openPR Recherche & Suche
Presseinformation

„BdB-Forderungen sind berechtigt und müssen umgesetzt werden“

20.07.201813:31 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
v.l.n.r. Hennes Göers, Thorsten Becker, Harald Freter (BdB), Dirk Heidenblut (SPD) (c) BdB
v.l.n.r. Hennes Göers, Thorsten Becker, Harald Freter (BdB), Dirk Heidenblut (SPD) (c) BdB

(openPR) MdB Dirk Heidenblut, SPD, fordert Erhöhung der Betreuervergütung

Hamburg/Essen, 20. Juli 2018 – Im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD wurden im März 2018 die Modernisierung des Betreuungsrechts, die zeitnahe Erhöhung der Stundensätze und -kontingente sowie die Stärkung der Betreuungsvereine angekündigt. Der Essener Bundestagsabgeordnete Dirk Heidenblut, SPD, fordert nun die sofortige Umsetzung des Koalitionsvertrages. Heidenblut traf sich dazu in seinem Essener Wahlkreis zum Austausch mit Thorsten Becker, dem Vorsitzenden des Bundesverbandes der Berufsbetreuer/innen, Hennes Göers, stellvertretender Vorsitzender und Dr. Harald Freter, Geschäftsführer des Verbandes.

Heidenblut kennt die Herausforderungen der Betreuung, da er Vorstandsmitglied des Betreuungsvereins des ASB in Essen ist. Hennes Göers, Leiter des Betreuungsvereins Bremerhaven, legte Berechnungen zur wirtschaftlichen Situation der Betreuungsvereine vor, die belegen, dass Tarifgehälter zu den aktuellen Rahmenbedingungen nicht mehr finanzierbar sind. „Freischaffende Berufsbetreuer/innen befinden sich in der gleichen Notlage wie Vereinsbetreuer“, betonte der BdB-Vorsitzende Thorsten Becker. „Die aktuellen Rahmenbedingungen führen dazu, dass Berufsbetreuer aufgeben und ihre Büros schließen müssen.“ Berufsbetreuer können derzeit pro Klient und Monat durchschnittlich 3,3 Stunden abrechnen bei einem Stundensatz von maximal 44 Euro.

Der BdB fordert eine Erhöhung des Stundensatzes auf 55 Euro sowie der Stundenkontingente auf 4,1 Stunden pro Klient und Monat. Heidenblut kann dies nachvollziehen. Er sagte: „Die Forderungen nach einer deutlichen Erhöhung der Vergütung einschließlich der Zeitkontingente sind berechtigt und müssen kurzfristig umgesetzt werden.“

Heidenblut kritisierte, dass es aktuell an einer parteiübergreifenden Unterstützung auf Länderebene mangelt. Eine Gesetzesinitiative des Bundes scheiterte im vergangenen Jahr an der Nichtbehandlung im Bundesrat. Die Länder haben bis Ende August die Möglichkeit, ihre Position darzulegen. Wenn es auf diesem Wege eine Einigung geben sollte, werde diese sicherlich in ein Gesetzgebungsverfahren münden. Ansonsten werde die Koalition mit dem Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz (BMJV) sprechen, was nun zu tun sei und wie mit den Ländern zu einer Einigung kommen werden könne.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 1012014
 847

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „„BdB-Forderungen sind berechtigt und müssen umgesetzt werden““ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Bundesverband der Berufsbetreuer/innen e.V.

