets Angelika lebend zu finden. Täter soll ein bekannter, gefährlicher Sittlichkeitsverbrecher sein.
Heute am Montag den 2. Oktober wollte Angelika nach Polen zurückfahren um ihr Studium in Danzig fortzusetzen.Stattdessen kam gestern Abend die Meldung dass die Polin einem Verbrechen zum Opfer gefallen war. Laut Scotland Yard muß sie grausam zugerichtet worden sein. Nähere Einzelheiten dazu gab die Polizei noch nicht bekannt. Der vermutliche Täter, Peter Tobin (60) soll sich unter falschem Namen und Papieren vor einigen Wochen Zugang zu einer Handwerkerstelle in der St. Patricks Kirche verschafft haben. Zeugen bestätigen ihn zuletzt mit dem Opfer zu gesehen zu haben.
Tobin wurde 1994 zu 14 Jahren Gefängnis verurteilt und war erst vor einigen Monaten auf Bewährung entlassen worden. Er hatte zwei 14 jährige Mädchen eingesperrt, unter Drogen schändlichst mißbraucht und gequält und ließ damals erst von seinen Opfern ab als sein sechsjähriger Sohn plötzlich hereinkam.
Zusammen mit Tausenden von polnischen Landsleuten, die sich in den letzten zwei Jahren nach Schottland begeben hatten, sah Angelika diesen Aufenthalt als Chance zu einem besseren Leben. Sie war den ganzen Sommer in Glasgow gewesen und hatte hart gearbeitet, um ihr Englisch zu verbessern. Es war ihre zweite lange Reise, auch um ihre ältere Schwester Aneta zu besuchen, welche in Glasgow eine Stelle als Sekretärin gefunden hatte.
Scotland Yard warnt nun davor sich dem Täter zu nähern, denn nach deren Einschätzung ist er zu allem fähig. Zu spät für Angelika, denn sie ist bereits tot, einem grausammen, sinnlosen Mord zum Opfer gefallen.
Zeit für Behörden und auch die Kirche darüber nachzudenken, wie so etwas geschehen konnte. Wieso wurde der Täter nach einer Entlassung nicht besser beaufsichtigt ? Warum hat die Kirche nicht wenigstens eine Referenz des Täters abgefragt ? .












