(openPR) In Zeiten der Hanse (12. – 17. Jahrhundert) war Plattdeutsch, auch als Niederdeutsch bezeichnet, insbesondere bei der schriftlichen und mündlichen Kommunikation zwischen Seefahrern und Kaufleuten weit verbreitet. Nach dem Ende der Hanse wandte man sich vom Plattdeutschen ab hin zum Hochdeutschen, allerdings ging die plattdeutsche Sprache deswegen nicht verloren.
In den nördlichen Regionen Deutschlands ist Plattdeutsch noch immer verbreitet, sodass man im Internet für diese Sprache Wörterbücher finden kann. Sogar ganze Webseiten auf Plattdeutsch und Datenbanken zur Sammlung plattdeutscher Begrifflichkeiten werden betrieben, um diese Sprache lebendig und aufrecht zu erhalten. Die frühere Geringschätzung als Sprache des niederen Volkes gilt heute nicht mehr, sodass Plattdeutsch wieder Eingang in den alltäglichen Gebrauch gefunden hat.
Auch über Ländergrenzen hinweg wird Plattdeutsch gesprochen, so z.B. in den Niederlanden, Dänemark, aber auch u.a. in Teilen Kanadas, der USA und Russlands.
Aufgrund der Verbreitung des Plattdeutschen können sich die Menschen, vor allem in den Grenzregionen zwischen Norddeutschland und dem Osten der Niederlande, nahezu problemlos verständigen, obwohl sie mit Deutsch und Niederländisch eigentlich zwei verschiedene Sprachen sprechen. Durch vermehrte Auswanderungen, z.B. von niederländischen Bauern in die norddeutschen Regionen im 12. Jahrhundert, konnte auch die in der Heimat gesprochene Sprache den neuen Lebensraum erreichen, wodurch sich die Sprachen vermischen konnten. Bis heute ist diese Fusion spürbar und hörbar.
Falls Plattdeutsch und weitere Sprachen nicht oder nur unvollständig verstanden werden kann, helfen die kompetenten und fachkundigen Übersetzer eines Übersetzungsbüros, z.B. von dem Übersetzungsbüro Nastula in Dortmund (https://www.uebersetzungsbuero-nastula.de/), weiter und sorgen für das benötigte Verständnis.


















