Ein Buch zu veröffentlichen, war lange nur mit Verlag möglich. Heute kann jede Autorin und jeder Autor ein E-Book oder ein gedrucktes Buch selbst herausbringen – mit ISBN, im Online-Buchhandel und auf Bestellung auch in jeder Buchhandlung. Selfpublishing hat das Veröffentlichen demokratisiert, verlagert aber Aufgaben und Risiken vom Verlag auf den Autor. Dieser Beitrag erklärt, was Selfpublishing ist, wann es sich gegenüber einem Verlag lohnt, welche Plattformen es gibt, was es kostet und was man verdient, wie Sie in sieben Schritten veröffentlichen und wie Sie Ihr Buch mit Marketing und Pressearbeit bekannt machen.

- Definition: Beim Selfpublishing veröffentlicht der Autor sein Buch selbst – als E-Book, als Print-on-Demand-Buch oder beides – und behält Rechte und Entscheidungen.
- Selfpublishing oder Verlag: Selfpublishing bietet Kontrolle, Tempo und höhere Anteile pro Buch; ein Verlag übernimmt Kosten, Lektorat, Vertrieb in den stationären Handel und einen Teil des Marketings.
- Kosten: Das Hochladen ist bei den meisten Plattformen kostenlos; Geld kosten Lektorat, Korrektorat, Cover, Satz und Werbung.
- Verdienst: Bei E-Books sind je nach Plattform und Preis bis zu 70 Prozent vom Nettopreis möglich, bei Print deutlich weniger, weil Druckkosten abgezogen werden.
- PR-Bezug: Ohne Verlag fehlt die Presseabteilung. Eine Pressemitteilung zur Veröffentlichung, Lesungen und Medienkontakte gehören deshalb zum Handwerk jedes Selfpublishers.
Was ist Selfpublishing?
Selfpublishing (auch Self-Publishing oder Eigenverlag) bedeutet, dass Autoren ihr Buch ohne klassischen Publikumsverlag veröffentlichen. Sie entscheiden selbst über Inhalt, Titel, Cover, Preis und Zeitpunkt und tragen dafür die Verantwortung für Qualität, Kosten und Vermarktung. Technisch übernehmen Selfpublishing-Dienstleister die Umwandlung in E-Book-Formate, den Druck auf Bestellung (Print-on-Demand) und die Verteilung an Online-Shops und den Buchhandel. Die gängigen Formen:
| Form | So funktioniert es | Geeignet für |
|---|---|---|
| Nur E-Book | Datei wird über eine Plattform an E-Book-Shops verteilt; keine Druckkosten | Romane in Genres mit vielen E-Book-Lesern, Ratgeber, Serien |
| Print-on-Demand | Jedes Exemplar wird erst gedruckt, wenn es bestellt wird; kein Lager, kein Vorabinvest | Sachbücher, Fachbücher, Romane mit Wunsch nach gedrucktem Buch |
| E-Book und Print kombiniert | Dieselbe Plattform oder zwei Anbieter für beide Formate | Die meisten Selfpublisher – größte Reichweite |
| Eigenverlag mit Auflage | Autor lässt eine Auflage drucken und vertreibt selbst, eigene ISBN | Bücher mit eigenem Vertriebsweg: Vorträge, Seminare, regionale Themen |
| Hybridverlag oder Dienstleisterpaket | Autor bezahlt für Lektorat, Cover, Satz und Vertrieb als Paket | Autoren, die Arbeit abgeben wollen – Leistungen und Preise genau prüfen |
Selfpublishing oder Verlag: Der Vergleich
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welcher Weg „besser“ ist, als davon, was Sie mit dem Buch erreichen wollen und welche Arbeit Sie selbst übernehmen können:
| Kriterium | Selfpublishing | Verlag |
|---|---|---|
| Zugang | Sofort möglich, keine Auswahl durch Dritte | Bewerbung mit Exposé und Leseprobe; viele Absagen, oft Agentur nötig |
| Kontrolle | Volle Kontrolle über Inhalt, Titel, Cover, Preis, Termin | Verlag entscheidet mit, oft letztes Wort bei Titel und Cover |
| Rechte | Bleiben beim Autor | Werden für Jahre an den Verlag übertragen |
| Anteil pro Buch | Hoch: bei E-Books je nach Plattform bis zu 70 Prozent vom Nettopreis | Niedrig: Autorenhonorar meist im einstelligen bis niedrigen zweistelligen Prozentbereich vom Nettoladenpreis |
| Vorschuss | Keiner | Bei Publikumsverlagen üblich, Höhe sehr unterschiedlich |
| Kosten | Trägt der Autor (Lektorat, Cover, Werbung) | Trägt der Verlag |
| Stationärer Buchhandel | Bestellbar, aber selten im Regal | Vertreter bringen das Buch in die Buchhandlungen |
| Marketing und Presse | Komplett Aufgabe des Autors | Verlag übernimmt einen Teil; Eigeninitiative bleibt nötig |
| Zeit bis zur Veröffentlichung | Wochen | Meist ein bis zwei Jahre nach Vertragsabschluss |
| Renommee | Hängt von Qualität und Verkaufserfolg ab | Verlagsname wirkt als Qualitätssiegel bei Presse und Handel |
Für wen sich welcher Weg eignet
Selfpublishing passt, wenn Sie schnell veröffentlichen wollen, eine Nische oder ein Genre mit vielen E-Book-Lesern bedienen, Serien schreiben, bereits eine Community haben (etwa über Blog, Social Media oder Seminare) oder ein Fachbuch als Visitenkarte für Ihr Unternehmen nutzen. Ein Verlag passt, wenn Sie Ihr Buch im Regal der Buchhandlung sehen wollen, auf Rezensionen in großen Medien hoffen, Lektorat und Vermarktung abgeben möchten oder auf einen Vorschuss angewiesen sind. Viele Autoren gehen beide Wege: Selfpublishing für einige Titel, Verlag für andere – sogenannte Hybridautoren.
