Der Trödel- und Antikmarkt Aachener Platz in Düsseldorf-Bilk feiert in diesem Jahr sein 40-Jähriges Jubiläum. Die Medien fanden in den vergangenen vier Jahrzehnten immer wieder anerkennende Schlagzeilen über den Flohmarkt. So schrieb die NRZ: „Das Beste in Düsseldorf.“ Der Express hatte ein knappes Lob: „Kult.“ Das ZDF zeigte einen Beitrag über den Trödelmarkt in der Reihe: „Spitze in Deutschland.“ Größtes Lob gab es auch von der Rheinischen Post im Rahmen einer Serie und dem Buch „55 Dinge, die man in Düsseldorf erlebt haben sollte“: "Seit mehr als 35 Jahren ist der Trödelmarkt am Aachener Platz eine Institution in Düsseldorf und hat in dieser Zeit nicht an Attraktivität verloren."
Sogar der weltberühmte Künstler Joseph Beuys und auch der spätere Bundesinnenminister Otto Schily bekräftigten in den 80er Jahren durch Ihre Unterschriften die Bedeutung des Trödel- und Antikmarktes am Aachener Platz. Sie setzten sich für den weit über die Grenzen der Landeshauptstadt hinaus beliebten Treffpunkt ein, der von dem Dipl. Designer Artur Gerke im Mai 1976 zunächst vor der Philipshalle in Düsseldorf-Oberbilk gegründet worden war. Damit war der erste regelmäßige Trödelmarkt außerhalb traditioneller Stadtzentren und der erste wöchentliche Trödelmarkt Deutschlands überhaupt geschaffen. 1980 war das Interesse an dem Trödelmarkt bei Händlern wie Besuchern so groß, dass ein Umzug zur Ulenbergstraße / Aachener Platz in Düsseldorf-Bilk notwendig wurde.
Es gab schon mehr als 1.000 Musikevents im Café Sperrmüll
Seit 20 Jahren organisiert Veranstalter Artur Gerke im Rahmen seines Gerke-Jazz-Jahr die Musikveranstaltungen im Café Sperrmüll – insgesamt inzwischen mehr als 1000 Events. Neben erstklassigen Jazz-Gruppen präsentiert er auch Raritäten der Musikszene wie ungarische Zimbalspieler, spanische Flamenco-Sänger oder russische Volksmusiker. Für das Publikum sind die jeden Samstag von 11.30 bis 14.30 Uhr stattfindenden Musikveranstaltungen kostenlos.
Der Flohmarkt am Aachener Platz bietet seinen Besucher neben den vielen Einkaufsmöglichkeit eben auch immer Gelegenheit Musik und Kulinarisches zu genießen. Doch vor allem sind es die Raritäten aus alten Zeiten auf dem großen Freigelände und im Antikzelt des Flohmarktes, die jeden Samstag bis zu 15.000 Besucher anlocken. Das Antikzelt beispielsweise beherbergt Stände mit Musikinstrumenten, Schallplatten, Büchern, Briefmarken, Vintage-Kleidung, Schmuck, antiken Möbeln, Edeltrödel, Antiquitäten, Raritäten, Shabby-Chic- und Design-Objekten und vieles mehr.
Im Freigelände gibt es neben dem klassischen Kram- und Trödelangebot einen reichhaltig sortierten Wochenmarkt mit Bio-Bäcker, Frischfisch, Käse- und Wurstständen, Gewürzbasar, Beet- und Balkonpflanzen, Schnittblumen und vielem mehr. Für den kleinen und großen Hunger stehen u.a. Belgische Fritten, Spanische Churros, Rheinische Reibekuchen, Holländische Matjes, Öko-Pizza und vegane Suppen auf der Speisekarte der Trödelmarkt-Gastronomie.