(openPR) Die Russen kommen – mit Musik zur Völkerverständigung: Am kommenden Samstag, 14. März 2015, 11.30 – 14.30 Uhr, tritt das Newa-Ensemble aus St. Petersburg auf dem Trödel- und Antikmarkt Aachener Platz in Düsseldorf-Bilk auf. Die Mitglieder der Gruppe sind Absolventen der staatlichen Musikhochschule St. Petersburg und zählen zu den bekanntesten professionellen Bands in Russland. Im Jahre 1992 als Newa-Quartett gegründet, pflegt die Drei-Mann-Gruppe heute die musikalischen Traditionen der russischen Kultur und entwickelt sie weiter. Das Newa-Ensemble spielt sowohl Klassik wie auch Folklore. Rhythmische Präzision, feine Dynamik, Musikalität im klassischen Teil des Programms vereinigt sich mit dem eindrucksvollen nationalen Charakter im folkloristischen Teil des Programms. Das Café Sperrmüll am Haupteingang des Antikzeltes, in dem auch die Bühne für das Newa-Ensemble aufgebaut ist, entwickelt sich zum Treffpunkt für die ganze Familie. Neben einem vergrößerten Platzangebot gibt es jetzt eine attraktive Auswahl an Kuchen und Snacks im Angebot. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.
Die Musiker verstehen sich als Botschafter ihrer Heimat
Es ist nicht der erste Auftritt der Newa-Band auf dem Trödel- und Antikmarkt. Veranstalter Artur Gerke engagierte auch bereits das Newa-Quartett, aus dem das aktuelle Ensemble hervorgegangen ist. Die Musiker verstehen sich als Botschafter ihrer Stadt und ihrer russischen Heimat und nehmen ihr Publikum mit auf eine musikalische Reise in die gute alte Zeit Russlands. Es werden u.a. orthodoxe Kirchengesänge, Lieder der russischen Romantik wie auch ukrainischen und georgischen Volksmelodien geboten. Darüber hinaus erklingen weltbekannte Werke unter anderem von Tschaikowsky, Rachmaninow, Glinka und Skriabin. Als kleines Geschenk fürs Publikum gibt es das eine oder andere Volkslied wie "Kalinka“, "Schwarze Augen“ oder "Schneestürmchen“.
Bei ihren Auftritten in Deutschland, Dänemark, Schweden, Finnland und Holland finden die Musiker stets ein begeistertes Publikum – nicht zuletzt auch dank der typisch russischen Instrumente: Die Poesie der russischen Seele schwingt mit in den vibrierenden Saiten der Balalaika und in den Passagen des Knopfakkordeons.
Die Balalaika ist ein altes russisches Saiteninstrument, welches schon im 14.Jahrhundert entwickelt, aber erst 1886 durch den Musiker W. Andreew einer breiten Öffentlichkeit als Solo-Instrument vorgestellt wurde. Die Balalaika ist dreieckig, besteht aus Holz und hat drei Saiten. Zwei bestehen aus Nylon und eine aus Metall.
Das Knopfakkordeon (Bajan) wurde von dem Russen N. Beloborodow gebaut. Seine Klangfarben eröffnen ein weites Feld musikalischer Interpretationen. Der Bajan hat viele verschiedene Register, verfügt über vier Oktaven und kann andere Instrumente wie beispielsweise eine Orgel hervorragend imitieren.