Verlag finden: Exposé und Leseprobe

- Anschreiben: Kurz, persönlich an die zuständige Lektorin oder den Lektor, mit Titel, Genre, Umfang und einem Satz, warum das Buch zu diesem Verlag passt.
- Exposé: Ein bis zwei Seiten mit Inhalt (inklusive Ende), Zielgruppe, vergleichbaren Titeln und einer kurzen Vita.
- Leseprobe: Meist die ersten 20 bis 50 Seiten, sorgfältig korrigiert. Die Vorgaben stehen auf den Websites der Verlage und Literaturagenturen.
Seriöse Verlage verlangen kein Geld für die Veröffentlichung. Wer einen „Druckkostenzuschuss“ fordert, ist ein Dienstleister – das kann eine bewusste Wahl sein, sollte aber nicht mit einem Verlagsvertrag verwechselt werden.
Plattformen und Anbieter im Überblick
Die Plattformen unterscheiden sich vor allem darin, welche Formate sie anbieten, wohin sie vertreiben und ob sie Exklusivität verlangen. Eine Auswahl der im deutschsprachigen Raum verbreiteten Anbieter:
| Anbieter | Formate | Vertrieb | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Amazon KDP | E-Book, Taschenbuch, Hardcover | Amazon-Marktplätze | Größte Reichweite; Teilnahme an Kindle Unlimited nur bei E-Book-Exklusivität (KDP Select) |
| tolino media | E-Book | Shops der tolino-Allianz (u. a. Thalia, Hugendubel, Weltbild) und weitere E-Book-Händler | Gegenpol zu Amazon im deutschsprachigen E-Book-Markt |
| Books on Demand (BoD) | Print, E-Book | Online-Shops und Buchhandel | Einer der ältesten Print-on-Demand-Anbieter in Deutschland, verschiedene Ausstattungen |
| epubli | Print, E-Book | Online-Shops und Buchhandel | Einfacher Einstieg, Print-on-Demand mit vielen Formaten |
| tredition | Print, E-Book | Online-Shops und Buchhandel | Zusätzliche Dienstleistungen wie Lektorat und Marketing buchbar |
| Distributoren (z. B. für E-Books) | E-Book | Viele Shops gleichzeitig über einen Upload | Bequem für breite Verteilung; Anteil des Distributors beachten |
Konditionen ändern sich regelmäßig – prüfen Sie vor dem Hochladen die aktuellen Bedingungen, Vergütungssätze und Laufzeiten beim jeweiligen Anbieter. Viele Selfpublisher kombinieren Amazon KDP für Amazon mit einem zweiten Anbieter für alle übrigen Shops und den Buchhandel.
Was kostet Selfpublishing?
Die Veröffentlichung selbst ist bei den großen Plattformen in der Regel kostenlos. Kosten entstehen durch alles, was ein Verlag sonst übernimmt – und hier entscheidet sich, ob das Buch professionell wirkt:
| Leistung | Wofür | Kostenfaktor | Selbst machen? |
|---|---|---|---|
| Lektorat | Inhalt, Aufbau, Stil, Figuren, Logik | Hoch – je nach Umfang der größte Posten | Nur bedingt; Testleser ersetzen kein Lektorat |
| Korrektorat | Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung | Mittel | Riskant – eigene Fehler übersieht man |
| Cover | Erster Eindruck im Shop, entscheidet über Klicks | Mittel | Nur mit Gestaltungserfahrung; Vorlagen wirken oft austauschbar |
| Buchsatz | Lesbares Layout für Print und E-Book | Niedrig bis mittel | Mit Satzprogramm oder Vorlagen der Plattform möglich |
| ISBN | Eindeutige Buchnummer für den Handel | Niedrig; bei vielen Plattformen kostenlos | Ja – eigene ISBN bei der zuständigen Agentur oder kostenlos über den Dienstleister |
| Autorenexemplare | Lesungen, Rezensionen, Verkauf auf Veranstaltungen | Niedrig bis mittel | Ja |
| Marketing und Werbung | Anzeigen, Leseexemplare, Pressearbeit, Website | Variabel | Großteils ja |
Wie viel verdient man mit Selfpublishing?
