Wie wirkt sich die Landnutzung auf einen heimischen Greifvogel aus? Dieser Frage geht ein neues Forschungsprojekt nach, das Lebensräume und Flugbewegungen der Gabelweihe studiert. Für das mehrjährige Vorhaben erhält die Biologiedoktorandin Theresa Spatz finanzielle Unterstützung durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU).
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Sein gegabelter Schwanz ist unverkennbar: Der Rotmilan, den man auch unter dem Namen Gabelweihe kennt, ist ein typischer Greifvogel in offenen, strukturreichen Landschaften. Mehr als die Hälfte des weltweiten Bestan…
DFG fördert das Internationale Graduiertenkolleg „The Brain in Action“ für weitere viereinhalb Jahre
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Großer Erfolg für das an den Universitäten Marburg und Gießen etablierte Internationale Graduiertenkolleg „The Brain in Action“ (IRTG-1901). Der Senatsausschuss für Graduiertenkollegs der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Förderung für weitere viereinhalb Jahre ab April 2018 beschlossen. Die Höhe der Förderung beträgt etwa 4,5 Millionen Euro.
„Wir freuen uns außerordentlich über diese Bestätigung unserer Arbeit in der Förder…
Engagement für geflüchtete Menschen ausgezeichnet
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Sepideh Abedi Farizani aus Teheran erhält in diesem Jahr den mit 1.000 Euro dotierten Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) für hervorragende akademische Leistungen und soziales Engagement ausländischer Studierender. Die Iranerin ist seit 2016 in Marburg und ist Doktorandin im Arbeitsbereich Innovation – Organisation – Netzwerke von Prof. Dr. Susanne Maria Weber am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Philipps-Universität Marburg. Weber bescheinigt der Promotionsst…
DFG fördert neue Forschergruppe mit rund 3,5 Millionen Euro
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Die tropischen Bergregenwälder in Ecuador gehören zu den am stärksten gefährdeten Ökosystemen unseres Planeten – vor allem der Klima- und der Landnutzungswandel sind dafür verantwortlich. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Bio- und Geowissenschaften gehen deshalb in einer neuen Forschergruppe der Frage nach, welche Arten der Landnutzung das Ökosystem vor Ort stabilisieren und welche es bedrohen. Das Konsortium „Umweltveränderungen in Biodiversitäts-Hotspot-Ökosystemen …
Endlich komplett! Zehn Jahre, nachdem ein Forschungsverbund das Genom des Kleinen Blasenmützenmooses entschlüsselte, haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nunmehr die verbliebenen Lücken geschlossen. Das Team berichtet im Fachblatt „The Plant Journal“ über die Ergebnisse; sie zeigen erstmals die Chromosomenarchitektur von samenlosen Pflanzen.
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„Das Moosgenom liegt zwischen dem der Algen und dem der Blütenpflanzen, die durch 800 Millionen Jahre Evolution getrennt sind“, erklärt Dr. Daniel Lang vom Helmholtz-Zentrum München, ei…
Neugier auf Erklärung von Naturphänomenen ausgezeichnet
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Der Marburger Chemiker Prof. Dr. Gernot Frenking erhält den Solvay Chair 2019 für Chemie. Die Auszeichnung ermöglicht dem Preisträger einen bis zu einjährigen Aufenthalt in der belgischen Hauptstadt Brüssel, verbunden mit öffentlichen Vorträgen und Forschungsarbeiten. In dieser Zeit ist er voll besoldeter Professor an der Freien Universität Brüssel. „Ich freue mich darauf, in Brüssel zu arbeiten und meine Forschungsarbeiten zur Natur der chemischen Bindung in einen Kreis internation…
DFG verlängert Sonderforschungsbereich für historische Sicherheitsforschung an den Universitäten Marburg und Gießen
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In aktuellen politischen Diskussionen wird Sicherheit als Schlüsselbegriff gerne benutzt, wenn es gilt, das eigene politische Handeln zu legitimieren. Dieser Effekt gab im Jahr 2014 den Anstoß zur Konzipierung eines eigenen interdisziplinären Sonderforschungsbereichs, in dem sich Forscherinnen und Forscher der Philipps-Universität Marburg, der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) und des Herder-Instituts für historische O…
Am 24. November 2017 nimmt die Historikerin Prof. Dr. Dr. h.c. Heide Wunder den Brüder Grimm-Preis 2017 der Philipps-Universität Marburg entgegen. Sie spricht an diesem Abend über „Das Selbstverständliche denken – mit den Brüdern Grimm“.