Bild: Reform des Betreuungsrechts: Ein Fortschritt für Klient*innen und den Berufsstand
Reform des Betreuungsrechts: Ein Fortschritt für Klient*innen und den Berufsstand
Selbstbestimmung und Autonomie unterstützungsbedürftiger Menschen werden gestärkt Berlin/Hamburg, den 2. Oktober 2020 – „Der Gesetzentwurf zur Reform des Betreuungsrechts bedeutet einen großen Fortschritt. Sowohl für unsere Klient*innen als auch für unsere Berufsgruppe“, sagt der Vorsitzende des Bundesverbands der Berufsbetreuer*innen Thorsten Becker über den Entwurf, der am 23. September vom Bundeskabinett beschlossen und nun in das parlamentarische Verfahren gegeben wurde. Das erste Fazit nach der Lektüre: „In einigen Punkten haben wir ein…
Bild: Reform des Betreuungsrechts: Anpassung an UN-Behindertenrechtskonvention führt zu mehr Qualität
Reform des Betreuungsrechts: Anpassung an UN-Behindertenrechtskonvention führt zu mehr Qualität
Bundeskabinett verabschiedet Gesetzentwurf – Selbstbestimmung und Autonomie unterstützungsbedürftiger Menschen werden gestärkt Berlin/Hamburg, den 24. September 2020 – Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) ist davon überzeugt, mit dem Gesetzentwurf einen Beitrag zu mehr Qualität in der rechtlichen Betreuung zu leisten. Dies betonte der Parlamentarische Staatssekretär Christian Lange im Gespräch mit dem stellvertretenden Vorsitzenden des Bundesverbands der Berufsbetreuer*innen (BdB) Hennes Göers und BdB-Geschäftsf…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: „Rechtliche Betreuung muss ausreichend finanziert werden!“
„Rechtliche Betreuung muss ausreichend finanziert werden!“
Der Hamburger Bürgerschaftsabgeordnete Richard Seelmaecker (CDU) unterstützt BdB-Forderungen Hamburg, den 15. November 2016 – Großes Verständnis für die Forderungen des Bundesverbands der Berufsbetreuer/innen e.V. zeigte Richard Seelmaecker (Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft und justizpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion) bei einem Gespräch mit …
Bild: 'Wir schätzen Ihre wichtige und verantwortungsvolle Arbeit!'Bild: 'Wir schätzen Ihre wichtige und verantwortungsvolle Arbeit!'
'Wir schätzen Ihre wichtige und verantwortungsvolle Arbeit!'
Regensburg, 23. November 2015 – Die bayerische Sozialministerin Emilia Müller (CSU) hält die berufliche Betreuung für eine wichtige soziale Arbeit: „Berufsbetreuerinnen und -betreuer ermöglichen Menschen, die ihre Angelegenheiten nicht mehr selbst managen können, ein weitgehend selbstbestimmtes Leben. Sie erfüllen damit eine wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe“. Dies sagte die Ministerin im Gespräch mit Vertretern der BdB-Landesgruppe Bayern. An dem Termin im Regensburger Büro der Staatsministerin nahmen die Vorstandsmitglieder Brigitte …
Bild: Rechtliche Betreuung: Reform noch in dieser Legislatur?
Rechtliche Betreuung: Reform noch in dieser Legislatur?
Berlin, den 3. Dezember 2019 – Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) will die Reform des Betreuungsrechts noch in dieser Legislaturperiode auf den parlamentarischen Weg bringen. Geht es nach den Plänen des Ministeriums, soll der Referentenentwurf im Sommer 2020 ins Kabinett eingebracht werden. Dies kündigte der Parlamentarische Staatssekretär im BMJV Christian Lange im Gespräch mit Vertretern des Bundesverbands der Berufsbetreuer/innen (BdB) an. An dem Treffen in Berlin nahmen die Leiterin des Referats für Betreuun…
Bild: Mehr Qualität in der Betreuung, mehr Zeit für Klienten, mehr Geld für Betreuer
Mehr Qualität in der Betreuung, mehr Zeit für Klienten, mehr Geld für Betreuer
SPD-Politiker im Hessischen Landtag unterstützen Forderungen des BdB 4. Oktober 2018 – Heike Hofmann, rechtspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag, und Marius Weiß (SPD), Mitglied des Rechtsausschusses, sicherten dem Bundesverband der Berufsbetreuer/innen (BdB) ihre Unterstützung zu. Im Gespräch mit den Vorstandsmitgliedern der BdB-Landesgruppe Hessen Harald Kalteier und Gerd Bauer wurden die prekären Rahmenbedingungen für Berufsbetreuer/innen diskutiert. Kalteier und Bauer erläuterten, dass Berufsbetreuer/innen derzei…
Bild: Dr. Schneider übernimmt Vorsitz des Bundesverbandes der Belegärzte (BdB)Bild: Dr. Schneider übernimmt Vorsitz des Bundesverbandes der Belegärzte (BdB)