Pro verkauftem Exemplar verdienen Selfpublisher deutlich mehr als Verlagsautoren – aber sie verkaufen im Durchschnitt weniger Exemplare. Bei Amazon KDP etwa beträgt die Vergütung für E-Books entweder 35 oder 70 Prozent des Listenpreises ohne Umsatzsteuer (der höhere Satz gilt in einer bestimmten Preisspanne und abzüglich geringer Lieferkosten); bei Taschenbüchern und Hardcovern sind es bis zu 60 Prozent abzüglich der Druckkosten (Quelle: Amazon KDP). Ein E-Book für 4,99 Euro bringt damit rund 3,20 Euro, ein Taschenbuch je nach Seitenzahl und Preis oft nur ein bis drei Euro.
Ob man davon leben kann, hängt von Genre, Anzahl der Titel und Vermarktung ab. Die meisten Selfpublisher verdienen mit ihren Büchern ein Zubrot; ein kleinerer Teil – häufig mit Serien in gefragten Genres – lebt davon. Für Fach- und Sachbuchautoren liegt der eigentliche Wert oft außerhalb der Tantiemen: Ein Buch schafft Expertenstatus, Vortragsanfragen und Kundenkontakte.
In sieben Schritten zum eigenen Buch

- Manuskript überarbeiten. Eigene Überarbeitung, dann Testleser, dann professionelles Lektorat. Wer hier spart, zahlt mit schlechten Bewertungen.
- Korrektorat beauftragen. Nach dem Lektorat, als letzter Durchgang vor dem Satz.
- Titel, Klappentext und Cover festlegen. Sie entscheiden im Shop über den Klick. Ein Blick auf die Bestsellerlisten des eigenen Genres zeigt, was Leser erwarten.
- Satz und Formate erstellen. Druckvorlage als PDF, E-Book als EPUB. Viele Plattformen bieten Vorlagen und Konvertierung an.
- Plattform wählen und hochladen. Formate, Vertriebswege und Exklusivität vergleichen; ISBN, Kategorien, Schlagwörter und Preis festlegen.
- Vermarktung vorbereiten. Leseexemplare für Rezensenten, Pressemitteilung, Autorenwebsite, Termine für Lesungen – idealerweise vor dem Erscheinungstag.
- Veröffentlichen und dranbleiben. Rezensionen sammeln, Werbung testen, Anlässe für weitere Meldungen nutzen und das nächste Buch planen.
Zu den Formalien gehören eine ISBN für den Handel, ein Impressum im Buch und – für in Deutschland veröffentlichte Bücher – die Abgabe von Pflichtexemplaren an die Deutsche Nationalbibliothek, die viele Dienstleister übernehmen. Auch für selbst verlegte Bücher gilt in Deutschland die Buchpreisbindung: Der festgesetzte Preis ist für alle Händler verbindlich.
Marketing und Pressearbeit: So wird Ihr Buch bekannt
Ohne Verlag gibt es keine Vertreter, keine Programmvorschau und keine Presseabteilung. Sichtbarkeit entsteht durch eigene Arbeit – und die Pressearbeit ist dabei einer der wirksamsten Hebel, weil sie Leser, Buchhändler, Bibliotheken und Medien gleichzeitig erreicht. Bewährte Anlässe für eine Meldung:
| Anlass | So wird daraus eine Nachricht | Beispiel-Überschrift |
|---|---|---|
| Erscheinen des Buches | Thema und Zielgruppe in den Vordergrund, nicht nur „Neues Buch erschienen“ | „Lehrerin aus Hannover schreibt Krimi über einen Kunstraub in ihrer Heimatstadt“ |
| Lesung oder Buchpremiere | Termin, Ort, besonderer Rahmen | „Buchpremiere in der Stadtbibliothek: Autor liest aus seinem Wanderführer durch den Deister“ |
| Regionaler Bezug | Schauplatz, Herkunft der Autorin, lokale Themen | „Roman spielt in der eigenen Heimatstadt – Autorin verarbeitet Familiengeschichte“ |
| Fachthema mit Aktualität | Buch als Expertise zu einem Thema, das gerade diskutiert wird | „Neues Sachbuch: Was Eltern über Medienzeit bei Grundschülern wissen sollten“ |
| Auszeichnung oder Bestsellerplatz | Preis, Nominierung, Platzierung in einer Kategorie | „Selfpublishing-Debüt für Literaturpreis nominiert“ |
| Fortsetzung oder Neuauflage | Was ist neu, warum jetzt | „Zweiter Band der Nordsee-Krimireihe erscheint im Mai“ |
Wie eine Meldung zur Veröffentlichung aufgebaut ist, zeigt Pressemitteilung zur Buchveröffentlichung; welche Medien, Rezensenten und Formate für Autoren sinnvoll sind, beschreibt PR für Autoren. Tipps für Leserbindung, Rezensionen und Anzeigen finden Sie unter Buchmarketing und speziell für den größten Shop unter Buchmarketing auf Amazon.
