openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Europa braucht ein starkes und einiges Deutschland

23.08.201810:51 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Europa braucht ein starkes und einiges Deutschland
„Unbedingtes individuelles Grundeinkommen...
„Unbedingtes individuelles Grundeinkommen...", eBook (ISBN 978-3-943788-18-1), 9,95 Euro

(openPR) Daß Politik ein schmutziges Geschäft ist, wissen wir nicht erst seit Donald Trump und seine Mitstreiter ins Weiße Haus eingezogen sind. Dennoch dürften die wenigsten von uns geglaubt haben, daß sich bei näherem Hinsehen ein solcher Abgrund auftut, den wir allenfalls von Drittweltstaaten kennen.



Daß die Russen in dem Schurkenstück auch eine tragende Rolle spielen, macht die Angelegenheit nicht angenehmer. Denn es zeigt sich hier bereits, wie verletzlich die Datenkommunikation ist und wie künftig Kriege geführt werden. Und das dürfte erst der Anfang sein. Europa und auch Deutschland müssen sich für die kommenden Auseinandersetzungen wappnen. Die USA sind unter Trump ein unzuverlässiger Partner geworden, Rußland und China vertreten ohnehin konsequent ihre eigenen Interessen.

Europa muß sich für die bereits begonnene Weltkrise rüsten. Das von der Null- und Negativzinspolitik der Notenbanken erzeugte weltweite Schuldenkartenhaus wird zusammenbrechen. Die Spekulationsblasen werden platzen und die der Öffentlichkeit eher unbekannte Derivateflut wird sämtliche Schutzdämme brechen, die – nicht zuletzt auch auf Kosten von vielen Millionen Sparern – um die Bankenwelt gezogen wurden.

Heiko Maas hat begriffen, daß es endlich Zeit ist, zu handeln, um wenigstens die zu erwartenden Folgen der zu erwartenden weltweiten politischen sowie Finanz- und Wirtschaftskrise einigermaßen friedenserhaltend zu steuern. Europa im globalen geopolitischen Wettbewerb endlich besser aufzustellen, ist das Gebot der Stunde. Leider ist Europa immer noch ein Hühnerhaufen. Für einige Mitgliedsländer der Union ist es vor allem eine Subventionsquelle. Einige Mitglieder der Währungsunion wie trotz (bisher) rund 290 Milliarden Euro Subventionen immer noch Griechenland und das konkursreife Italien sind Problemkandidaten und immer noch Sprengsätze für die Währungsunion.

Klüglerische Ideen für die Eurozone wie zum Beispiel ein europäischer Finanzminister, ein Finanzausgleich zwischen den Euro-Ländern, eine gemeinsame Arbeitslosen- und Einlagensicherung sowie eine Bankenunion und ein gemeinsamer Währungsfonds sind derzeit indiskutabel. Denn dafür sind die Voraussetzungen einfach nicht gegeben. Deutschland hat genug Geld in die Griechenland-Rettung investiert und – um bei der Wahrheit zu bleiben – verloren. Das Land ist aber trotzdem noch lange nicht über den Berg. Italien ist ein viel größerer Sanierungsfall als Griechenland. Solange es in Deutschland noch Armut gibt, wäre es ein Frevel in dieses gigantische Faß ohne Boden deutsches Geld zu investieren.

Der Euro wird nicht gestärkt, indem Deutschland zum Zahlmeister erklärt wird – oder sich selbst dazu erklärt. Zum ernsthaften Konkurrenten des siechen Dollars und des aufstrebenden Yuan wird der Euro nur als stabile Gemeinschaftswährung finanzwirtschaftlich gesunder Staaten. Davon ist Europa heute noch weit entfernt und würde sich noch viel weiter entfernen, wenn Deutschland einfach seine Brieftasche zur gefälligen Bedienung auf den europäischen Tresen werfen würde. Deutschland könnte ohne Gefahr für seinen inneren Frieden nur dann – in Grenzen! – zum Zahlmeister für Europa werden, wenn nach einer umfassenden Steuer- und Sozialversicherungsreform im eigenen Land endlich mehr Einkommensgerechtigkeit hergestellt und Armut künftig sicher vermieden würde.

