openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Wohnungspreise in Berlin steigen kräftig

12.06.201812:05 UhrIndustrie, Bau & Immobilien

(openPR) Die Mietpreise in Berlin haben sich 2017 deutlich erhöht. Betrug die mittlere Angebotsmiete im vierten Quartal 2016 noch 9,65 Euro pro Quadratmeter, stieg sie bis Ende 2017 um zwölf Prozent auf 10,80 Euro pro Quadratmeter. Seit 2010 ist die mittlere Angebotsmiete um rund 71 Prozent gestiegen. Das geht aus dem aktuellen Wohnungsmarktbericht der Investitionsbank Berlin (IBB) hervor, den die IBB Anfang Mai gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen vorgestellt hat.



Der Mietspiegelwert in Berlin liegt bei 6,39 Euro pro Quadratmeter. Eine so günstige freie Mietwohnung zu finden wird in der Bundeshauptstadt aber immer schwieriger. Nur noch jede zehnte angebotene Wohnung hat eine mittlere Nettokaltmiete von unter sieben Euro pro Quadratmeter. Für weniger als sechs Euro nettokalt pro Quadratmeter sind stadtweit nur noch 3,4 Prozent der angebotenen Wohnungen zu haben. Innerhalb des S-Bahn-Rings finden sich kaum noch freie Wohnungen für unter elf Euro pro Quadratmeter. Selbst im Bezirk Mitte, der strukturell stark durchmischt ist und in dem das mittlere Einkommen unterhalb des Berliner Mittels liegt, bewegten sich im vierten Quartal 2017 die Hälfte der angebotenen Mietwohnungen oberhalb von 13 Euro pro Quadratmeter. Preiswerte Mietwohnungen unterhalb von sieben Euro pro Quadratmeter finden sich fast nur noch im Berliner Osten im Bezirk Marzahn-Hellersdorf.


Kritik an Berlins Wohnungspolitik wächst


Die Preise für Wohneigentum steigen in Berlin ebenfalls weiterhin deutlich. Der mittlere Angebotspreis für Eigentumswohnungen lag im vierten Quartal 2017 bei 3.924 Euro pro Quadratmeter. Gegenüber dem mittleren Angebotspreis von 3.538 Euro pro Quadratmeter im Vorjahreszeitraum bedeutet das einen Anstieg um knapp elf Prozent. Angebotene Ein- und Zweifamilienhäuser kosteten Ende 2017 im Mittel 435.000 Euro und damit 16 Prozent mehr als im Vorjahr.

Das Angebot auf dem Berliner Wohnungsmarkt hinkt der Nachfrage weiter deutlich hinterher. Der Neubau reicht angesichts des starken Bevölkerungswachstums nicht aus. Nun sind die Baugenehmigungszahlen in der Bundeshauptstadt sogar zurückgegangen, was darauf hindeutet, dass der Angebotsmangel so bald nicht behoben sein wird. 2017 wurde die Errichtung von 24.743 Wohnungen genehmigt, das ist ein Minus von 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insbesondere die Zahl der durch Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden entstehenden Wohnungen (etwa durch Dachgeschossausbau) ist kräftig um 19,4 Prozent zurückgegangen.

Angesichts der sinkenden Genehmigungszahlen und der stark anziehenden Mietpreise wächst die Kritik an Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke). Die Wohnungswirtschaft beklagt, dass privater Neubau in Berlin behindert werde. „Ohne die Privaten hätte der Senat längst einpacken können und trotzdem nutzen die Verwaltungen das Planungsrecht, um den Neubau von Wohnungen zu verhindern“, sagte etwa Susanne Klabe vom Berliner Landesverband privater Wohnungsunternehmen BFW dem „Tagesspiegel“

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 1007139
 906

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Wohnungspreise in Berlin steigen kräftig“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Accentro GmbH