Checkliste vor der Veröffentlichung
| Nr. | Prüfpunkt | Ja / Nein |
|---|---|---|
| 1 | Das Manuskript ist von Testlesern gelesen und professionell lektoriert. | |
| 2 | Ein Korrektorat hat den finalen Text geprüft. | |
| 3 | Cover und Titel wirken im Umfeld der Bestseller des Genres professionell. | |
| 4 | Der Klappentext macht in wenigen Sätzen neugierig und nennt die Zielgruppe. | |
| 5 | Print- und E-Book-Dateien sind geprüft (Satz, Inhaltsverzeichnis, Umbrüche). | |
| 6 | Plattform, Vertriebswege und Exklusivität sind bewusst gewählt. | |
| 7 | ISBN, Impressum und Preis stehen fest. | |
| 8 | Leseexemplare für Rezensenten sind verschickt. | |
| 9 | Die Pressemitteilung zum Erscheinen ist geschrieben und terminiert. | |
| 10 | Autorenwebsite oder Profilseite mit Buch, Leseprobe und Kontakt ist online. |
Häufige Fragen
Kann man vom Selfpublishing leben?
Einige Autoren können es, die Mehrheit nicht. Wer davon lebt, hat meist mehrere Titel – oft Serien in Genres mit vielen Lesern wie Liebesroman, Krimi oder Fantasy –, veröffentlicht regelmäßig und investiert in Cover, Lektorat und Werbung. Realistischer Einstieg: Selfpublishing als Nebeneinkommen, das mit jedem weiteren Buch wächst.
Schadet die Eigenveröffentlichung den Chancen bei einem Verlag?
Nein, nicht grundsätzlich. Verlage achten auf Verkaufszahlen und Leserschaft – ein erfolgreiches selbst veröffentlichtes Buch kann sogar Türen öffnen, und einige bekannte Autoren wurden über Selfpublishing entdeckt. Schwieriger wird es, ein bereits selbst veröffentlichtes Buch bei einem Verlag unterzubringen, wenn es sich kaum verkauft hat.
Wie lange dauert es, ein Buch selbst zu veröffentlichen?
Ab fertigem Manuskript rechnen Sie für Lektorat, Korrektorat, Cover und Satz mit einigen Wochen bis wenigen Monaten. Das Hochladen selbst dauert Stunden; E-Books sind meist innerhalb von ein bis drei Tagen in den Shops, Print-Bücher je nach Anbieter innerhalb einiger Tage bis weniger Wochen im Buchhandel bestellbar.
Brauche ich ein Gewerbe?
Schriftstellerische Tätigkeit zählt in Deutschland in der Regel zu den freien Berufen und erfordert keine Gewerbeanmeldung; Einnahmen müssen aber dem Finanzamt gemeldet werden. Anders kann es aussehen, wenn Sie eine eigene Auflage drucken und selbst verkaufen oder weitere Produkte anbieten. Klären Sie die Einzelheiten mit Ihrer Steuerberatung. Ansprechpartner rund um das Thema ist auch der Selfpublisher-Verband.
Kurz gesagt ...
Selfpublishing macht jeden Autor zum eigenen Verleger: volle Kontrolle, schnelle Veröffentlichung und hohe Anteile pro Buch – im Gegenzug Kosten, Qualitätsverantwortung und die komplette Vermarktung. Ob Selfpublishing oder Verlag besser passt, entscheidet das Ziel: Reichweite im Buchhandel und Unterstützung sprechen für den Verlag, Tempo, Nische und eigene Community für den Eigenverlag. In beiden Fällen gilt: Ein Buch verkauft sich nicht von allein – Leser, Medien und Buchhändler müssen davon erfahren, und eine Pressemitteilung zum Erscheinen ist der einfachste Anfang.
Lese-Tipps:
- PR für Autoren: Ratgeber für mehr Sichtbarkeit
- Pressemitteilung zur Buchveröffentlichung
- Buchmarketing: Tipps, wie Sie Leser erreichen
- Schreibblockade lösen – Tricks und Tipps