Die beste Lösung des sozialen Gerechtigkeitsproblems im Hinblick auf die künftigen sozialen Auswirkungen der technologischen Entwicklung wäre sogar ein Grundeinkommen wie es in einer vor einigen Jahren erschienenen Studie skizziert wurde. Sie trägt den Titel: „Unbedingtes individuelles Grundeinkommen in Gestalt einer negativen Einkommensteuer - Kernstück einer unvermeidlichen Radikalreform unserer Gesellschaft“ und ist als eBook (ISBN 978-3-943788-18-1, PDF) oder (ISBN 978-3-943788-32-7, ePub) beim eVerlag READ – Rüdenauer Edition Autor Digital erschienen und dort sowie in jeder gut sortierten (Internet-)Buchhandlung für je 9,95 Euro erhältlich.

Deutschland muß sich erst einmal selbst für die Zukunft rüsten, bevor es darangehen kann, halb Europa zu finanzieren. Wenn kein politisches Unglück riskiert werden soll, brauchen wir in Deutschland stabile soziale Verhältnisse ohne das Risiko der Armut. Zeitgleich muß das Problem der südeuropäischen Schuldenländer angegangen werden, vor allem das Italiens. Dabei müssen die politischen Strukturen reformiert werden, die hemmungsloses Schuldenmachen begünstigen. Vor Abwicklung von Banken und außerordentlichen Nothilfesteuern für die Reichen darf man nicht zurückschrecken. In diesem Zusammenhang muß endlich auch gegen Steuervermeidung vorgegangen werden. Nur wenn das endlich gelingt, wird die europäische Einigungsidee die kommenden Krisenjahre überleben.

Wenn nicht, bleibt vielleicht ein einiges und stärker integriertes Nordwesteuropa. Die Mentalitäten der Menschen in diesem Teil des Halbkontinents passen eher zusammen. Dieses kleine Europa könnte dann in den kommenden Jahrzehnten Nukleus für ein größeres und stärkeres Europa werden. Es wäre zwar bedauerlich, wenn die Europäer nicht mehr schaffen sollten, aber ein bescheidener gut umgesetzter Plan B ist immer noch besser als gar kein Plan oder nur gefährlich Hirngespinste.

Prof. Querulix beobachtet und kommentiert seit vielen Jahren mit wachsender Sorge um Frieden, Freiheit und das allgemeine Wohl der Menschheit das fragwürdige Treiben der Menschentiere, insbesondere das ihrer Alphas. Seine Beobachtungen dokumentiert und kommentiert er in der eBook-Reihe „Tacheles“, in der bisher 7 Bände erschienen sind. Der jüngste trägt den Titel: „Rien ne vas plus – Wohin treibt die Menschenwelt?“ (ISBN 978-3-943788-43-3). Wie seine 6 Vorgänger ist auch dieser Band in allen gut sortierten Buchhandlungen zum Preis von 9,95 Euro zu haben.

READ Pressestelle

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 1015627
 199

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Europa braucht ein starkes und einiges Deutschland“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von READ - Rüdenauer Edition Autor Digital

