Die ZNS – Hannelore Kohl Stiftung für Verletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystems wurde 1983 von Hannelore Kohl gegründet. Die gemeinnützige Organisation mit Sitz in Bonn hilft hirnverletzten Unfallopfern und ihren Angehörigen. Sie fördert wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet der Neuro- und Pflegewissenschaften und engagiert sich im Bereich Unfallprävention. Bisher konnten durch Spenden in Höhe von rund 30 Millionen Euro über 675 Projekte an Kliniken, Institutionen und Rehabilitationseinrichtungen in Deutschland finanziert werden.
In Deutschland erleiden pro Jahr 270.000 Menschen eine unfallbedingte Schädelhirnverletzung. Etwa zehn Prozent von ihnen müssen mit schweren und schwersten Einschränkungen weiterleben. Heute sind rund 800.000 Menschen auf fortwährende Unterstützung durch ihre Angehörigen oder Pflegekräfte angewiesen. Damit liegt die Zahl der indirekt Betroffenen bei rund 2,5 Millionen Menschen – denn betroffen ist immer die ganze Familie. Diesen Menschen zu helfen, ist Aufgabe der ZNS – Hannelore Kohl Stiftung.
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