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„Durch ihre Forschungsleistungen zählt Heide Wunder zu den bedeutendsten Vertreterinnen der Geschlechtergeschichte im deutschsprachigen wie im internationalen Raum“, begründet die Preiskommission ihre Wahl. „Ihre Studien zur Frauen- und Geschlechtergeschichte haben deutlich gemacht, dass „gender“ keine I…
Eine archäologische Grabung im mittleren Lahntal hat überraschende Ergebnisse erbracht: Studierende legten bei Leun in Mittelhessen eine frühmittelalterliche Kirche frei, die einen ungewöhnlichen, kleeblattförmigen Chor aufweist. Weitere Funde geben Hinweise darauf, warum die Anlage zerstört wurde. Die Grabungsleiter von der Philipps-Universität Marburg stellen die bisherigen Ergebnisse der mehrjährigen Grabungskampagne jetzt in einem Zwischenbericht dar, der soeben im Jahrbuch „hessenARCHÄOLOGIE 2016“ erschienen ist.
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Dass bei Leun ein v…
Lebende Zellen benutzen zum Innenausbau dasselbe Material, das sie auch für die Außenhülle verwenden – so lässt sich zusammenfassen, was Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um den Marburger Pharmakologen Professor Dr. Robert Grosse herausgefunden haben, als sie die Kernteilung von Zellen beobachteten: Das präzise Wachstum der neuen Zellkerne findet nur statt, wenn sich das Gerüstprotein Aktin darin zu Fäden zusammenlagert, wie man sie bislang nur von der Zellmembran kennt. Das internationale Forschungsteam berichtet über seine Ergebnisse…
Bundesministerium fördert Gender-Forschung mit knapp einer Million Euro
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Das Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung der Philipps-Universität Marburg erhält knapp eine Million Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung für das Projekt REVERSE. Ziel ist die Erforschung anti-feministischer Diskurse in Deutschland, die Forscherinnen und Forscher als Gefährdung für die Demokratie einschätzen.
„In politischen und medialen Debatten wird die Modernisierung der Geschlechterverhältnisse häufig als Krise dargestell…
Geborgen im Arm des Killers: Ein Forschungsteam aus Heidelberg, Marburg und Kyoto hat die Struktur der Genomhülle aufgeklärt, mit der das Ebola-Virus seine Erbinformation schützt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kombinierten Kristallstrukturstudien und Elektronenmikroskopie, um erstmals die Proteinhülle des Genoms intakter Viren in hoher Auflösung zu rekonstruieren. Die Gruppe veröffentlicht ihre Resultate heute in der Online-Vorschau der Wissenschaftszeitschrift „Nature“.
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Viren wie die Erreger des Ebola- und des Marburgfieb…
Wie Außenseiter die Welt sehen: Sprache und Mythen aus Südamerika stehen im Zentrum eines neuen Forschungsvorhabens des Fachgebietes Kultur- und Sozialanthropologie der Philipps-Universität Marburg. Der Ethnologe Professor Dr. Ernst Halbmayer sowie seine Mitarbeiterinnen Anne Goletz und Katrin Metzger widmen sich in ihrem Projekt den Yupka, die im Grenzgebiet zwischen Kolumbien und Venezuela leben. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die wissenschaftliche Arbeit bis zum Jahr 2019 mit über 230.000 Euro. Neuerdings sind zwei Yupka…
Wissenschaftler aus Marburg und Kanada haben die Struktur eines Proteinkomplexes aufgeklärt, der für die Herstellung lebenswichtiger Enzyme erforderlich ist. Die Forschungsgruppe um den Marburger Biochemiker Professor Dr. Roland Lill von der Philipps-Universität ermittelte, welche dreidimensionale Struktur die sechs Proteine des Komplexes aufweisen, der an der Synthese von Eisen-Schwefel-Clustern beteiligt ist. Das Team veröffentlicht seine Ergebnisse in der Wissenschaftszeitschrift „Nature Communications“.