Immobilienblase weiterhin nicht in Sicht
Immobilienblase weiterhin nicht in Sicht
Die Debatte, ob auf dem deutschen Wohnungsmarkt eine Preisblase droht, schon entstanden ist oder sogar bald platzen wird, beschäftigt die Öffentlichkeit bereits seit Jahren. Warnungen, dass Gefahren bestehen könnten, gibt es immer wieder – gleichzeitig wird aber jedes Mal eingeräumt, dass eine Blase aktuell nicht in Sicht sei. So geschah es auch kürzlich wieder, als die Bundesbank ihren aktuellen Finanzstabilitätsbericht präsentierte. Keine Hinweise auf kreditgetriebene Spekulationsdynamik Um 15 bis 30 Prozent überbewertet seien Wohnimmobi…
Warum die Eigentumsbildung in Deutschland kaum vorankommt
Warum die Eigentumsbildung in Deutschland kaum vorankommt
Seit 2011 stagniert die Wohneigentumsquote in Deutschland bei 45 bis 46 Prozent, womit abgesehen von der Schweiz nirgends in Europa so viele Haushalte zur Miete wohnen wie in der Bundesrepublik. Obwohl die Zinsen für ein Immobiliendarlehen auf einem historischen Tief liegen, kommt die Eigentumsbildung in Deutschland nicht voran. Das hat unter anderem demografische Gründe, hängt aber auch stärker als in anderen Ländern mit der Einkommenssituation der Haushalte zusammen, wie eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln …

Das könnte Sie auch interessieren:

