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Neu an Bayerns Schulen: Programm „Medienhelden" gegen Cybermobbing

27.09.201812:17 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Neu an Bayerns Schulen: Programm „Medienhelden" gegen Cybermobbing
Cybermobbing vorbeugen. Ersteller der Figurenzeichnung: Lemon8 Brand Media GmbH, Bremen.
Cybermobbing vorbeugen. Ersteller der Figurenzeichnung: Lemon8 Brand Media GmbH, Bremen.

(openPR) München, 27.09.2018 – Beleidigungen auf WhatsApp, Nacktfotos auf Snapchat, peinliche Videos auf YouTube – etwa jeder fünfte Jugendliche wurde schon im Internet beleidigt oder war selbst Täter. „Wir müssen die Schüler besser schützen", fordert Univ.-Prof. Herbert Scheithauer, Entwicklungspsychologe an der Freien Universität Berlin. Cybermobbing könne zu massiven Problemen führen: Betroffene berichten von Symptomen wie Kopf- oder Bauchschmerzen, Schulphobie, Angststörungen, Wut, Depressionen bis hin zu Suizidgedanken. Zur Vorbeugung von Cybermobbing und zur Stärkung der Medienkompetenz bringt die BKK Mobil Oil das wissenschaftlich geprüfte Präventionsprogramm „Medienhelden" an Gymnasien, Real- und Mittelschulen in Bayern. „Medienhelden" ist das Ergebnis einer von der EU geförderten Forschungskooperation zwischen Deutschland, Italien, Spanien, England, Polen und Griechenland. Beim „Europäischen Preis für Kriminalprävention" 2015 wurde es mit dem zweiten Platz ausgezeichnet. Es wurde in die höchstmögliche Stufe „3 – Effektivität nachgewiesen" der „Grüne Liste Prävention" aufgenommen und wird vom „Weißen Ring" empfohlen.



Entwickelt wurde das strukturierte Programm von Univ.-Prof. Scheithauer und weiteren Entwicklungspsychologen der FU Berlin. Es richtet sich an Schüler der 7. bis 10. Klassen. Zunächst werden Lehrkräfte und Sozialpädagogen im Rahmen einer dreitägigen Fortbildung von erfahrenen Trainern geschult und erhalten umfangreiches Unterrichtsmaterial. Anschließend führen sie das Programm im Unterricht durch. Die Erfahrungen der vergangenen sechs Jahre an Schulen haben gezeigt: „Medienhelden" bringt gute, anhaltende Erfolge. Die Akzeptanz ist hoch, da die Jugendlichen zahlreiche Maßnahmen selbstbestimmt und mitwirkend umsetzen und ihr Wissen an Mitschüler und Eltern weitergeben. In einer Längsschnittstudie konnten wir unter anderem weniger Cybermobbing, mehr Empathie, ein besseres Selbstwertgefühl und ein besseres Wohlbefinden feststellen", erklärt der Experte.

Anmeldungen sind ab sofort über die Emailadresse E-Mail möglich. In diesem Jahr wird die BKK Mobil Oil die Kosten für 30, im nächsten Jahr für 50 Lehrkräfte und Sozialpädagogen aus Bayern übernehmen.

Weitere Informationen unter www.bkk-mobil-oil.de/gks, www.medienhelden.info (neu ab Mitte Oktober) sowie über Gernot Goldenbaum von der Freien Universität Berlin, Telefon: 030-838 55225.

Pressemappe: http://www.gespraechsstoff.com/193-0-27092018.html

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