Thema: 1-Euro-Jobs / Wirtschaft / DIHK
Datum: 08. 01. 2004
Kapitale Unverschämtheit - DIHK-Chef fordert „Hartz V“
Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Wansleben, fordert flächendeckend Ein-Euro-Jobs auch in der Wirtschaft. Dazu erklärt Petra Pau, PDS im Bundestag:
Wansleben dreht frei. Er fordert „Hartz V“ – zurück ins 19. Jahrhundert.
Nach den Vorstellungen des DIHK-Chefs sollen ALG-II-Empfänger für einen Euro auch in der regulären Wirtschaft arbeiten. Im Gegenzug würde die Agentur für Arbeit…
Thema: Abgeordnete / Nebeneinkünfte / Transparenz
Datum: 07. 01. 2005
Nebeneinkünfte für Wählerinnen und Wähler offen legen
Die Liste der Parlamentarier, die Nebeneinkünfte beziehen, wird länger. Dazu erklärt Petra Pau, PDS im Bundestag:
Die Diskussion, wie mit Nebeneinkünften zu verfahren ist, war überfällig. Denn Nebeneinkünfte können immer auch Abhängigkeiten begründen und damit das freie Mandat beschränken.
Die einfachste Lösung wäre: Alle Parlamentarier legen von sich aus ihre Nebeneinkünfte offen. Ich tue das im Internet, andere m…
Thema: Rechtsextremismus / Straftaten / Statistik
Datum: 07. 01. 2005
Rechtsextreme Straftaten hoch - Statistik fehlerhaft
Petra Pau, Mitglied im Innenausschuss des Bundestages, erklärt:
Auf meine monatliche Standardfrage hat das Bundesministerium des Inneren geantwortet:
Im November 2004 wurden 680 Straftaten, darunter 36 Gewalttaten registriert. Das wären im statistischen Schnitt eine Straftat stündlich und eineinhalb Gewalttaten täglich.
Das Bundesinnenministerium hat die Angaben – wie immer – als vorläufig bezeichnet. Zu Recht, w…
Thema: Demokratie / Wahlrecht
Datum: 29. 12. 2004
Volksabstimmungen einführen – Wahlalter senken
Bundestagspräsident Thierse will die Legislatur auf fünf Jahre verlängern. Der Vorsitzende des Deutschen Familienverbandes, Nees, fordert ein familienorientiertes Wahlrecht.
Dazu erklärt Petra Pau, Mitglied im Innenausschuss:
Der entscheidende Gradmesser für mehr Demokratie in Deutschland bleibt die Einführung von Volksabstimmungen auf Bundesebene. Grundsätzlich und rechtzeitig, um über die künftige EU-Verfassung abzustimmen.
Eine bloße Ve…
Thema: Abgeordnete / Nebeneinkünfte / Wiefelspütz
Datum: 29. 12. 2004
Transparenz schaffen
RWE löhnt CDU-Politiker, VW sponsert SPD-Politiker, und so weiter. Dazu erklärt Petra Pau, Mitglied im Innenausschuss:
Nur Transparenz über Nebeneinkünfte hilft gegen den Vorwurf, Abgeordnete seien käuflich. Geheimniskrämerei hingegen bedient den verbreiteten Verdacht.
Alle Mitglieder des Bundestages und der Landtage sollten daher umgehend ihre außerparlamentarischen Bezüge offen legen, damit eventuelle Interessen-Konflikte erkennbar werden.
Dies…
Thema: Hartz IV/ ALG II/ Regelsätze
Datum. 28. 12. 2004
Ost- West- Kluft ist Kopfgeburt – 400 € bundesweit
SPD- Politiker haben eine Überprüfung der Regelsätze für das Arbeitslosengeld II (ALG II) in Aussicht gestellt.
Dazu erklärt Petra Pau, PDS im Bundestag:
Die Differenzierung der Regelsätze nach Ost und West war von vornherein falsch. Die Berufung auf unterschiedliche Lebenshaltungskosten zwischen den alten und neuen Bundesländern ist unbegründet.
Es gibt Unterschiede zwischen Hamburg und Pirmasens, zwischen Berlin und Plauen, zwisc…
Thema: Datenschutz
Datum: 26. 12. 2004
2004: rabenschwarzes Jahr für den Datenschutz
Zum Jahresausklang bilanziert Petra Pau, Mitglied im Innenausschuss:
2004 war ein rabenschwarzes Jahr für den Datenschutz:
▪ Das Bundesverfassungsgericht kritisierte die ausufernde Praxis der Telefonüberwachung (Lauschangriff) – verändert wurde sie nicht.
▪ Von Passagieren verlangt die USA über 30 persönliche Daten – die EU-Kommission stimmte zu, die deutschen Außen- und Innenminister auch.
▪ Mit Hartz IV entsteht die umfassendste Datenbank in der Gesch…
Thema: „Hartz IV“ / Nachbesserungen
Datum: 27. 12. 2004
„Hartz IV“: drei Minimal-Forderungen
Immer mehr Politiker und Verbände fordern Nachbesserungen an
„Hartz IV“. Dazu erklärt Petra Pau, PDS im Bundestag:
Nach Stolpe (SPD) und Milbradt (CDU) stellt nun auch Büttikofer (Grüne) Nachbesserungen an „Hartz IV“ in Aussicht. Die Kirchen fordern es, die Gewerkschaften auch, die Sozialverbände ohnehin.
Unverzüglich müssen mindestens drei Bestimmungen geändert werden:
1. Das ALG II ist auf mindestens 400 € - bundesweit - anzuheben;
2. Die „58e…