Dr. Schneider übernimmt Vorsitz des Bundesverbandes der Belegärzte (BdB)
BdB fordert bewährte sektorübergreifende Versorgungsstrukturen zu nutzen München, 05.06.2017. Dr. Andreas W. Schneider (63) ist der neue Vorsitzende des Bundesverbandes der Belegärzte e.V. (BdB). Der Urologe aus Winsen (Luhe) trat die Nachfolge von Dr. Klaus Schalkhäuser (77) an, der das Amt nach 15 Jahren aus privaten Gründen zum Juli niedergelegt hatte. Der BdB ist als berufspolitische Interessenvertretung der Belegärzte ein freier und fachgruppenübergreifender Verband, der bei gesundheitspolitischen Gesetzesanhörungen durch den Deutschen …
Bild: Berufsbetreuer/innen: Zulassung auf Grundlage fachlicher und persönlicher Eignung
Berufsbetreuer/innen: Zulassung auf Grundlage fachlicher und persönlicher Eignung
Schleswig-Holsteins Justizministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack will Reformprozess voranbringen Kiel, den 14. November 2019 – Ein Zulassungsverfahren auf der Grundlage von fachlicher und persönlicher Eignung soll künftig den Zugang zum Beruf regeln. Dafür macht sich Dr. Sabine Sütterlin-Waack stark, Schleswig-Holsteins Ministerin für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung. „Alle Beteiligten sind sich einig, dass ein Zulassungsverfahren eingeführt werden soll. Die Details müssen noch besprochen und festgelegt werden“, sagte die …
Bild: „Es muss sich etwas tun. Aber der Bund muss zahlen.“
„Es muss sich etwas tun. Aber der Bund muss zahlen.“
Lars Harms (SSW) für Übernahme der Kosten durch den Bund Kiel, 6. April 2017 – „Berufsbetreuer sind eine notwendige Säule des Systems Betreuung. Es besteht Offenheit, über das Vergütungssystem zu reden.“ Das sagte Lars Harms, Vorsitzender des Südschleswigschen Wählerverbands (SSW) im Landtag und Mitglied des Innen- und Rechtsausschusses bei einem Treffen mit den Vertretern des Bundesverbands der Berufsbetreuer/innen e.V. (BdB) Sabine Schindler und Anja Paulsen (Landesvorstand Schleswig-Holstein) sowie BdB-Geschäftsführer Dr. Harald Freter. …
Bessere Rahmenbedingungen für Berufsbetreuer/innen
Bessere Rahmenbedingungen für Berufsbetreuer/innen
Bundestagsabgeordnete Bettina Müller (SPD) unterstützt Forderungen des BdB „Betreuung braucht vernünftige Rahmenbedingungen. Die Aufgaben, die beruflich tätige Betreuer übertragen bekommen, werden immer komplexer. Dem müssen Vergütung und Zeitkontingente Rechnung tragen“, sagt die hessischen Bundestagsabgeordnete Bettina Müller (SPD) im Gespräch mit dem Vertreter der BdB-Landesgruppe Hessen Eberhard Marten. Bettina Müller spricht aus Erfahrung. Die Rechtsanwältin betreibt gemeinsam mit ihrem Ehemann Thomas Runkel eine Anwaltskanzlei mit den…
Bild: Reform des Betreuungsrechts: Anpassung an UN-Behindertenrechtskonvention führt zu mehr Qualität
Reform des Betreuungsrechts: Anpassung an UN-Behindertenrechtskonvention führt zu mehr Qualität
Bundeskabinett verabschiedet Gesetzentwurf – Selbstbestimmung und Autonomie unterstützungsbedürftiger Menschen werden gestärkt Berlin/Hamburg, den 24. September 2020 – Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) ist davon überzeugt, mit dem Gesetzentwurf einen Beitrag zu mehr Qualität in der rechtlichen Betreuung zu leisten. Dies betonte der Parlamentarische Staatssekretär Christian Lange im Gespräch mit dem stellvertretenden Vorsitzenden des Bundesverbands der Berufsbetreuer*innen (BdB) Hennes Göers und BdB-Geschäftsf…
Deutsches Betreuungsrecht nicht vereinbar mit UN-Behindertenrechtskonvention
Deutsches Betreuungsrecht nicht vereinbar mit UN-Behindertenrechtskonvention
BdB sieht seine Forderungen vom UN-Fachausschuss bestätigt Hamburg, 23. April 2015 - Der UN-Fachausschuss zur Staatenprüfung hält das deutsche Betreuungsrecht für nicht vereinbar mit der UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) und spricht konkrete Forderungen aus, über deren Umsetzung die Bundesregierung bis 2019 berichten muss. Der Ausschuss, der am 17. April in Genf beriet, kommt in seiner Staatenprüfung zu dem Schluss, dass Betreuung in Deutschland in der aktuellen Form „vertretungsorientiert“ ist, was den Grundsätzen der BRK widerspricht. …
Sie lesen gerade: „BdB-Forderungen sind berechtigt und müssen umgesetzt werden“