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„Enzyme mit Eisen-Schwefel-Clu…
„Die Romantik hat gesiegt“, konstatiert Jochen Strobel in seiner Biografie über August Wilhelm Schlegel: „Vom Romantik-Hotel über den Horrorfilm bis zum Mittelalterfest begegnet sie uns heute in neuen Gewändern, aber unverkennbar als Erbin der Schlegel-Zeit.“ Wie sich die Moderne in Leben und Werk des Literaten ankündigt, der einst der wirkmächtigste deutsche Frühromantiker war, das zeigt der Marburger Germanistikprofessor in seinem jüngsten, hochgelobten Buch (Jochen Strobel: "August Wilhelm Schlegel. Romantiker und Kosmopolit", Konrad Theis…
Verleihung der Ehrendoktorwürde an Ydessa Hendeles
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Der Fachbereich Germanistik und Kunstwissenschaften der Philipps-Universität Marburg hat Ydessa Hendeles am Donnerstag, 26. Oktober 2017, in der Aula der Alten Universität die Ehrendoktorwürde verliehen. Damit ehrten Universität und Fachbereich die langjährige künstlerische und kuratorische Arbeit der kanadischen Kuratorin, Künstlerin, Sammlerin und Kulturwissenschaftlerin und ihre wichtigen Beiträge zur Kunstförderung und -vermittlung.
„Marburg wird immer in meinem Reisepass stehen – d…
Das neue Krankheitsbild der anhaltenden Trauerstörung steht im Fokus eines neuen Forschungsprojekts, mit dem sich die Marburger Psychologie an der bundesweiten Studie „Prolonged Grief Disorder (PROGRID)“ beteiligt. Die Studie zielt auf eine verbesserte Behandlung von Patienten, die nach dem Verlust einer nahestehenden Person nicht aufhören können, zu trauern. Seit Kurzem bietet die Psychotherapie-Ambulanz der Philipps-Universität ein entsprechendes Therapieangebot für Betroffene. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert die Studie finanzie…
Gesundwerden im Schlaf: Das „Interdisziplinäre Schlafmedizinische Zentrum“ der Philipps-Universität Marburg erforscht in einem neuen Projekt, wie sich chronische Lungenkrankheiten mit geringeren Medikamentendosen behandeln lassen als bisher. Das Bundesforschungsministerium (BMBF) unterstützt das Vorhaben mit 1,3 Millionen Euro aus seiner Fördermaßnahme „Neue Therapieoptionen durch innovative Medizintechnik zur Behandlung chronischer Erkrankungen“.
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„Das geplante Verfahren kombiniert Inhalation und nasale Staudruckbeatmung“, erläutert Prof…
Messung von Zellaktivitäten erlaubt, das Verhalten von Versuchspersonen zu prognostizieren
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Gedankenlesen ohne Zauberei: Aus der bloßen Beobachtung der Gehirnaktivität haben Neurophysiker aus Marburg und Münster eine bislang unbekannte Sinnestäuschung vorhergesagt, die das Team anschließend in Verhaltensexperimenten nachwies. Demnach verzerrt sich die Wahrnehmung der eigenen Bewegungen, wenn sich die Augen blitzschnell bewegen. Die Wissenschaftler um Professor Dr. Frank Bremmer berichten in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins …
Dr. Lukas Lehnert erhält Dissertationspreis für Untersuchungen zur tibetischen Hochebene
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Grundlage für die Wasserversorgung von über zwei Milliarden Menschen schaffen – diese Schlüsselrolle nimmt das Hochland in Tibet und seine vielfältige Vegetation ein. Durch eine umfassende Kartierung des rund 1,5 Millionen Quadratkilometer großen Gebiets konnte Dr. Lukas Lehnert, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Geographie der Universität Marburg, den negativen Einfluss klimatischer Veränderungen auf das Hochland belegen. Für seine Forsc…