Kaufbarometer deutscher Großstädte: Mit bis zu 27 Prozent steigen die Wohnungspreise in Hannover am stärksten
Kaufbarometer deutscher Großstädte: Mit bis zu 27 Prozent steigen die Wohnungspreise in Hannover am stärksten
… der wirtschaftsstärksten Regionen Deutschlands und ihre rege Aktivität im hochwertigen Wohnungsneubau tragen zu dieser Preisentwicklung bei. Mittelfeld: Berlin führt an, Dresden rückt aufWohnungspreise zwischen 2.000 und 3.000 Euro pro Quadratmeter kennzeichnen das preisliche Mittelfeld der Großstädte mit mehr als 500.000 Einwohnern, an dessen Spitze …
Bild: Kaufbarometer: Eigentumswohnungen in deutschen Großstädten werden deutlich teurerBild: Kaufbarometer: Eigentumswohnungen in deutschen Großstädten werden deutlich teurer
Kaufbarometer: Eigentumswohnungen in deutschen Großstädten werden deutlich teurer
… Euro). Auch Leipzig wird bei Wohnungskäufern immer beliebter, die Preise steigen um 20 Prozent auf 1.379 Euro pro Quadratmeter. In den süddeutschen Großstädten steigen die Wohnungspreise ebenfalls markant. So zahlen Wohnungskäufer in München 15 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Der Münchner Wohnungsmarkt scheint kaum Preisgrenzen zu kennen und knackt …
Nürnberger Land: Kaufpreise für Wohnungen steigen um 12 Prozent
Nürnberger Land: Kaufpreise für Wohnungen steigen um 12 Prozent
Preise für Eigentumswohnungen steigen im Landkreis Nürnberger Land um 12 Prozent auf durchschnittlich 1.771 Euro pro Quadratmeter / Wohnungspreise liegen im Nürnberger Speckgürtel teilweise über den Preisen Nürnbergs (1.850 Euro) / Mieten im Landkreis mit 6,30 Euro pro Quadratmeter 20 Prozent günstiger als in der Stadt Nürnberg, 26. März 2013. Im Landkreis …
Großstädte: Immobilienpreise sanken in den letzten fünf Jahren teilweise drastisch
Großstädte: Immobilienpreise sanken in den letzten fünf Jahren teilweise drastisch
Kaufpreisbarometer von immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale: • Preise für Eigentumswohnungen sanken in deutschen Großstädten zum Teil um bis zu 35 Prozent • Wohnungspreise fielen zwischen 2006 und 2011 im Durchschnitt um 3 Prozent • Kaufpreisrückgang in 47 der 80 deutschen Großstädte • Wohnungspreise stiegen vor allem in süddeutschen Städten …
Kaufpreisbarometer: Wohnungspreise in deutschen Großstädten steigen in einem Jahr um bis zu 20 Prozent
Kaufpreisbarometer: Wohnungspreise in deutschen Großstädten steigen in einem Jahr um bis zu 20 Prozent
Kaufpreisbarometer von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale, zeigt: • Wohnungspreise in deutschen Großstädten sind im vergangenen Jahr erneut bis zu 20 Prozent teurer • Größte Preisanstiege in Nürnberg (20 Prozent), Stuttgart (18 Prozent) und Berlin (15 Prozent) • München (5.747 Euro pro Quadratmeter) bleibt teuerste Großstadt, Essen (958 …
Der Osten im Aufwind: Wohnungspreise in Dresden, Potsdam und Rostock legen bis zu 50 Prozent zu
Der Osten im Aufwind: Wohnungspreise in Dresden, Potsdam und Rostock legen bis zu 50 Prozent zu
… Prozent). Berlin und Dresden: die stärksten Preisanstiege Den größten Boom am ostdeutschen Wohnungsmarkt hat – kaum überraschend – Berlin erlebt (3.171 Euro, +88 Prozent). Die Wohnungspreise in der Hauptstadt sind seit 2010 regelrecht explodiert. Die Anziehungs- und Strahlkraft Berlins ist enorm, die Bevölkerung wächst durch Zuzug – allein zwischen …
Preissprünge an der Spree: Wohnungen in Berlin und Cottbus deutlich teurer als vor fünf Jahren
Preissprünge an der Spree: Wohnungen in Berlin und Cottbus deutlich teurer als vor fünf Jahren
… 2013 für durchschnittlich 2.612 Euro pro Quadratmeter angeboten / Die Lage auf dem Berliner Wohnungsmarkt wirkt sich auch auf die Nachbarstadt Potsdam aus / Wohnungspreise in Cottbus steigen durchschnittlich um 36 Prozent Nürnberg, 14. Januar 2014. Berlin ist als Immobilienstandort gefragter denn je: Seit 2008 stiegen die Angebotspreise für Eigentumswohnungen …
Immobilienmarkt Dresden: Kaufpreise steigen innerhalb eines Jahres erneut um 13 Prozent
Immobilienmarkt Dresden: Kaufpreise steigen innerhalb eines Jahres erneut um 13 Prozent
Wohnungspreise in Dresden steigen um 13 Prozent auf 1.861 Euro pro Quadratmeter / Durchschnittlicher Mietpreis steigt bei Neuvermietungen um 7 Prozent auf 6,90 Euro und liegt erstmals über dem bundesdeutschen Durchschnitt, das zeigt der Marktbericht Dresden von immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale Nürnberg, 17. April 2013. Die Immobilienpreise …
Kaufpreisbarometer von immowelt.de: Preise in München und Hamburg explodieren, +19% innerhalb nur eines Jahres
Kaufpreisbarometer von immowelt.de: Preise in München und Hamburg explodieren, +19% innerhalb nur eines Jahres
… zu 13.350 Euro • Berlin rückt mit durchschnittlich 2.156 Euro pro Quadratmeter erstmals in die Top-Five • Dortmund mit 1.088 Euro günstigste Stadt Nürnberg, 03. August 2012. Die Wohnungspreise explodieren ausgerechnet in den beiden deutschen Großstädten, in denen es ohnehin schon am teuersten ist: in München und Hamburg. In nur zwölf Monaten sind die …
Bild: Preisentwicklung auf dem deutschen Wohnungsmarkt bis 2025Bild: Preisentwicklung auf dem deutschen Wohnungsmarkt bis 2025
Preisentwicklung auf dem deutschen Wohnungsmarkt bis 2025
Die stärksten Steigerungen von Mieten und Wohnungspreisen werden in Freiburg, im Umland von München und Heidelberg erwartet. Weiterhin stark unterdurchschnittlich werden sich die Wohnungspreise in den meisten Regionen Ostdeutschlands entwickeln. Im aktuellen Wohnungsmarkt-Atlas 2010 des Beratungsinstituts Georg & Ottenströer werden etwa 200.000 Daten …
Sie lesen gerade: Wohnungspreise in Berlin steigen kräftig