Bild: Keine Zeit verschwenden - Besprechungen und Konferenzen produktiv führenBild: Keine Zeit verschwenden - Besprechungen und Konferenzen produktiv führen
Keine Zeit verschwenden - Besprechungen und Konferenzen produktiv führen
Führungskräfte verbringen nicht selten mehr als 3 Tage der Woche in Besprechungen; der Zeitaufwand dafür steigt erfahrungsgemäß mit ihrer hierarchischen Position. Es liegt deshalb nahe, alles daran zu setzen, Besprechungen und Konferenzen so produktiv wie möglich zu gestalten. Die wichtigste Frage, die vor der Einberufung einer jeden Besprechung oder Konferenz beantwortet werden muß lautet: Ist ein Gruppengespräch unter den gegebenen Bedingungen notwendig oder wenigstens zweckmäßig? Kann das vorliegende Thema bzw. die vorliegende Aufgabe in …
Bild: Ein Blick auf Sein und Schein der aktuellen GeldwirtschaftBild: Ein Blick auf Sein und Schein der aktuellen Geldwirtschaft
Ein Blick auf Sein und Schein der aktuellen Geldwirtschaft
Die Börsenkurse spiegeln derzeit nicht annähernd die realwirtschaftliche Situation der Unternehmen wider, sondern die Wirkung der von der EZB erzeugten Schwemme kostenlosen Geldes. Dessen Empfänger suchen verzweifelt nach möglichst lukrativen Verwendungsmöglichkeiten für den kostenlosen Geldsegen. Diejenigen, die Zugang zu Zentralbankgeld zum derzeitigen Minustarif haben, „leiden“ besonders an diesem Anlagenotstand. Leider rechtfertigt die realwirtschaftliche Lage weltweit schon lange nicht mehr die derzeitigen Aktienkurse und die Hoffnung a…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Neuer Essayband setzt sich mit dem Europabild der Deutschen auseinanderBild: Neuer Essayband setzt sich mit dem Europabild der Deutschen auseinander
Neuer Essayband setzt sich mit dem Europabild der Deutschen auseinander
Heute (28. Juni 2011) wird in der Französischen Botschaft in Berlin das Buch Guérot/Hénard (Hrsg.), Was denkt Deutschland?, Zehn Ansichten zu Europa mit einem Vorwort von Jürgen Habermas, erschienen im Kommunal- und Schul-Verlag (KSV), vorgestellt. Was denkt Deutschland? ist der Versuch, den fundamentalen Wandel in der deutschen Europadebatte nachzuzeichnen: …
direct/ JUGEND für Europa: Flash Mobbing für Europa
direct/ JUGEND für Europa: Flash Mobbing für Europa
… dritten Mal die Europäische Jugendwoche statt. In dieser Woche starten Jugendliche in ganz Europa vielfältige Aktionen zum Thema "Jugend und Europa". Hauptveranstalter in Deutschland sind JUGEND für Europa, die deutsche Nationalagentur für das EU-Programm JUGEND IN AKTION, und Eurodesk Deutschland. In Deutschland organisieren Jugendliche als "EuroPeers" …
Bild: Europa-Union Bundeskongress in StuttgartBild: Europa-Union Bundeskongress in Stuttgart
Europa-Union Bundeskongress in Stuttgart
Am 19. und 20. Oktober findet in Stuttgart der 67. Bundeskongress der überparteilichen Europa-Union Deutschland (EUD) statt. Schirmherr ist Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Rund 200 Delegierte und Gäste aus ganz Deutschland kommen in die Landeshauptstadt, um angesichts der angespannten Weltlage gemeinsam europapolitische Forderungen zu beschließen. …
EuroPeers werden mit Europa-Lilie 2015 geehrt
EuroPeers werden mit Europa-Lilie 2015 geehrt
… Augenhöhe und anschaulich aus eigener Erfahrung für Europa zu begeistern, ist das Credo der EuroPeers. Für dieses Engagement werden die EuroPeers nun von der Europa-Union Deutschland e.V. mit der Europa-Lilie 2015 in der Kategorie "Europäische Jugendarbeit" ausgezeichnet. EuroPeers sind junge Menschen, die mit dem EU-Programm Erasmus+ JUGEND IN AKTION aktiv …
