(openPR) Die Tage werden kühler – die Musik wird heißer: "Heavy Gummi - Skiffle Jungle Blues" heißt die Skiffle-Band, mit der der Trödel- und Antikmarkt Aachener Platz in Düsseldorf-Bilk die musikalische Herbstsaison eröffnet. Am kommenden Samstag, 19. September 2015, spielt die Düsseldorfer Kultband von 11.30 bis 14.30 Uhr im Café Sperrmüll. Ein Besuch lohnt sich: Mit ihrer ungewöhnlichen Instrumentierung zwischen Omas Waschküche und Big Band bringt diese Kapelle jeden Raum zum Kochen. "Heavy Gummi" sind seit 1989 als Düsseldorfer Botschafter der guten Laune unterwegs und sorgen mit ihrem Sound allerorts für fröhliche Gesichter und qualmende Socken in abgewetzten Tanzschuhen. Mit der Energie des Punk verbindet diese Band Spielspaß und exotische Rhythmen. Ob Reggae oder Ska, Blues oder Country, Cumbia oder Polka - jeder Musikstil wird von der Gruppe auf der ihr eigenen Art interpretiert. Getreu ihrem Motto: Die Musik der Welt zuhause unter dem Dach rheinischer Lebensfreude - das ist Heavy Gummi. Die Lieder dieser launig-fetzigen Band tragen so phantastische Titel wie "Cafe Bizarre", "Das Eye des Columbus" oder "Fischgesichter". Der Eintritt zu der Veranstaltung im Café Sperrmüll ist wie immer frei.
Der neue Düsseldorfer Jugend-Stil: Möbel vom Trödel
Möbel vom Trödel haben Konjunktur. Vor allem junge Leute, die noch nicht über das große Einkommen verfügen und aufs Geld achten, haben die Vorteile des Second-Hand-Möbelshoppings auf dem Trödel- und Antikmarkt in Düsseldorf-Bilk erkannt. Denn die Auswahl ist groß sowohl im beheizten Antikzelt wie auch an den zahlreichen Ständen auf dem Freigelände. Im Antikzelt gibt es gleich mehrere Stände, an denen Möbel unterschiedlichen Designs und verschiedener Stilarten angeboten werden.
Da ist beispielsweise der Händler Dadras Jahan, der einen Antikmöbelladen in Düsseldorf-Flingern betreibt und wegen des großen Erfolgs seit rund einem Jahr auch jeden Samstag einen Stand mit besonders ausgefallenen Möbelstücken im Antikzelt aufbaut. Eine Tischvitrine aus weißlackierten Nussbaum mit sieben Glastüren aus den 1950er Jahren kostet bei ihm gerade einmal 170 Euro – ein echtes Liebhaber-Stück für die Jugend-Stil-Wohnung.
„Diese Tischvitrine ist heute eine echte Rarität, aber in den 1950er und 1960er Jahren gehörte so ein Möbel zu fast zu jedem Haushalt“, erklärt der 62-jährige Trödler. „Meistens sind es die junge Leute, die Interesse für ungewöhnliche oder alte Möbelstücke zeigen.“
Der neue Chabby-Chic ist beliebt bei Düsseldorfs junger Schickeria
Der 63-jährige Trödler Reiner Steinle ist zwar ein Neuling im Antikzelt des Trödelmarktes, aber ein alter Hase im Möbelgeschäft. Schon seit rund 40 Jahren betreibt er einen Möbelladen in Benrath, und auch er sieht eine Chance für gute Verkäufe unter den jungen Besuchern des Trödelmarktes. Im Antikzelt verkauft er sowohl antike als auch Chabby-Chic-Möbel. Der Trödler kauft interessante Möbelstücke auf und verkauft diese nach der Restaurierung. Das Auge für das schöne Möbel hat Trödler Steinle beim Theater als Bühnenbildner geschult.
„Beim Theater habe ich festgestellt, dass ich mich mit Möbeln gut auskenne und weiß, wo ich sie finden kann. Daraus ist eine Geschäftsidee entstanden“, erklärt Ex-Theatermann Steinle und präsentiert stolz eine bunte Möbelwelt: Die Kommode aus Indien hat einen weißen Korpus und bunte Schubladen. Das Sideboard aus Indien ist ebenfalls vielfarbig. „Viel Farbe ist wieder beliebt“, sagt Steinle. „Früher haben die Kunden mehr zur Naturholz tendiert, deshalb wurde das Möbel gebeizt und zur Naturfarbe gebracht. Jetzt ist es umgekehrt, weiß- und pastell-lackierte Möbel werden mehr verkauft.“
Im Antikzelt gibt es aber auch Eichenmöbel vom Niederrhein
Ganz anders sieht es bei Trödler Peter Hohl aus. Er hat sich auf rustikalen Landhausstil spezialisiert. Der 51-Jährige ist gelernter Kunsttischler und bearbeitet seine Möbel seit rund einem Jahr in einer eigener Schreinerei in Goch: „Die Möbel sind aus massiver Eiche gefertigt. Das Material ist sehr robust und man kann damit gut arbeiten.“ Die Preise variieren etwa für einen Esstisch für 330 Euro oder einem Holzbuffet für rund 1300 Euro. Hohl fertigt allerdings auch Möbel auf Bestellung an – der Trödel- und Antikmarkt macht's möglich.