Bild: Sounds of Europe am 27. Mai in HamburgBild: Sounds of Europe am 27. Mai in Hamburg
Sounds of Europe am 27. Mai in Hamburg
… Einigung Europas. Wir sind aktiv auf lokaler, regionaler, nationaler und europäischer Ebene. Die Europa-Union Hamburg ist der Hamburger Landesverband der Europa-Union Deutschland e.V.. Die Europa-Union Deutschland (EUD) ist die größte Bürgervereinigung für ein vereintes Europa in Deutschland: deutschlandweit rund 17.000 Mitglieder,in 16 Landesverbänden mit …
Bild: MUJI’s Perspektiven in DeutschlandBild: MUJI’s Perspektiven in Deutschland
MUJI’s Perspektiven in Deutschland
MUJI-Europa-Manager Kei Suzuki setzt große Erwartungen in deutsche Konsumenten Köln/Düsseldorf. Am 26. November 2005 eröffnete MUJI den ersten Lifestyle-Store in Deutschland – und damit zugleich die größte MUJI-Filiale in Europa. Was das japanische Erfolgsunternehmen dazu bewegt, nach mehreren erfolgreichen Geschäftseröffnungen in Europa nun erstmalig …
Bild: Deutschland und Europa am Scheideweg - Beobachtungen über die aktuelle politsche und gesellschaftliche LBild: Deutschland und Europa am Scheideweg - Beobachtungen über die aktuelle politsche und gesellschaftliche L
Deutschland und Europa am Scheideweg - Beobachtungen über die aktuelle politsche und gesellschaftliche L
Ole Mabelsson wirft in "Deutschland und Europa am Scheideweg" einen profunden Blick auf den Konflikt zwischen Deutschland und Europa. ------------------------------ Der bevorstehende Brexit ist nur eines der Anzeichen dafür, dass die europäische Union nicht ganz gesund ist und jede Menge Probleme vorliegen. Die gesamte Weltlage ist dank machtgieriger …
Bild: TheaterFestival Neues Europa | Deutschland-Sandwich | Eine poetische GroteskeBild: TheaterFestival Neues Europa | Deutschland-Sandwich | Eine poetische Groteske
TheaterFestival Neues Europa | Deutschland-Sandwich | Eine poetische Groteske
Freitag, 15.11.2019 | 20.00 Uhr Freies Werkstatt Theater Köln | Zugweg 10, 50677 Köln (Haltestelle Clodwigplatz) Was ist Deutschland und wenn ja, wie viele? Braucht Deutschland eine Leitkultur oder ist es ein Land mit tausend Gesichtern? Und wer entscheidet eigentlich darüber, was Deutschland heutzutage sein soll? Das Svetlana Fourer Ensemble lässt …
Bild: Internationale Teamarbeit von Zija Power Team und United Zija Team in Deutschland beim Aufbau der Marke ZijaBild: Internationale Teamarbeit von Zija Power Team und United Zija Team in Deutschland beim Aufbau der Marke Zija
Internationale Teamarbeit von Zija Power Team und United Zija Team in Deutschland beim Aufbau der Marke Zija
… Teamarbeit beweisen die Leader bei Zija International im Vertriebsaufbau. Eric Glenn, Zija Master Distributor, Leader Zija Power Team und Thomas Spohn, First Zija Distributor Deutschland, Leader United Zija Team, arbeiten ab sofort unter dem Namen Zija Power Team Deutschland zusammen (zijapower.com/deutschland). Thomas Spohn sagte dazu: „Der Vertriebsaufbau …
Bild: Mediflow - Original Wasserkissen für EuropaBild: Mediflow - Original Wasserkissen für Europa
Mediflow - Original Wasserkissen für Europa
Mediflow, Erfinder und Hersteller der Original Wasserkopfkissen organisiert den Vertrieb für Europa neu. Noch bis Ende 2011 erfolgte der Vertrieb in Deutschland und Europa über Distributoren-Modelle, von denen einige nun auf dem Prüfstand stehen. „In einigen Ländern Europas haben wir bisher sehr gute Erfahrungen gemacht, aber in unserem Kernmarkt Deutschland …
Sie lesen gerade: Europa braucht ein starkes und einiges Deutschland